Inhaltsverzeichnis
- Kurz und gut
- Bilder
- Adresse, Karte & Parken
- Kurzinfo
- Baubestand
- Historie
- Preise und Öffnungszeiten
- Anfahrt
- Literatur und Quellen
Kurz & gut
Burg Külsheim liegt auf einem Bergsporn oberhalb des Amorbachs. Die Anlage wurde 1144 erstmals urkundlich genannt und im Laufe der Zeit immer wieder verändert. Der runde Bergfried gehört zu den ältesten Gebäuden. Der Palas und die Wohnbauten stammen aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Heute beherbergt die sehenswerte Burg städtische Einrichtungen und lässt sich über die äußere Wehranlage vollständig umrunden.
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Burg Külsheim wird in folgenden Artikeln erwähnt:
Die Schlösser und Burgen um Aschaffenburg
Die Schlösser und Burgen um Würzburg
Bilder
Adresse, Karte & Parken
Burg Külsheim
97900 Külsheim
Parken: In unmittelbarer Nähe zu Burg Külsheim gibt es kostenlose Parkplätze.
Kurzinfo
Punkte: | |
Zustand: | Halbruine |
Burgtyp: | Spornburg |
Nutzung: | Stadtverwaltung |
Lage: | 320 m.ü.NN. |
Sonnenlicht: | 07:27-18:54 Uhr Info |
Baubestand & Beschreibung
Die Burg Külsheim befindet sich am Ende eines Bergrückens inmitten des gleichnamigen, kleinen Örtchens. Die Anlage hat sich recht gut erhalten, bzw. wurde ausgiebig restauriert. Die neue Brücke (früher lag der Eingang im Norden) führt über den Graben zum Torhaus, das im Inneren ein altes Gewölbe und dahinter den kleinen Burghof aufweist.
Die Burg beherbergt heute ein Rathaus. Sie wird noch durch einen tiefen Halsgraben vom Bergrücken getrennt. Von der Brücke eröffnet sich ein Blick in den Graben und auf den Bergfried, der zum Teil aus Buckelquadersteinen besteht und das alte Tor flankiert hat.
Etwas abseits der Brücke, Richtung Norden, befindet sich eine Treppe, die in den Graben und die äußere Zwingeranlage führt. Zum Bergrücken wird die Burg ganz normal durch einen Halsgraben vom Berg getrennt, der auch von beiden Seiten aufgemauert war, so dass man ihn nicht untergraben konnte. Zum Tal hin hat man einen Graben um die Burg gezogen und diesen von außen mit einer standhaften Wehrmauer versehen, quasi eine Art Zwinger. Eine recht eigenwillige aber effektive Konstruktion, die das Eindringen von dieser Seite erschwerte. In der Zwingeranlage sind unter anderem ein sehr enger Durchgang, Teile von Wehrmauern und die Reste eines dickeren Turmes zu erkennen. Nördlich befindet sich der Graben, der ursprünglich durch ein kleines Bächlein entstanden ist und beim Bau der Burg verbreitert wurde. Neben der brusthohen Wehrmauer ist hier noch die Zugbrücke zu erkennen, die im Laufe der Jahrhunderte durch eine Brücke aus Stein ausgewechselt wurde. Direkt an der Brücke sind noch die restlichen Mauern eines Torturmes zu erkennen, der diese flankierte. Auch in der Mauer der Kernburg lassen sich noch die zugemauerten Reste eines Tores ausmachen.
Der Weg führt durch die Zwingeranlage bis zum nordwestlichen Ende, an dem sich der Stumpf des zweiten Wehrturmes befindet.
Die Burg Külsheim ist zum größten Teil sehr interessant. Der Besucher hat die Möglichkeit die Burg zu umrunden. Das Innere beherbergt heute ein Rathaus und ist größtenteils für die Öffentlichkeit gesperrt.
Historie
Der Ort zur Burg wird das erste Mal 1144 genannt. Der Bergfried entstand zum Ende des 12. Jahrhunderts. Der Palas ist wohl Ende des 15. Jahrhunderts entstanden. Andere Wohnbauten stammen aus dem 16. Jahrhundert. 1687 wurde die Burg ausgiebig umgebaut. Grund war wahrscheinlich eine vorausgehende Zerstörung.
Eintritt und Öffnungszeiten
Eintrittspreise oder Öffnungszeiten nicht mehr aktuell? Hier bitte einreichen.Öffnungszeiten: | privat, offen Burghof: offen Gebäude: geschlossen |
Eintrittspreise: | frei |
Anfahrt
Die Burg Külsheim liegt in dem gleichnamigen Ort südlich von Wertheim und nordöstlich von Walldürn. Über die A3 Ausfahrt “Wertheim“ oder die A81 Ausfahrt “Tauberbischofsheim“ auf die B27 nach Külsheim. Innerorts der Ausschilderung zur “Festhalle“ folgen. Die Festhalle liegt neben der Burg.
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Literatur
- Friedrich-Wilhelm Krahe, "Burgen des deutschen Mittelalters- Grundriss-Lexikon", Stürtz Verlag, 2000, Würzburg, ISBN: 3-88189-360-1
- Marion Sattler, Peter W. Sattler, "Burgen und Schlösser im Odenwald", Edition Diesbach, 2004, Weinheim, ISBN: 3-936468-24-9
Aktualisierung
Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 17.01.2014, 21.07.2005
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