Oberstetten, Ödenburg

Burg Oberstetten, Ödenburg

Deutschland / Baden-Württemberg

Auf einem abgesonderten Berg der nach Norden, Westen und Osten durch zehn Meter hohe Steilwände geschützt wurde, baute man um 1050 eine kleine Burganlage. Sie war schon in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts unbewohnt und verfallen. 1968 errichtete man ein Wasserreservoir und vernichtete die Überreste der Anlage. Bis heute haben sich nur zwei Teile der Ringmauer erhalten. Zudem lassen sich noch gut die Wallanlage und die vorgelegten Gräben erkennen.

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Adresse

Burg Oberstetten, Ödenburg
72531 Hohenstein-Oberstetten
Parken: an Straße, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: ehemalige Burg
Burgtyp: Hügelburg, Schanzenburg
Nutzung: Wasserwerk
Lage: 795 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 06:59-16:09 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: offen
Eintrittspreise: frei

Baubestand & Beschreibung

Burg Ödenburg befindet sich östlich von Oberstetten auf einem abgesonderten Berg. Der Berg ist von Süden nahezu ebenerdig zugänglich und im Norden, Westen und Osten durch mehr als 10m hohe natürliche Steilwände geschützt. Den strategisch recht guten Punkt nutzte man im Mittelalter zum Bau der Ödenburg, die nur zur ebenerdigen Seite nach Süden geschützt werden musste.
Burg Ödenburg ist schlecht erhalten. Der Zugang erfolgt heute über die ehemalige Zugangsseite im Süden. Die vorgelagerten Gräben und Erdwälle sind noch teilweise gut zu erkennen und deuten auf eine ausgeprägte Verteidigung hin. Die Kernburg wurde zum größten Teil in den 1960ern mit einem Wasserreservoir überbaut. Zwei Grundmauern sind erhalten geblieben. Die eine Grundmauer ist auf eine Höhe von zwei Metern wiederhergestellt worden. Eine zweite Mauer steht vor dem Wasserreservoir. Bis zum Bau des neuen Gebäudes 1967 war noch der Bergfried zu erkennen. Anhand des Plateaus und der Wall-Graben-Anlagen lassen sich noch Rückschlüsse über die ehemalige Größe der Burg ziehen.

Historie

Zwischen 1050 und 1100 werden die Herren von Oberstetten des öfteren in Urkunden erwähnt. Wahrscheinlich gab es die Anlage schon wesentlich früher. Ab der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts war die Burg unbewohnt und begann zu verfallen. Seit 1460 wird sie Ödenburg genannt, da sie verlassen, also öde war. 1968 hat man die Anlage zum größten Teil abgerissen um ein Wasserreservoir anzulegen.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Über die A8 Ausfahrt " Wendlingen" oder über die A81 Ausfahrt "Herrenberg" nach Reutlingen und weiter über die B312 bis nach Oberstetten, ein Bezirk von Hohenstein. In Oberstetten am südlichen Ende des Ortes in die Albstr. abbiegen und gleich rechts in den "Schachenweg". Diesem bis zum Ende folgen.

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Literatur


- Christoph Bizer, Rolf Götz, "Vergessene Burgen der Schwäbischen Alb", DRW Verlag, 1989, Stuttgart, ISBN: 3-87181-244-7 S.55

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 30.01.2012

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