Schalksburg, Oitringen

Burg Schalksburg, Oitringen

Burg Schalksburg, Oitringen

Deutschland / Baden-Württemberg

Auf einen felsigen Ausläufer eines Bergsporns im Schmeietal, nördlich der kleinen Stadt Straßberg, befindet sich die Schalksburg. Die Anlage ist um 1150 entstanden und wurde schon in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhundert aufgegeben. Da die Burg schon früh eine Ruine war, haben sich nur wenige Reste erhalten, die sich nur durch Klettern erreichen lassen. Zu erkennen sind der Halsgraben, das Plateau eines Wohnturms und die Grundmauern eines Bergfrieds. An den Felsen lassen sich noch Stufen erahnen. Ein Aufenthalt auf der Anlage ist gefährlich, da es zahlreiche ungesicherte Abgründe gibt.

Burg Schalksburg, Oitringen 1
Burg Schalksburg, Oitringen 2

Baubestand & Beschreibung

Burg Schalksburg, Oitringen

Auf einen felsigen Ausläufer eines Bergsporns im Schmeietal, nördlich der kleinen Stadt Straßberg, befindet sich die Schalksburg. Durch ihre frühe Aufgabe, bzw. Zerstörung sind nur noch wenige Reste erhalten, die von ihrer Existenz zeugen.
Die Anlage verlief einst über drei gleichgroße Felssäulen, die durch Halsgräben von einander getrennt waren. Mit knappen 300qm pro Felssäule fiel die Fläche der Anlage relativ klein aus und ließ nicht viel Platz zum Bauen. Den letzten und östlichsten Graben nutze man zum Bau der Straße, so dass dieser durch Aufschüttung an Tiefe verlor und heute wahrscheinlich breiter ist als er damals gewesen zu sein scheint.
Erhalten sind auf dem mittleren Fels noch die freigelegten Fundamente des Bergfrieds, die nur durch Klettern zu erreichen sind. Sie sind quadratisch und heben sich durch getätigte Ausgrabungen gut von der Umgebung ab. Zu allen Seiten erkennt man noch Wehrmauerreste, die Unebenheiten in den Steilwänden ausbesserten und einen Angriff der Anlage durch Erklettern unmöglich machten. Der westlichste Fels trug den ehemaligen Palas. Er ist durch einen in den Fels getriebenen Halsgraben von dem mittleren Fels getrennt und weist unter anderem noch einige Balkenauflager und eine alte Treppe auf, über die man auf die Spitze des Felsens gelangt. Hier lassen sich noch deutlich die Wälle erkennen, die ursprünglich einen fünfeckigen Wohnturm trugen, der wahrscheinlich der Palas der Burg gewesen war. Am Fuß der Felssäule lassen sich noch Löcher und eingestürzte Höhleneingänge erkennen, die durch den Berg hindurchführten. Ob diese schon zur Zeit der Errichtung der Burg entstanden oder natürlicher Herkunft sind, ist nicht bekannt.

Historie

Laut dem Arbeitskreis von Jan von Werth entstand die Burg um 1150. 1992 bis 1993 wurde sie von vorigen genannter Person restauriert. Bis 1800 soll der Straßberger Galgen unterhalb der Anlage gestanden haben.
Nach Krahe wurde die Burg schon um 1100 errichtet und in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts aufgegeben. Weitere unsichere Quellen behaupten, der Wohnturm musste aufgrund von Einsturzgefahr und der damit verbundenen Gefahr der darunter liegenden Bundesstraße abgebrochen werden und ist deshalb nicht mehr existent. Er war fünfeckig und hatte wesentlich dünnere Mauern als der Bergfried.

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Anfahrt

Burg Schalksburg liegt direkt an der B463 bei Straßberg. Über die A8 Ausfahrt "Rottweil" auf die B27 und weiter bis nach Balingen. Über die Abfahrt "Balingen Süd" auf die B463 nach Straßberg. Kurz hinter Ortsanfang macht die Bundesstraße eine lange Kurve, in der von Balingen kommend nach links eine Straße namens "Lehrhalde" abgeht, die Richtung Fohlenweide, Bitz führt. In dieser liegt in der oberen Kurve, oberhalb der Bundesstraße die Burganlage. Auf der rechten Seite gibt es eine Haltebucht zum Parken. Auf der linken macht eine Informationstafel auf die Burg aufmerksam. (Gut in der Anfahrt zu erkennen).

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Sonstige Einrichtungen

Die Burg weist tiefe Abgründe auf. Das Klettern ist sehr gefährlich.

Querverweise

Bei folgenden Burgen wird Schalksburg, Oitringen erwähnt:

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Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 31.01.2012


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