Ginsburg

Burg Ginsburg

Deutschland / Nordrhein-Westfalen

Burg Ginsburg liegt auf einem Sporn in der Nähe von Hilchenbach. Die Anlage aus der Zeit von 1234 bis 1250 wurde bis zum Ende des 17. Jahrhunderts bewohnt. Bis heute haben sich umfangreiche Reste der Vorburg und der Kernburg erhalten. Die Vorburg wurde restauriert und beherbergt heute eine Gastronomie. Die Kernburg ist ruinös und weist neben einer intakten Ringmauer und zahlreichen Gebäudefundamenten dem wieder aufgebauten, teilweise eindrucksvollen Bergfried auf. Von der Spitze des Bergfrieds eröffnet sich eine weite Aussicht über das Land. Ein Besuch lohnt sich.

Adresse

Burg Ginsburg
Schlossberg
57271 Hilchenbach
Parken: Parkplatz, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Ruine
Burgtyp: Gipfelburg
Nutzung: Gastronomie
Lage: 579 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 04:12-18:51 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: offen
Eintrittspreise: frei

Baubestand & Beschreibung

Burg Ginsburg liegt auf einem Bergrücken inmitten eines lichten Wäldchens unweit von Hilchenbach über dem Tal des Insbachs. Die Anlage besteht aus einer ruinösen Kernburg und einer Vorburg, die einige neuzeitliche Gebäude beherbergt.
Der Zugang zur Ginsburg erfolgt über den selben Weg wie im Mittelalter. Die Vorburg beherbergt heute eine Burgschenke und einen weiteren Bau, der sich in Privatbesitz befindet. Reste einer Graben-Wall-Konstruktion deuten auf den Verlauf eines äußeren Verteidigungsrings hin.
Die Kernburg ist durch einen Halsgraben von der Vorburg getrennt. Der Halsgraben ist Teil eines Ringgrabens, der die gesamte Kernburg umgibt. Der Zugang erfolgte von der Vorburg her und wurde durch ein Doppeltor und ein aus der Mauerflucht stehender Wehrturm flankiert, bzw. gesichert. Unter der heutigen Brücke lassen sich noch die Fundamente einer Vorgängerbrücke erkennen, die zum Teil Zugbrücke war.
Die Kernburg wird heute durch den Bergfried geprägt. Als einzig erhaltenes Gebäude ragt er aus den Grundmauern der Wehranlagen und Gebäude hinaus. Der wuchtige Turm, der einst mit 10m Durchmesser ein Wohnturm gewesen zu sein schien, wurde in den 60er Jahren mit modernen Fenstern versehen und teilweise entfremdet. Über eine Wendeltreppe gelangt man auf die Spitze des Turmes, die eine weitreichende Aussicht über die Umgebung preisgibt. Das Innere des Bergfrieds lässt aufgrund der neuen Ausbauten keinen Aufschluss über die ehemalige Aufteilung der Stockwerke und die Nutzung als Wohnturm mehr zu.
Der Rest der Ruine wurde gut restauriert und gesichert. Der Grundriss ist übersichtlich und relativ deutlich zu erkennen. Das allgemeine Höhenniveau der Mauern beläuft sich auf unter 2m. Der Palas wurde nur von den Außenmauern her restauriert und dem Besucher zur Besichtigung erschlossen. Er nimmt den nördlichen Part der Ringmauer ein. Unter dem Palas hat sich noch ein Kellergewölbe erhalten.
Südlich vom Bergfried befindet sich ein Durchgang zum Zwinger, über den man in den Burggraben gelangt, der Vorburg von Kernbrug trennte. Ein weiterer Weg führt über die Vorburg an der Burgschenke vorbei. Hier existieren noch kleine Öffnungen, die den Verteidigern freies Schussfeld auf Belagerer gaben. Die Burg ist mit einem Ringgraben versehen und kann über diesen umrundet werden.

Historie

Die Burg wurde von 1234-1250 durch Heinrich d. Reichen von Nassau erbaut. 1463 fand eine umfassende Reparatur statt. Ende des 17. Jahrhunderts ist die Burg verfallen. Die Ruine wurde 1968 wieder freigelegt und umfassend renoviert. Bergfried und die Wirtschaftshäuser in der Vorburg wurden restauriert und zum Teil wieder aufgebaut.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Über die A45 Ausfahrt "Siegen" abfahren und auf die B62 nach Siegen abbiegen. Diese über Ausfahrt "Bad Berleburg / Siegen - Weidenau" verlassen und auf der Landstraße über Netphen nach Lützel. In Lützel der Ausweisung zur Burg folgen und auf dem Parkplatz Giller parken. Zu Fuß der Schlossbergstr. bis zur Burg folgen.

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Gastronomie

In der Burg befindet sich eine Gaststätte.

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Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 06.06.2004


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