Burg Schramberg, Hohenschramberg

Burg Schramberg, Hohenschramberg

Burg Schramberg, Hohenschramberg

Deutschland / Baden-Württemberg

Oberhalb der Mündung des Lauterbachs in die Schiltach liegt auf einem Sporn die Burg Schramberg. Zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert entwickelte sich hier aus einer kleinen mittelalterlichen Burg eine Festungsanlage, die heute gerne besucht wird. Von der Burg haben sich zahlreiche Überreste erhalten. Man stößt auf Rondelle, dicke Mauern, Toranlagen, Überreste mehrerer Gebäude und zwei Gräben. Schramberg lädt heute vor allem mit zahlreichen Wegen und Erkundungsmöglichkeiten zum Verweilen und Besuchen ein. In der Vorburg befindet sich eine kleine Gastronomie.

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Adresse

Burg Schramberg, Hohenschramberg 78713 Schramberg Parken: Parkplatz, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand:Ruine
Burgtyp:Spornburg
Nutzung:-
Lage:630 m.ü.NN.
Sonnenlicht:07:08-15:34 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten:offen
Eintrittspreise:frei
Kontakt:Burghotel:
Tel.: 07422 / 95 05-0
Fax: 07422 / 95 05-30

Baubestand & Beschreibung

Burg Schramberg, Hohenschramberg

Auf einem hohen Bergsporn oberhalb der Mündung des Lauterbachtals in das Schiltachtal liegt die Burg Hohenschramberg, auch Nippenburg genant. Die Anlage geht auf eine mittelalterliche Burg aus dem 12. Jahrhundert zurück, die nach 1457 vollständig in einer große Festung verbaut wurde. Die heutige Anlage ist eine sehr gut erhaltene Ruine, die zahlreiche Details, Verzierungen und teilweise sogar den originalen Straßenbelag aufzuweisen hat. Im Zuge der frühen Neuzeit kurz nach Ende des Mittelalters wurde die Burg zu einer Festung ausgebaut, die teilweise über 6 m dicke Mauern aufweist. Die eindrucksvolle Anlage ist heute ein gern besuchtes Ausflugsziel und wochenends gut besucht.
Der Ursprung der Anlage liegt in einer kleinen Burg auf der Spitze des Sporns (ganz im Osten). Zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert wurde die Anlage stetig erweitert, bis sie schließlich eine Gesamtlänge von über 100 m erreichte. Ein ausgiebiger Schutz der Burg war nötig, da sich hinter der Anlage ein großes Bergplateau befindet, das sich hervorragend zum Aufmarschieren einer ganzen Armee eignet. Aus diesem Grund entstand direkt am Eingang ein mehrstöckiger Bastionsturm, der Vorderer Turm genannt wird. Er liegt auf einem steilen Sporn direkt oberhalb des Halsgrabens, der die Festung vom Bergrücken trennte. Zahlreiche Schießscharten für kleine Geschütze gaben die Möglichkeit das Tor zu flankieren und das große Burgplateau unter Beschuss zu nehmen. Das Tor befand sich mit Zugbrücke direkt vor der heutigen Gastronomie. Gegenüber des Turms erkennt man die Überreste der ehemaligen Schmiede, des Waschhauses und die alten Stallungen.
Hinter dem ehemaligen nicht mehr existenten Tor, das ursprünglich Gartentor hieß, befindet sich ein kleiner Torzwinger. Auf der linken Seite lässt sich noch der Graben erkennen, der ursprünglich vor dem Tor lag. Direkt dahinter schließt auf der linken Seite das ehemalige Neue Haus an, von dem sich nur Fundamente erhalten haben. Hinter dem Neuen Haus erkennt man den alten Kapellenturm, der die Nordseite der Burg flankierte und schützte. Er war der einzige Turm in diese Richtung, da durch den sehr steilen Hang keine Gefahr drohte. Er flankierte zeitgleich das Tor, das sich direkt neben dem Turm befand.
Der eben geschilderte Zugangsbereich verläuft unterhalb eines großen Felsplateaus, das neben dem bereits erwähnten Vorderen Turm einen großen Burghof, ein Backhaus, ein Badehaus, ein Gebäude namens Rossstall und das Mittlere Schloss beherbergte. Das Mittlere Schloss war der größte Bau der Burg. Neben der Funktion als repräsentativer Wohnbau besaß es zur Hauptangriffsseite, also nach Westen, eine runde Form, die mehrere Kanonenschießscharten aufweist. Das Gebäude liegt höher als der Vorderer Turm und konnte über diesen hinweg schießen. Die Rückseite zum Hinteren Schloss war vermutlich aus Fachwerk, so dass man vom Hinteren Schloss das Vordere Schloss anzünden konnte, sollte sich der Feind hier verbarrikadiert haben.
Die Spornspitze trägt die ehemalige Kernburg. Zwischen dem Mittleren Schloss und dem Hinteren Schloss befindet sich ein tiefer Halsgraben, der wahrscheinlich schon im 15. Jahrhundert in den Fels getrieben wurde, bevor das Mittlere Schloss und die gesamte Anlage davor existierten. Er trennte ursprünglich das Hintere Schloss vom Rest der Festung. Im Halsgraben stand ursprünglich ein großes Wasserreservoir, von dem heute nur noch die Grundmauern vorhanden sind. Direkt daneben befand sich eine Küche. Am südlichen Ende des Grabens stößt man auf alte Fundamente des Grünen Gemaches und Teile, die der alten Burganlage zugesprochen werden.
Die Spitze des Sporns wird durch das Hintere Schloss dominiert. Der Weg führt an der Nordseite über zwei Brücken, die über zwei Abschnittsgräben führen auf einen kleinen Vorplatz an der Talseite. Der Vorplatz war ursprünglich der Burghof des Hinteren Schlosses. Er diente zur Erschließung der Zisterne im Norden, einem Wohnhaus im Osten und einem Schlossgarten im Süden. Über eine zweiflügelige Tür gelangte man in das Hintere Schloss. Das Gebäude besaß nur sehr wenige Fenster und ein paar Schießscharten. Im ersten Obergeschoss findet man einen spitzbogigen Eingang und daneben ein Fenster. Die wuchtigen Mauern des Gebäudes sind mindestens 2 m dick. Zu Westseite hin, also zur Hauptangriffsseite, wurde die Mauer vollständig auf 6 m dicke aufgemauert. Sie gehört zu den beeindruckendsten architektonischen Leistungen auf Burg Hohenschramberg. Das Gebäude ist polygonal und weist an den Ecken verstärkte Buckelquader auf. Das Innere ist heute leider für die Öffentlichkeit gesperrt.
Burg Hohenschramberg gehört teilweise zu den beeindruckendsten Burgen des Schwarzwaldes. Die dicken Mauern, das sehr effektive Verteidigungssystem und die gut erhaltenen Reste laden heute zum Verweilen und Entdecken ein. Sie sollte bei einem Besuch der Region nicht fehlen!

Historie

Burg Schramberg stammt ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert. Über ihre Gründung und den ehemaligen Besitzer ist nichts bekannt. 1457 kauft Hans von Rechberg Burg Schramberg zusammen mit den Burgen Falkenstein, Schilteck und Ramstein. Nach dem Kauf begann er mit dem Ausbau zur Festung, was Graf Eberhard im Bart als Bedrohung ansah und 1464 die Festung vergeblich belagerte.
Nach den Bauernkriegen 1525 wird die gesamte Herrschaft 1526 an die Herren von Landenberg (heutige Schweiz) verkauft. Über diese geht sie 1547 an den vorderösterreichischen Kanzler Staffelfelden. Er baut die Festung strategisch besser aus und erhält noch im selben Jahr von Kaiser Karl V. das Marktrecht. Bis 1805 blieb die Anlage im Besitz von Österreich.
1633 wird in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges die Burg durch Herzog von Württemberg belagert, dem auch die Eroberung gelingt. Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648 geht die gesamte Herrschaft durch Verpfändung an die Grafen von Bissingen. Diese wohnten auch auf Burg Hohenschramberg bis sie 1773 eine neue Residenz im Tal errichteten. Die Anlage wurde schon 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch König Ludwig XIV. von Frankreich stark beschädigt. Anschließend begann der Verfall.
1957 und 1983 wurde die Anlage akribisch ausgegraben und gesichert um sie der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Die Stadt Schramberg und das Land Baden-Württemberg trugen die Kosten.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Burg Hohschramberg thront auf einem Berg hoch über der Stadt Schramberg. Von der A81 Ausfahrt "Rottweil" abbiegen auf die B462 über Dunningen nach Schramberg. In Schramberg der Ausweisung Richtung Lauterbach folgen und in der S-Kurve rechts abbiegen. Hier beginnt eine Ausschilderung zur Burg. Der Weg führt direkt auf einem Parkplatz vor der Anlage.

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Gastronomie

In der Burg befindet sich eine kleine Gastronomie.

Querverweise

Bei folgenden Burgen wird Schramberg, Hohenschramberg erwähnt:

Falkenstein, Schilteck, Waldau, Wolfach

Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 04.04.2014, 30.10.2005


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