Friedburg, Friedberg

Burg Friedburg, Friedberg

Deutschland / Baden-Württemberg

Oberhalb von Oppenau und dem Renchtal liegt die Burg Friedburg. Die Anlage entstand im 12. Jahrhundert um den Taleingang zum Kloster Allerheiligen zu schützen. Die recht kleine Burg bestand einst aus einer Turmburg mit Halsgraben. Heute ist die Burg mit einem Gebäude überbaut und privat. Der Turmstumpf unter dem Neubau ist noch gut erhalten. Der Halsgraben dient heute als Zufahrtsstraße. Die Burg kann nicht besucht werden, von der Straße gibt es einen guten Einblick in das Grundstück.

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Adresse

Burg Friedburg, Friedberg
77728 Oppenau
Parken: im Ort, kostenlos

Kurzinfo

Punkte: keine Bewertung
Zustand: Burg
Burgtyp: Spornburg
Nutzung: privat
Lage: 305 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 07:04-16:13 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: privat, geschlossen
Eintrittspreise: nicht zugänglich

Baubestand & Beschreibung

Burg Friedburg befindet sich in Privatbesitz. Das Betreten ist nur mit Genehmigung des Inhabers erlaubt.
Burg Friedburg, oder auch Friedberg genannt, befindet sich oberhalb des Städtchens Oppenau und des Zusammenflusses von Lierbach und Maisach in den Fluss Rench.
Die Burg thront auf einem einzelnen Berg, der sich von der umliegenden Topographie abhebt. Die beiden mächtigen Halsgräben, die die Anlage von der Umgebung trennten, beherbergen heute Häuser, des gewachsenden Ortes und sind als solche durch Einebnung und Umgrabungen nur noch schlecht zu erkennen.
Von der Friedburg ist nicht mehr viel erhalten. Es handelte sich wahrscheinlich um eine kleine kompakte Burganlage, die auf einem Plateau nach Westen hin eine Plattform und einen Zwinger beherbergte. Die Kernburg lag durch künstliches Aufmauern höher und besaß wahrscheinlich einen nur kleinen Eingang, der direkt in ein Gebäude führte. Sie bestand unter anderem nur aus einem länglichen Wohnturm, dessen Höhe unbekannt ist. Seit einiger Zeit dienen die Reste einem Fachbetrieb für Marmor als Domizil. Ein schlichtes weißes Haus entstand auf den Fundamenten der Kernburg und nimmt die Grundfläche vollständig ein. Der Zwinger wurde in einen Garten verwandelt und beherbergt neben zahlreichen gefundenen Mauerresten und wieder aufgestellten Torbögen Marmorplatten verschiedenster Arten.

Historie

Die Friedburg wurde unter den Verwaltern des Klosters Allerheiligen errichtet. Sie entstand im 12. / 13. Jahrhundert und diente zum Schutz des Renchtals, über das von dieser Seite ein Zugang zum Kloster erfolgte. Zudem befand sich hier der Kniebispass, welcher die kürzeste Verbindung zwischen Stuttgart und Straßbourg darstellte. 1615 brannte Oppenau völlig nieder. Sie unterlag zu dieser Zeit der Herschaft von Württemberg, die die Stadt von Heinrich Schickardt wieder aufbauen ließ.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Burg Friedburg befindet sich in Oppenau. Über die A5 Ausfahrt "Appenweier" auf die B28 direkt in den Ort Oppenau. Innerorts Richtung Kirche halten und hinter dieser über den Kapellenweg auf die Straße "Friedberg" fahren. Die Anlage befindet sich nahe dem Ende der Straße auf der rechten Seite und ist an der markanten Überbauung gut zu erkennen.

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sonstige Bemerkungen

Diese Burg ist privat. Das Betreten des Grundstücks ist verboten.

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Literatur

- E. Batzer, A. Städele, "Burgen und Schlösser Mittelbadens", Konsordia Verlag, 1937, Bühl
- Kurt Klein, "Burgen, Schlösser und Ruinen- Zeugen der Vergangenheit im Ortenaukreis", Reiff Schwarzwaldverlag, 1997, Offenburg, ISBN: 3-922663-47-8

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 27.02.2012, 27.04.2014

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