Lenz

Burg Lenz

Burg Lenz

Deutschland / Mecklenburg-Vorpommern

Burg Lenz war einst Knotenpunkt und Zollstation zwischen dem Plauer und dem Petersdorfer See, die beide unter anderem durch die Elde verbunden waren und es heute noch sind. Die Anlage lag somit direkt am Mündungsdelta des Flusses, das mittlerweile kanalisiert wurde. Von der einst anscheinend sehr großen Wallanlage ist heute nicht mehr viel existent. Zum Ort hin stößt man auf einen Doppelwall mit dazwischen liegendem Graben. Direkt dahinter befindet sich ein großes Plateau, das sich im Wald verläuft. Trotz dichter Vegetation ist der einstige Zugang, der in die Burg führte noch gut zu erkennen. Auch die südliche Grabenanlage ist vorhanden, aber schon stark verlandet. Mauerreste sind keine mehr existent, falls es welche gab. Die Burg ist sehr unspektakulär. Die Schleuse mit der Gastronomie an der Flussmündung unterhalb der Burg wird hingegen sehr gerne besucht.

Burg Lenz 1
Burg Lenz 2

Baubestand & Beschreibung

Burg Lenz war einst Knotenpunkt und Zollstation zwischen dem Plauer und dem Petersdorfer See, die beide durch die Elde verbunden waren und es heute noch sind. Die Anlage lag somit direkt am Mündungsdelta des Flusses, das mittlerweile kanalisiert wurde.
Von der einst anscheinend sehr großen Anlage ist heute nicht mehr viel existent. Zum Ort hin stößt man auf einen Doppelwall mit dazwischen liegendem Graben. Direkt dahinter befindet sich ein großes Plateau, das sich im Wald verläuft. Trotz dichter Vegetation ist der einstige Zugang, der in die Burg führte noch gut zu erkennen. Auch die südliche Grabenanlage ist vorhanden, aber schon stark verlandet. Mauerreste sind keine mehr existent.
Von der Atmosphäre her ist Burg Lenz sehr angenehm, auch wenn keine Burg mehr existent ist. Aus der Nähe dringt der Tumult der Schiffe und der Besucher von See und Restaurant. Besonders im Sommer herrscht hier Hochbetrieb, was der schlecht erhaltenen Anlage einen lebendigen Hauch gibt.

Historie

Die Burg Lenz wurde im Jahre 1448 anstelle einer Sperre errichtet, die ein Jahr zuvor durch einen von Räubern gelegten Brand hier ihr Ende fand. Bei der geographischen Situation handelte es sich um das Mündungsdelta der Elde, die hier in den Plauer See überging. Das Delta ist nicht mehr existent. Neben der Situation als Zollburg diente Burg Lenz zum Schutz gegen die märkischen Raubfehden, die den Landstrich des öfteren verwüsteten. Um 1798 entschied man sich zur Kanalisierung der Elde. Die Reste, der bis dahin verfallenen Burg wurden restlos entfernt. Die starke Geländeveränderung lässt heute große Teile der Grabenanlage nicht mehr erkennen. Eine Rekonstruktion und Dimensionierung ist nicht mehr möglich, so dass man nicht weiß, wie groß einst Burg Lenz war und wie die Burg aussah.

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Anfahrt

Von der A19 Ausfahrt "WarenMüritz" Richtung Petersdorf / Adamshoffnung und weiter direkt nach Lenz. In Lenz der Ausschilderung zum "Lenzer Krug" (Gastwirtschaft) folgen und auf dessen Parkplatz parken. Auf der gegenüberliegenden Seite befand sich einst die Burg. Ein Schild weist darauf hin.

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Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 26.10.2006


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