Schloss Meyenburg

Schloss Meyenburg

Schloss Meyenburg

Deutschland / Brandenburg

Burg Meyenburg war ursprünglich eine Wasserburg und nahm den nordöstlichen Teil der Stadtmauer ein. Im 19. Jahrhundert wurde sie zu einem neogotischen Schloss umgebaut und nach 2000 aufwändig saniert. Heute erstrahlt der Schlossbau in warmen Farben und beherbergt ein Modemuseum. Ein Rundweg gibt die Möglichkeit das Schloss und die ehemalige Burg vollständig zu umrunden. Der Schlosspark lädt zum Spazieren ein.

Schloss Meyenburg 1
Schloss Meyenburg 2

Baubestand & Beschreibung

Burg Meyenburg liegt inmitten des Ortes in einer Schlossparklandschaft. Bei der Anlage handelt es sich um eine Wasserburg, die in späteren Jahren zu einem Schloss umgebaut wurde, aber noch deutlich die Grundzüge einer Stadtburg erkennen lässt. Sie war direkt mit der Stadtmauer verbunden und nahm die nordöstlichste Ecke ein. Teile der Stadtmauer sind im Park noch erkennbar. Der Graben der Anlage wurde durch den Fluss Stepenitz gespeist, der noch heute direkt nördlich des Schlosses fließt.
Von der Anlage haben sich ein langgezogener mehrflügeliger Schlossbau mit angrenzendem, runden Wehrturm erhalten. Die Eingangs- und Empfangsfassade ist heute zum größten Teil rot angestrichen und weist typischen barocken bzw. neobarocken Schmuck wie Voluten und reichhaltige Verzierungen auf, die durch einen gelben Anstrich sich gut von der roten Fassade abheben. Beim Betreten des Grundstückes sind die Reste der alten Stadtmauer auf der rechten Seite noch gut zu erkennen, die zum größten Teil aus Feldsteinen bestehen und in ihrer Mitte einen relativ dicken Wehrturm tragen, der mittlerweile erschlossen und umgebaut wurde. An der Schlossfassade selber lassen sich durch den Putz ebenfalls Feldsteine erkennen, die aus dem Mittelalter zu stammen scheinen.
Eine Umrundung der Anlage weist auf die alte, zum Teil wieder aufgebaute Stadtmauer hin. Von der Grabenanlage der Burg fehlt heute jede Spur. Sie wurde beim Anlegen das Parks zugeschüttet. Nur im Norden und Osten lässt der halbrunde Flussverlauf die Grabenanlage erahnen.
Das Schloss zeigt noch deutlich seinen mittelalterlichen Ursprung. Neben dem barockem Schmuck und der vollständigen Überdachung mit Hilfe eines Satteldaches lassen sich vier Wehrtürme erkennen, die die mittelalterliche Fassade auf volle Länge darstellen. Zwei davon umrahmen heute die barocke Terrasse an der Nordseite, die sich herrschaftlich zum ehemaligen Graben hin öffnet. Im Mittelalter existierte anstelle der Terrasse eine Zugbrücke, die durch die beiden Wehrtürme flankiert wurde. Der Graben lag direkt vor dem Eingang. Heute beherbergt der ehemalige Durchgang einen großen Saal und eine Empfangshalle.
An der Nordostseite befindet sich noch ein Wehrturm, der genau wie alle anderen Bauten und Elemente der Stadtmauer und der Burg auf ein Höhenniveau gebracht wurden und nun unter dem Dach des Schlosses abschließt. Hinter dem Turm trifft man auf einen Neubau, der auf den Fundamenten der alten Stadt- und Wehrmauer errichtet wurde. Sehr deutlich sind die Feldsteine zu erkennen, die noch heute die Fundamente bis 30cm über Boden ausmachen.

Historie

Die Burg entstand in einer Ecke der Stadtmauer um das Jahr 1400. 1865 und teilweise auch etwas früher wurde sie im neobarocken Stil zu einem Schloss umgebaut.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Burg Meyenburg liegt im Ort Meyenburg an der B103. Über die A24 Ausfahrt "Meyenburg" nach Meyenburg und innerorts der B103 folgen bis auf der rechten Seite die Kirchstraße abgeht. Von hier sollte man in die Kirchenstraße einbiegen und vor der Kirche parken. Ein Weg führt durch den Park zum Schloss, dieses ist vom Parkplatz aus gut zu sehen.

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Sonstige Einrichtungen

Das Schloss beherbergt heute ein Modemuseum.

Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 19.08.2005


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