Reichenstein

Burg Reichenstein

Burg Reichenstein

Deutschland / Baden-Württemberg

Reichenstein liegt auf einem kleinen Sporn oberhalb des Lautertals. Die Burg wurde zwischen 1230 und 1250 errichtet und bestand größtenteils aus Buckelquadern. Von der Anlage haben sich nur der Bergfried und der Halsgraben erhalten. Der Palas lässt sich von den Grundmauern her noch erkennen. Der Bergfried wurde 1971 wieder instandgesetzt und wirkt durch den Wiederaufbau leicht eindrucksvoll.

Adresse

Burg Reichenstein 89584 Lauterach-Reichenstein Parken: im Ort, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand:ehemalige Burg
Burgtyp:Spornburg
Nutzung:-
Lage:550 m.ü.NN.
Sonnenlicht:07:03-15:29 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten:offen
Eintrittspreise:frei

Baubestand & Beschreibung

Burg Reichenstein

An einer engen Stelle des Lautertals thront an einem Hang die kleine Burg Reichenstein. Sie liegt an der Kante eines hohen Plateaus, auf dem sich im Laufe der Jahrhunderte der kleine Ort Reichenstein bildete.
Die staufische Burganlage ist nur noch bedingt erhalten. Der Bergfried wurde wieder vollständig aufgebaut und überragt trotz der niederen Lage, sowohl Ort wie auch Umgebung. Bei der Restaurierung und Sicherung des Bergfrieds wurde ein neuer Eingang auf Bodenniveau geschaffen. Der alte Zugang liegt an der Nordseite zum ehemaligen Burghof hin. Der Turm diente der Burg als Schildmauer und sicherte diese zum Bergrücken hin. Im Turm lassen sich noch Schießscharten erkennen.
Der Zugang zur Burg erfolgt heute über den Halsgraben, der noch größtenteils erhalten ist. Eine Treppe führt direkt in die Kernburg. Am Fuß des Bergfrieds lassen sich zum Teil noch die Reste von Gebäuden, Wehrmauern und dem ehemaligen Palas erkennen. Im Westen befinden sich Elemente der Vorburg, die sich nur noch durch ein Plateau vom Waldboden abheben. Mauerschutt erinnert am Graben an die ehemalige Vorburg und den Verlauf einiger Gebäude. Von der Kernburg ist heute nichts mehr existent.

Historie

Die Burg Reichenstein wurde in der Stauferzeit zwischen 1230 und 1250 erbaut. Aus dieser Zeit stammen noch die Buckelquader. Die Grafen von Wartstein vergaben sie an die Herren von Stein als Dienstmannenburg. 1276 wird Reichenstein erstmals urkundlich genannt. 1499 sind die Herren von Stein ausgestorben, sodass das Grundstück an das Kloster Zwiefalten der Benediktiner geht. In dessen Besitz bleibt die Burg mehrere Jahre. 1525 wird Reichenstein in den Bauernkriegen unter Ignaz Reise zerstört. 1803 übernimmt Württemberg die Burg und so wird sie 1971 erstmals wieder instand gesetzt (Bergfried). Der Fußweg zur Burg stammt von 1986 und der Zugang auf die Anlage von 1996.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Die nächsten Autobahnen in der Nähe von Reichenstein sind die A8 und die A7. Von beiden sollte man über Landstraßen nach Ehingen fahren und dort der B311 Richtung Riedlingen folgen. Bei Untermarchtal verlässt man die B311 und fährt über Lauterach nach Reichenstein. Innerorts folgt man der einzigen Straße (Burgstraße) bis man auf den kleinen ausgeschilderten Weg zwischen den Häusern stößt. Am Ende des Fußweges befindet sich die Burg.

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Querverweise

Bei folgenden Burgen wird Reichenstein erwähnt:

Rechtenstein, Zuzenhausen

Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 30.01.2012


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