Inhaltsverzeichnis
- Kurz und gut
- Bilder
- Adresse, Karte & Parken
- Kurzinfo
- Der Film zur Burg
- Baubestand
- Historie
- Preise und Öffnungszeiten
- Anfahrt
- Einrichtungen
- Literatur und Quellen
Kurz & gut
Das malerische Schloss Schwetzingen liegt am westlichen Ende der Altstadt Schwetzingen. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich hier eine kurfürstliche Residenz, bestehend aus einem Schloss und einem barocken bzw. englischen Garten. Den Ursprung der Anlage bildet eine Wasserburg, auf deren Fundamente die heutige Residenz entstand.
Schloss und Park gehören seit Jahren zu den schönsten und bekanntesten Barockanlagen in Deutschland und sind vor allem zur Kirschblüte absolut sehenswert!
Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Der gut gepflegte Garten weist ganzjährig unterschiedliche Blumen auf.
Best-of-Listen
Schloss Schwetzingen wird in folgenden Artikeln erwähnt:
Die Schlösser und Burgen um Landau
Die Schlösser und Burgen um Worms
Die Schlösser und Burgen um Mannheim
Die schönsten Schlösser und Burgen in Deutschland
Bilder
Unser Burgenguide bei Youtube
Adresse, Karte & Parken
Schloss Schwetzingen
68723 Schwetzingen
Parken: In der nahen Ortschaft zu Schloss Schwetzingen gibt es zahlreiche, kostenpflichtige Parkplätze.
Kurzinfo
Punkte: | |
Zustand: | Schloss |
Burgtyp: | Wasserburg |
Nutzung: | Museum |
Lage: | 100 m.ü.NN. |
Sonnenlicht: | 06:51-19:56 Uhr Info |
Baubestand & Beschreibung
Das Schloss Schwetzingen liegt am westlichen Ende der Stadt Schwetzingen. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich hier eine kurfürstliche Residenz, bestehend aus einem Schloss und einem barocken bzw. englischen Garten.
Den Ursprung des Schlosses bildet eine Wasserburg, auf deren Fundamente die heutige Anlage entstand. Neben erhaltenen Grundmauern und einem Kellergewölbe, das sich nicht besichtigen lässt, lassen sich in der Ostfassade des Schlosses noch die Mauerverläufe der ehemaligen Burg erkennen. Die Frontfassade zur Stadt hin basiert größtenteils auf den Grundmauern der mittelalterlichen Burg. Der südliche Turm ist ebenfalls partiell Teil des Wasserschlosses.
Hinter dem Schloss liegt der Schlossgarten, der in Form und Größe einzigartig ist. Er gehört zu den ersten englischen Gärten in Deutschland. Die riesige Gartenanlage lädt mit dem kleinen Schloss mit anliegenden Zirkelbauten zu einem langen Besuch ein. Vor allem während der Kirschblüte ist der Schwetzinger Schlosspark ein Muss.
Historie
Schloss Schwetzingen steht auf den Grundmauern einer Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert. Das Schloss wird das erste Mal 1350 urkundlich genannt. Ab 1427 war es im Besitz von Kurfürst Ludwig III. Bis zur Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg folgen mehrere Umbauten. 1656 wurden Teile abgebrochen und Trümmerreste beseitigt. Es folgte der Wiederaufbau durch Kurfürst Karl Ludwig. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg kam es erneut zu einer Zerstörung.
Das heutige Schloss entstand unter Kurfürst Johann Wilhelm, der den Auftrag an den Heidelberger Braumeister Johann Adam Breunig übergab. Dieser entwickelte, basierend auf den Grundmauern der Burg, ein Schloss mit nüchternen Fassaden.
Hauptaugenmerk der Anlage ist der Park. Dem Schloss lagerte man ein Rondell vor, das von Zirkelbauten eingerahmt ist und nach dem großen Vorbild Versailles entworfen wurde. Die Boskettzone entwarf der Hofarchitekt Nicolas Pigage (1723-1796) ab 1766. Nach 1776 ergänzte F. L. von Sckell (1750 bis 1823) den englischen Landschaftsgarten, der zu dieser Zeit in Deutschland noch recht unbekannt war. Sckell entwarf später mit der hier gesammelten Erfahrung den Englischen Garten in München.
2007 stellte man für Schloss Schwetzingen einen Antrag für die Liste der UNESCO. Dieser wurde abgelehnt. Im Januar 2010 erfolgte ein neuer Antrag. Streitpunkt war ein Foto aus dem Zweiten Weltkrieg, auf dem ein Panzer vor dem Schloss zu sehen ist. Aufgrund dieses Fotos ging man bei der Bewertung davon aus, dass das Schloss zerstört wurde und nicht originalen Ursprungs ist. Mittlerweile fließen die meisten Gelder, die für Schlösser und Burgen im Regierungsbezirk Karlsruhe bereitgestellt werden in die Wiederherstellung, Restaurierung und Konservierung Schwetzingens um es in die Liste der UNESCO zu bringen.
Eintritt und Öffnungszeiten
Eintrittspreise oder Öffnungszeiten nicht mehr aktuell? Hier bitte einreichen.Öffnungszeiten: | Ganzjährig Garten: Apr-Okt: 9.00-19.30 Uhr Gartenführung: So: 15.00 Uhr Nov-März: 9.00-16.30 Uhr Schlossführungen: Apr-Okt: Mo-Fr: 11.00-16.00 Uhr Sa, So, Ft: 11.00-17.00 Uhr Nov-März: Sa, So, Ft: 11.00, 14.00, 15.00 Uhr |
Eintrittspreise: | Schloss: kostenpflichtig Garten: kostenpflichtig Apr-Okt: Erwachsene: 9,00€ Ermäßigt: 4,50€ Familien: 22,50€ Nov-März: Erwachsene: 7,00€ Ermäßigt: 3,50€ Familien: € 17,50 Nur Garten: Apr-Okt: Erwachsene: 5,00€ Ermäßigt: 2,50€ Familien: 12,50€ Gruppen(>20Pers): 4,50€ p.P. |
Kontakt: | Tel.: 06221 / 65 888-0 Fax: 06221 / 65 888-38 Email: siehe Website. |
Website: | Schloss-Schwetzingen.de |
Anfahrt
Schloss Schwetzingen liegt direkt in dem gleichnamigen Ort. Über die A6 Ausfahrt “Mannheim Schwetzingen“ oder die A5 Ausfahrt “Heidelberg Schwetzingen“ auf die Bundesstraßen B36 und die B291. Das Schloss ist für seine Gärten berühmt und daher weitreichend ausgeschildert. Parkplätze sind in allen Seitenstraßen zu finden.
Diese Burg auf dem Navi: Diese Burg finden Sie in unserem Produkt "Burgenführer". Direkte Navigation zu über 1.000 Burgen und deren Parkplätze. |
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Sonstige Einrichtungen
Das Gelände des Schlosses besteht aus dem Schloss, das ein kleines Museum beinhaltet und dem riesigen Schlossgarten. Im Schlossgarten findet man von zahlreichen Kirschbäumen bis zu nachgebauten römischen Aquädukten jegliche Elemente, die in damaliger Zeit in barocken Schlossgärten errichtet wurden. Für den Garten sollte man mehr als 3 Stunden einplanen. Das riesige Areal birgt überall Überraschungen und zahlreiche nachgebauten Ruinen aus den unterschiedlichsten Epochen. Ein Besuch des Schlossgartens sollte man unbedingt mit einplanen.
Querverweise
Bei folgenden Burgen wird Schwetzingen erwähnt:Literatur
- Friedrich-Wilhelm Krahe, "Burgen des deutschen Mittelalters- Grundriss-Lexikon", Stürtz Verlag, 2000, Würzburg, ISBN: 3-88189-360-1
- Schenck, "Schenck´s Schlösser & Gärten, Burgen, Klöster und Denkmäler 2007", Schenck Verlag, 2007, Hamburg, ISBN: 3-937566-14-7
- Diverse Autoren, „Deutsche Schlösser, Burgen, Residenzen\“,Orbis Verlag, 2001, Niedernhausen / Ts., ISBN: 3-572-01304-6
Aktualisierung
Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 08.07.2013
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