Inhaltsverzeichnis
Kurz & gut
Inmitten tiefer Wälder fernab von Saverne liegt auf einem Bergkamm die aus dem 12. Jahrhundert stammende Burg Ochsenstein. Die Anlage bestand ursprünglich aus einer Nordburg und einer Südburg, also einer typischen, regionalen Doppelburganlage. Die Nordburg wurde schon 1370 zerstört und ist dementsprechend bis zur Unkenntlichkeit verfallen. Die Südburg fand erst 1632 ihr Ende und ist besser erhalten. Es lassen sich noch die Schildmauer, der Palas und der Bergfried erkennen. Die Anlage ist mit ihren über 20 Meter hohen, nicht abgesicherten Steilwänden mit Vorsicht zu genießen. Der Bergfried weist einen ungewöhnlichen sechseckigen Grundriss auf.
Bilder
Adresse, Karte & Parken
Burg Ochsenstein
F 674 Reinhardsmunster
Parken: Im näheren Umfeld von Burg Ochsenstein gibt es zahlreiche Straßen, in denen man kostenlos parken kann. Im Durchschnitt beträgt der Fußweg zur Anlage 1200 m.
Kurzinfo
| Punkte: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
| Zustand: | Ruine |
| Burgtyp: | Spornburg |
| Nutzung: | - |
| Lage: | 547 m.ü.NN. |
| Sonnenlicht: | 06:54-20:05 Uhr Info |
Baubestand & Beschreibung
Burg Ochsenstein liegt mitten in einer Berglandschaft auf dem Schlossberg. Von der einst zweiteiligen Burg ist viel erhalten geblieben, das aber zum größten Teil etwas unschlüssig zueinander steht und keinen auf Anhieb sichtbaren Grundriss liefert. Die schon 1370 zerstörte Nordburg beherbergt nur noch wenige Mauerreste und ein sehr hohes Plateau mit einem Tunnelzugang. Es haben sich einigen Steine erhalten, die von einem Turm oder einer Behausung zeugen.
Beide Burgen wurden in den 80ern vor weiterem Verfall gesichert und weisen heute viele Steine auf, die sich in den letzten 20 Jahren gelöst haben. Einige Besucher haben diese Steine verschleppt um an den verschiedensten Stellen Lagerfeuer zu errichten oder zur Seite gelegt und gestapelt. In der Burg hat sich teilweise der alte Bodenbelag erhalten, der noch durch den Waldboden schimmert. Von der Wehranlage sind noch vereinzelt Elemente erhalten, zwischen denen sich ein kleiner Turm erkennen lässt.
Sehenswert sind vor allem der sechseckige Palas und die alten Gemäuer der Südburg, die bis heute noch einige Details und Verzierungen, sowie Rundbögen aufweisen. Zudem offenbart sich von beiden Burgen und ihren Hochplateaus eine wundervolle Aussicht über die benachbarten und zum größten Teil unbewohnten Täler und Berge der Umgebung.
Von der äußeren Wehranlage sind noch alte Gräben erkennbar. Auch die ursprünglichen Brückenauflager sind noch vorhanden. Die wunderbare Aussicht und die vielen kleinen Details, die trotz fortgeschrittenem Verfall zu finden sind, laden zum längeren Verweilen ein.
Historie
Der Adel zur Burg wurde 1178 das erste Mal urkundlich erwähnt. 1248 wird die Burg zerstört aber wieder aufgebaut. Die Nordburg wurde 1370 zerstört, die Südburg 1632 durch Schweden. Der Bergfried weist einen ungewöhnlichen sechseckigen Grundriss auf.
Eintritt und Öffnungszeiten
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| Öffnungszeiten: | keine Angaben mehr |
| Eintrittspreise: | keine Angaben mehr |
Anfahrt
Burg Ochsenstein liegt in der Nähe von Reinbards-Munster bei dem Ort Ochsenstein. Teilweise befinden sich direkt an der Straße Wanderkarten, die Aufschluss über den Weg hoch zur Burg geben. Die Burg liegt hinter dem kleinen Örtchen Ochsenstein auf einem Berg. Drei Wege führen zur Burg. Der mittlere führt direkt zum Burggelände, die anderen über Umwege.
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Querverweise
Bei folgenden Burgen wird Ochsenstein erwähnt:Aktualisierung
Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 05.1.2003
Burgen in der Umgebung
Burg Hohenbarr, Hochbarr |
| Ruine F 677 Saverne, Zabern Entfernung: 5.45 km |



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