Burg Balduinseck

Burg Balduinseck

Deutschland / Rheinland-Pfalz

Inhaltsverzeichnis

Kurz & gut

Die malerische Burg Balduinseck liegt in einem kleinen unbewohnten Seitental unweit von Kastellaun. Die Anlage besteht aus einem eindrucksvollen Wohnturm und einer kleinen im Westen vorgelagerten Burg mit Burghof und zwei Wehrtürmen. Erbaut wurde sie um 1325 von dem Erzbischof von Trier Balduin von Luxemburg. Der mächtige und sehr eindrucksvolle Wohnturm ist fast auf volle Höhe erhalten und besitzt heute noch vier Obergeschosse. Seine Mauern sind zum Halsgraben und nach Norden deutlich dicker, sodass er den Rest der Burg wie eine Schildmauer vor Beschuss aus dieser Richtung schützen konnte. In seinem Inneren stößt man auf die Reste des ursprünglich weißen Putzes, Einlassungen für ehemalige Wandschränke und auf neun Kamine. Das oberste Stockwerk war unbeheizt und diente vermutlich als Lagerraum und zur Verteidigung.
Balduin von Trier ließ die Anlage ursprünglich als Gegenburg zu der verfeindeten Burg Kastellaun errichten. Sie wurde anscheinend nie zerstört und nur einmalig 1425 durch einen Brand beschädigt. Durch ihre strategisch gut positioniert Lage sicherte sie an dieser Stelle mehrere zusammenlaufenden Täler ab. Heute lädt die eindrucksvolle Ruine zum Entdecken und Verweilen ein. Ein Besuch lohnt sich!

Hat Burg Balduinseck trotz Corona Lockdown offen?

Kategorie: offen
Die Burg oder das Schloss sollte zugänglich sein. Einrichtungen wie Museen, Hotels und Gastronomien sind geschlossen. Es sollte die Möglichkeit geben zumindest auf den Hof zu gelangen. Bergfriede und Türme sind vermutlich aufgrund der Enge geschlossen. Gebäude lassen sich nicht betreten.*

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Burg Balduinseck

Historie

1325
Erzbischof Balduin von Trier erwirbt von Ritter Richard und Ritter Wirich von Buch das Recht auf dem Gebiet eine Burg zu errichten.

1331
Fertigstellung der Anlage von Balduinseck nach einer Unterbrechung. Sie diente anschließend als Amtssitz des Trierer Verwaltungsbezirkes Balduinseck.

1425
Neugestaltung des Innenraums nach einem Brand. Kachelöfen wurden installiert; vermutlich ging der Brand von einem Kamin aus.

16. Jahrhundert
Amtssitz wird nach Zell verlegt, Burg wird bedeutungslos.

Bis 1675
Balduinseck wechselt oft den Besitzer bzw. Verwalter, bleibt aber im Besitz des Trierer Kurstaates.

1675
Das Amtshaus auf der Burg wird verpachtet.

1711
Das Schloss wird schriftlich als verwahrlost bezeichnet.

1780
Burg Balduinseck gilt schriftlich als verfallen.

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Querverweise

Bei folgenden Burgen wird Balduinseck erwähnt:

Burg Kastellaun

Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 14.06.2018


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