Morstein

Burg Morstein

Burg Morstein

Deutschland / Baden-Württemberg

Burg Morstein stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist seit 1337 im Besitz der Herren von Crailsheim. Die Burg ist somit privat und kann nicht besichtigt werden. Sie wurde im Laufe der Zeit immer wieder erweitert. Im 16. Jahrhundert kamen Festungselemente hinzu, wie z.B. der dicke Batterieturm von 1570, der sich von der Straße aus sehen lässt. Der Besucher kommt bis zum Torhaus. Die Burg liefert keine Möglichkeit auf das Grundstück zu schauen. Es haben sich die Ringmauer, der Batterieturm, der Torturm, der Palas, die Grabenanlage und einige Wirtschaftsgebäude erhalten.

Adresse

Burg Morstein 74582 Gerabronn - Morstein Parken: im Ort, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand:Burg
Burgtyp:Spornburg
Nutzung:privat
Lage:405 m.ü.NN.
Sonnenlicht:07:06-15:24 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten:privat, geschlossen
Eintrittspreise:nicht zugänglich

Baubestand & Beschreibung

Burg Morstein

Die Burg Morstein liegt auf einem Bergsporn weit oberhalb der Mündung des Dünsbachs in das Jagsttal. Heute ist die Anlage privat und kann nicht besichtigt werden. Das Tor wird geschlossen gehalten, so dass sich nur wenige Einblicke auf das Grundstück eröffnen.
Die Anlage besteht aus einer Kernburg und einer Vorburg. Sie liegt auf einem spitzen Sporn, der zu drei Seiten steil abfällt und nur einen Angriff vom Bergrücken her ermöglichte. Ein tiefer Halsgraben schützt noch heute die Anlage zum Berg hin. Der Zugang erfolgt über eine Brücke, die in den Torturm der Vorburg mündet. Die Brücke ist heute aus Stein, war ursprünglich aber eine Zugbrücke. Der Torturm wurde im 18. Jahrhundert restauriert und neu errichtet. Links und rechts des Torturms gehen die Wehrmauern der Vorburg ab, die auf der linken Seite, also im Süden in einen runden flankierenden Wehrturm übergeht. Der Besucher hat heutzutage nur die Möglichkeit bis an den Torturm heranzutreten. Es eröffnen sich nur wenige Einblicke auf das Grundstück.
Hinter dem Torturm beginnt die Vorburg. Sie beherbergt heute nur noch zwei Wirtschaftsgebäude, den Torturm und einen Wehrturm. Zwischen der Vorburg und der Kernburg befindet sich ein weiterer Graben. Der Zugang zur Kernburg erfolgte über eine ehemalige Zugbrücke, die im Zuge der Zeit ebenfalls erneuert wurde. Die Vorburg weist zur Kernburg keine Wehrmauer auf und konnte flächendeckend beschossen werden, sollte der Feind schon in die Vorburg vorgedrungen sein. Die Verwendung eines zweiten Grabens zwischen der Vor- und Kernburg erschwerte eine Eroberung.
Die Kernburg liegt auf der äußersten Spitze des Sporns. Sie ist der älteste Part von Morstein. Das ehemalige Tor wurde direkt durch den Bergfried flankiert, der an das Tor anschließt. Seine Mauern sind größtenteils aus Buckelquadern. Direkt neben dem Bergfried stößt man auf den Palas, der nach einem Brand von 1570 im Stil der Renaissance wieder aufgebaut wurde. Im Zuge des Wiederaufbaus errichtete man einen dicken Rundturm am Palas, um die Brücke, den Halsgraben und die Vorburg besser flankieren zu können. Turm und Palas weisen eine umlaufende Galerie auf. Mächtige Kragsteine tragen die Konstruktion. Ein ansprechendes Sandsteingeländer zeugt vom Stil der Renaissance und erinnert an die Architektur der Zeit (siehe zum Vergleich Langenburg).
Hinter dem Palas trifft man auf die ehemalige Kapelle, die 1669 (1969? Quellen unterscheiden sich) abgebrannt ist. Bis dahin diente sie der Gemeinde als sakraler Ort. Von weiteren Gebäuden in der Kernburg fehlt heute jede Spur. Die Freifläche dient als Garten und wird aber noch von der Ringmauer eingerahmt.
Burg Morstein ist eine typische, regionale Spornburg, die später zu einem Schloss umgebaut wurde. Sie weist zahlreiche gut erhaltene Elemente auf, die architektonisch sehr interessant sind. Leider kann man die Anlage nur aus dem öffentlichen Raum betrachten, so dass viele Bereiche nicht einsehbar sind. Ein Besuch fällt sehr kurz aus.

Historie

Die erste urkundliche Nennung ist im Jahre 1240. Der dicke Batterierundturm und der Palas stammen aus dem Jahr 1570, nachdem sie nach einem Brand wieder aufgebaut wurden. Seit 1337 gehört das Schloss den Freiherren von Crailsheim. Das Torhaus entstand auf alten Grundmauern 1758. Die Kapelle wurde bis zu einem Brand 1669 von der Gemeinde genutzt.

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Anfahrt

Die Burg Morstein liegt in dem gleichnamigen Ort bei Dünsbach westlich von Kirchberg. Über die A6 Ausfahrt "Ilshofen, Wolpertshausen" Richtung Gerabronn nach Morstein und vor Ortsende in der Rechtskurve nach links. Die Burg ist erst spät, aber von der Hauptstraße aus zu sehen.

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Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 25.02.2014, 11.05.2005


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