Burg Bosenstein, Hagenbrucker Schloss

Burg Bosenstein, Hagenbrucker Schloss

Deutschland / Baden-Württemberg

Inhaltsverzeichnis

Kurz & gut

Auf einem auslaufenden Berggipfel in das Achertal, bzw. Flautzbachtal liegt die Burg Bosenstein. Der Berg bot im im Mittelalter einen srategisch guten Punkt zur Überwachung der Umgebung, so dass im frühen 13. Jahrhundert die Bosenstein entstand. Von der Bosenstein ist nur noch ein Plateau erhalten, unter dem zugeschüttete Kellergewölbe liegen. Am Rand des Plateaus lassen sich noch Erdwälle erkennen, die auf einen Ringmauerverlauf hindeuten. Die umliegenden Gräben sind mehr als 20m tief.

Hat Burg Bosenstein trotz Corona Lockdown offen?

Kategorie: offen
Die Burg oder das Schloss sollte zugänglich sein. Einrichtungen wie Museen, Hotels und Gastronomien sind geschlossen. Es sollte die Möglichkeit geben zumindest auf den Hof zu gelangen. Bergfriede und Türme sind vermutlich aufgrund der Enge geschlossen. Gebäude lassen sich nicht betreten.*

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Die Schlösser und Burgen um Baden-Baden

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Baubestand & Beschreibung

Oberhalb des Zusammenflusses von Flautzbach und Acher liegt die ehemalige Burg Bosenstein. Das Tal diente im Mittelalter als Aufgang in den Schwarzwald und war somit ein guter Standort für eine Burg. Bosenstein stand inmitten der Talkreuzung auf einem, zu allen Seiten abschüssigen Berg. Im Süden wurde eine natürliche Vertiefung als Halsgraben genutzt (heute Straße). Der Zugang erfolgte von Süden her.
Die Burg bestand aus zwei Plateaus: ein niederes im Westen, wahrscheinlich eine Vorburg und der höchste Punkt, wahrscheinlich die Kernburg.
Von der Burg ist heute fast nichts mehr existent. Am Westhang lässt sich ein Teil der ehemaligen äußeren Wehrmauer der Kernburg erkennen. Auf dem Plateau der Kernburg war 2004 noch die obere Decke eines Kellergewölbes, sowie der Eingang zu erkennen. 2005 war dies nicht mehr der Fall.
An den Rändern des Plateaus lassen sich noch Mauerverläufe erahnen. Unter anderem stößt man auf den 20m tiefer liegendem Graben mit den Resten einer Wallanlage und den weiteren Fundamenten der äußeren Wehrmauer.

Historie

Der Ort Ottenhöfen entstand erst nach der Burg, bzw. aus einem Hof vor der Burg heraus im frühen 13. Jahrhundert. Die Burg wurde in den Bauernkriegen von 1525 zerstört, nachträglich nicht mehr aufgebaut und 1840 zum Abbruch freigegeben. Urkundlich erwähnt wird sie 1419 im Zusammenhang mit den Herren von Bosenstein, die Grundrechte für drei Höfe erhielten. 1479 wurde Ottenhöfen als Siedlung anerkannt und unterlag den Burgherren. Bis 1805 unterstand die Burg zudem dem Gericht von Kappelrodeck.

Anfahrt

Burg Bosenstein liegt oberhalb des Ortes Ottenhöfen, östlich des Städtchens Appenweier. Zu erreichen sind Ort und Burg über die A5 Ausfahrt "Achern" oder "Appenweier". Von beiden Orten aus ist Kappelrodeck ausgeschildert, von wo die Straße weiter nach Ottenhöfen führt. Innerorts sollte man der Hauptstraße folgen, bis Richtung Süden, also rechts der Abzweig Richtung Bahnhof kommt. Diesem folge man 300m weiter in die Straße "Am Sauerberg". Folgt man dieser gelangt man an ein Wildgehege. Am Ende des Wildgeheges unterhalb der Rechtskurve der Straße befindet sich der Hügel, auf dem die Burg stand. Durch sein markantes Aussehen ist er nicht zu übersehen.

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Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 04.01.2012


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