Schilteck

Burg Schilteck

Deutschland / Baden-Württemberg

Um das Jahr 1200 entstand auf einem Sporn im Tal der Schiltach die Burg Schilteck. Von der Anlage haben sich der Graben, der eindrucksvolle Bergfried und große Teile der Ringmauer erhalten. Zwischen 2002 und 2012 wurde die Burg ausgiebig saniert und erstrahlt heute in neuen Glanz. Ihre leicht abgelegenen und ruhige Lage, sowie die schöne Aussicht laden zu einem Besuch und einer Erkundung ein.

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Adresse

Burg Schilteck
78713 Schramberg
Parken: im Ort, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Ruine
Burgtyp: Spornburg
Nutzung: -
Lage: 525 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 07:04-16:12 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: offen
Eintrittspreise: frei

Baubestand & Beschreibung

Burg Schilteck steht auf einem Sporn oberhalb des Schiltachstals. Die Anlage diente zur Kontrolle des Handels und des Rohstofftransports. Unterhalb der Burg verengt sich das Tal, so dass es sich von der Burg aus gut kontrollieren ließ.
Von Burg Schilteck haben sich bis heute der Halsgraben, Teile der Ringmauer und der Bergfried erhalten. Ursprünglich besaß sie einen Ringzwinger, also eine zweite Wehrmauer, die heute nicht mehr existent ist. Ihr Verlauf lässt sich noch grob an dem Rundweg erkennen.
Der Halsgraben schützt noch heute die Burg zum Bergrücken hin. Im Zuge der Restaurationen wurde er zu Gunsten einer Forststraße aufgeschüttet, lässt sich aber noch deutlich erkennen. Er verläuft unterhalb des Bergfrieds und wurde durch diesen geschützt.
Der Bergfried ist das einzige erhaltene Bauwerk der Burg. Er ist 18 m hoch und besitzt einen spitzbogigen, gotischen Eingang. Seine Mauern sind aus Buckelquadern. Der Turm steht frei und weist einen Abstand von ca. 2 m zur umliegenden Ringmauer auf.
Neben dem Bergfried haben sich nur Elemente der Ringmauer erhalten. Der Erhaltungsgrad nimmt zum Tal hin, also nach Osten, ab. Teilweise fehlt sie gänzlich. An der Südwestecke steht die Mauer leicht aus der Mauerflucht. Innerhalb der Ringmauer bietet sich eine größere Fläche. Inwieweit es Gebäude in der Kernburg gab, ist unbekannt. Anscheinend wurde sie noch nicht archäologisch untersucht. An der Südseite lässt sich ein Fenster erkennen, dass zu einem Gebäude gehört haben könnte, sofern original.
Von der Atmosphäre her ist Burg Schilteck angenehm. Die Anlage wird durch den ansässigen Verein gepflegt und erhalten. Aufgrund des nur bedingten Erhalts ist sie zwar recht schnell besichtigt, lädt aber mit mehreren Sitzbänken und einer schönen Aussicht zum Verweilen ein.

Historie

Die Burg wurde wahrscheinlich um 1200 von den Herren von Teck errichtet. 1225 wurde Schilteck erstmals unter Hug dem Alten erwähnt. 1271 und 1381 verkauft die Familie zahlreiche Güter. 1496 geht die Burg an die Herrschaft Schramberg und somit an Ludwig von Rechberg, nachdem es zahlreiche Besitzerwechsel gab. Um 1600 galt sie mittlerweile als Ruine. Seit 1953 wird sie durch die Höflevereinigung erhalten.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Die Burg liegt nördlich des Ortes Schramberg. Von Westen her durch den Schwarzwald, von Osten her über die A81 Ausfahrt "Rottweil" auf der B462 über Dunningen nach Schramberg. In Schramberg der Bundesstraße Richtung Schiltach / Schenkenzell folgen und die letzte Straße im Ort, genannt Schiltachstr. links abbiegen. Anschließend der Straße bergauf folgen und beim Verbotsschild für Kraftfahrzeuge parken. Der Straße weiter zu Fuß nachgehen. Sie führt direkt zur Burg.

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Literatur


- Diverse, Herausgeber: Karl Seith, Max Miller, "Historische Stätten VI- Baden-Württemberg- 6. Band", Alfred Kröner Verlag, 1965, Stuttgart S.603
- Diverse, Herausgeber: Dt. Burgenvereinigung, "Burgen in Mitteleuropa- Ein Handbuch", Band 2, Konrad Theiss Verlag GmbH, 1999, Stuttgart, ISBN: Bestellnummer 14464-3

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 20.01.2014

Fußnoten

[1]Der in Kursiv geschriebene Textabschnitt basiert auf eigenen Beobachtungen. Literaturhinweise oder Informationen im Internet wurden dazu nicht gefunden. Das Veröffentlichen und Verbreiten der Informationen ist sowohl in digitaler Form, wie auch in Printform oder im Internet nur als Zitat mit Verweis auf den Autoren und die Website, bzw. die App erlaubt.

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