Wallburg Mecklenburg

Burg Mecklenburg

Burg Mecklenburg

Deutschland / Mecklenburg-Vorpommern

Burg Mecklenburg war ursprünglich Stammsitz der Obodriten und stammt aus der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts. Die Wallburg wurde ab dem 11. Jahrhundert ausgebaut und zu einer Wasserburg umfunktioniert. 1256 wurde sie vollständig abgerissen um ein Schloss in Wismar zu errichten. Von der Wallanlage haben sich heute nur der Wall und Teile eines verlandeten Grabens erhalten. Das Innere ist ein Friedhof und kann besichtigt werden. Von Gebäuden und Wehrmauern fehlt jede Spur. Ein Rundweg gibt die Möglichkeit die Burg zu umrunden.

Adresse

Burg Mecklenburg 23972 Dorf Mecklenburg Parken: Parkplatz, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand:ehemalige Burg
Burgtyp:Wallburg
Nutzung:Friedhof
Lage:34 m.ü.NN.
Sonnenlicht:07:22-14:54 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten:offen
Eintrittspreise:frei

Baubestand & Beschreibung

Burg Mecklenburg

Burg Mecklenburg liegt am südlichen Ende des gleichnamigen Ortes in einem Wäldchen. Von der einst slawisch-obodritischen Burganlage ist nur noch der Ringwall erhalten. Zwar wurde er teilweise abgetragen oder durch Erdrutsche zerstört, doch erkennt man noch gut die steilen und hohen Wälle, die teilweise Höhen von über 12,75m aufweisen. Die Anlage ist ellipsenförmig und wies eine Innenfläche von 1,4 Hektar auf. Sie war 234m lang und 185m breit. Heute beherbergt sie einen Friedhof.
Vom Ort her führt ein befestigter Weg durch eine Schneise im Wall. Das innere Plateau lag höher als die Umgebung. Dem Besucher der Wallanlage wird die Möglichkeit geboten auf einem Trampelpfad den Friedhof zu umgehen und den Wall einmal abzuwandern. Am Fuße des Ringwalls gibt es einen Rundweg, der auf dem alten Graben basiert. Der gut erhaltene Wall lässt sich über den Rundweg besichtigen. Von Gebäuden oder sonstigen Wehranlagen fehlt jede Spur.

Historie

Die Burg bildete den Stammsitz der Obodriten, die in der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts hier ansässig waren. Genannt wird die Anlage in Urkunden und Reiseberichten mit den Namen "Nakons Burg, Wiligrad, Miklinburg oder Magnopoli". Erstmalige schriftlich deutsche Erwähnung ist vom 10. September 995. Unter König Otto III. wurde der bereits vorhandene eiszeitliche Höhenrücken zu einem Wall aufgeschüttet. Das umliegende Moorgebiet wurde gewässert und die Burg so zur Wasserburg umfunktioniert. 1256 kam es zum Abriss der Anlage durch Johann I., der in Wismar aus den Trümmern ein Schloss errichtete, das 1283 abgebrannt ist. 1277 baute man die Burg als Schlupfwinkel für die Schweriner Großfürsten wieder auf, doch verlor die Burg 1322 seine Bedeutung und wurde durch die Bevölkerung abgebrochen. Der heute vorhandene Friedhof existiert seit 1870. Die Burg war wahrscheinlich aus reinem Holz.

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Anfahrt

Die ehemalige Burg Mecklenburg befindet sich im gleichnamigen Dorf Mecklenburg südlich von Wismar. Von der A20 Ausfahrt "Wismar Mitte" auf die B208 Richtung Wismar. Im Kreisverkehr auf die B106 Richtung Dorf Mecklenburg. Innerorts der Ausschilderung zum Friedhof folgen. Der Friedhof liegt heute inmitten der Burg.

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Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 26.09.2005


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