Niedermanderscheid, Manderscheider Niederburg

Burg Niedermanderscheid, Manderscheider Niederburg

Deutschland / Rheinland-Pfalz

Burg Niedermanderscheid liegt inmitten des tiefen Tals der Lieser auf einem eindrucksvollen Felsen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Burg immer wieder vergrößert, sodass sie heute in alle Richtungen eindrucksvolle Wehrelemente aufweist. Die Ruine lädt heute mit ihrem imposanten Erscheinungsbild und dem gut nachvollziehbaren Aufbau zum Entdecken und Verweilen ein.

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Adresse

Burg Niedermanderscheid, Manderscheider Niederburg
Niedermanderscheider Str.
54531 Manderscheid
Parken: Burg, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Ruine
Burgtyp: Spornburg
Nutzung: -
Lage: 340 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 06:33-16:59 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: saisonal
Apr-Jun:
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Eintrittspreise: Außenanlage: frei
Burg: kostenpflichtig
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Baubestand & Beschreibung

In einer urigen Flussschleife der Lieser thront auf einem isolierten und eindrucksvollen Felsen die Burg Niedermanderscheid, auch Niederburg von Manderscheid genannt. Sie wurde im Laufe der Zeit immer wieder ausgebaut, sodass sich bis heute eine sehr große und vor allem imposante Ruine erhalten hat.

Lage
Die Burg bildete zusammen mit der 270 m entfernten Oberburg eine Burgengruppe. Ursprünglich wurde Niedermanderscheid vermutlich als Vorposten der Oberburg gegründet. Grund war die Überwachung des Handelsweges, der vermutlich direkt wie die heutige Landstraße unterhalb der Burg verlief. Die strategisch gute Lage diente dazu von der Burg aus den Handelsweg vollständig absperren zu können.
Während die Oberburg (Obermanderscheid) dem Erzbistum Trier zugesprochen wurde, unterstand Niedermanderscheid den Grafen von Luxemburg, bzw. den Herren von Manderscheid. Diese waren mit dem Erzbistum oft in Streitigkeiten verwickelt, sodass die Anlage im Laufe der Zeit immer wieder ausgebaut wurde, um sich gegen Belagerungen und Fehden schützen zu können. Für das Erzbistum Trier war Burg Niedermanderscheid ein Dorn im Auge, da die Burgherren den Handelsweg zur Trierer Ortschaft Obermanderscheid abriegeln konnten. Ständige Konflikte zwischen derer von Manderscheid und den Erzbischöfe von Trier waren die Folge.
Unterhalb der Burg befand sich die Niedersiedlung, die im Laufe der Zeit befestigt und in der Wehranlage von Niedermanderscheid integriert wurde. In dem kleinen Ort lebten vor allem Tuchmacher. Auf der anderen Seite, südlich der Burg Niedermanderscheid, stand ursprünglich ein Wehrturm, um Gegner vor der Burg ins Kreuzfeuer nehmen zu können.

Aufbau
Die Niederburg von Manderscheid liegt auf einem Felsen, der nach Norden, Westen und Osten stark abfällig ist. Nach Süden hin verläuft er weniger steil, ähnlich einer Schanze, sodass sich die Burg vor allem in diese Richtung entwickelte. Sie wurde in Terrassen angelegt, die sich gut von den höher gelegenen Ebene unter Beschuss nehmen ließen, sodass ein eingedrungener Feind mit erheblichen Verlusten rechnen musste.
Die Burg besitzt einen dreieckigen Grundriss von ca. 80 × 90 m. Der Zugang verläuft über die Talsohle von Süden her und führt über mehrere Terrassen bis hoch zum Bergfried, der auf dem höchsten Punkt im Nordosten steht. Zahlreiche Tore schützten den Weg nach oben.

Vorburg und Ortsschaft
Der Zugang zur Burg erfolgt heute wie damals von Süden her. Von der ehemals stark befestigten Tuchmachersiedlung im Tal gelangt man über ein Tor in der Südwestecke in die Vorburg. Ursprünglich befand sich das Tor bis 1427 an der Ostseite (ehemals zugemauert - heute wieder freigelegt) neben dem Rundturm. An dieser Stelle war es aber ungeschützt und konnte nicht flankiert werden, sodass 1427 der neue Eingang an der Südwestecke entstand. Das alte Tor wurde zugemauert und man baute einen großen Rundturm an diese Stelle, der die Ostseite der Burg flankieren sollte. Der Zwinger vor dem Westtor ist noch deutlich erkennbar. Er ließ sich von der eindrucksvollen Südmauer, in der sich noch ein Halbtürmchen erkennen lässt, vollständig flankieren und unter Beschuss nehmen. Das Tor lag am Ende des Zwingers um die Ecke, sodass es weder eingeschossen, noch mit einer Ramme beschädigt werden konnte. An der Südseite lässt sich noch eine Fußgängerpforte erkennen.
Hinter dem Tor eröffnet sich der Blick auf ein ehemaliges Nebengebäude und einen weiteren Bau, die heute die Kasse und einen kleinen Shop beherbergen.
Die Vorburg ist heutzutage relativ leer. Im Laufe der Zeit sind viele Wirtschaftsgebäude gänzlich verschwunden. Es haben sich der bereits erwähnte mächtige Rundturm, ein Verteidigungswerk, Reste des Torbereichs, Reste der Mauern und der alte sogenannte Schmiedegarten erhalten. Zudem eröffnet sich der Blick auf die einzelnen Terrassen der Burg, von denen der oberste Burghof 37 m oberhalb der Vorburg liegt. Der Weg führt durch das ehemalige, kaum noch erkennbare erste Tor auf die erste Terrasse.

Erste Terrasse und Kapelle
Heute wie damals gelangt man durch die Reste des ersten Tores auf die erste Terrasse nördlich der Vorburg, die 25 m unterhalb des obersten Burghofs liegt. Es haben sich die Ruinen mehrerer Gebäude erhalten. Ein ehemaliger Turm, ein Verteidigungswerk und ein Rundturm flankierten die Vorburg und hatten freies Schussfeld auf eingedrungene Feinde. Von hier führt der Weg in den Rundturm, der ein Verlies beherbergt und nur über das obere Stockwerk von der ersten Terrasse aus erreichbar ist. Seine Außenmauern sind relativ dick und verweisen auf seine Bauzeit 1427, als man die Gebäude auf Kanonenbeschuss aufbereitete.
Vor dem Abzweig zum Turm geht es über eine Serpentine auf die zweite Terrasse zur Burgkapelle.

Zweite Terrasse mit Burgkapelle
An der engsten Stelle des Weges in der Serpentinenkurve befand sich ursprünglich das zweite Tor. Direkt daneben lassen sich ein Burghaus und die Kapelle erkennen. Bei dem sakralen Bau handelt es sich um ein quadratisches Gotteshaus mit halbrunder Apsis. Es wird erstmals 1433 in einer Urkunde erwähnt.
Hinter der Kapelle führt der Weg weiter nach oben zum dritten Tor, das durch das Burgmannshaus mit Vorbau flankiert wurde. Das ursprünglich recht große Gebäude war nur von der dritten Terrasse aus erreichbar.

Dritte Terrasse mit Palaskeller
Das dritte Tor wird auch als das Haupttor bezeichnen. Von hier führt ein schmaler Weg auf den großen Burghof, der ursprünglich die Zisterne beherbergte und 16 m unterhalb des obersten Burghofs liegt. Heute wirkt der Hof größer als damals, da mindestens ein Gebäude an der Ostseite vollständig verschwunden ist. Im Westen trifft man auf das bereits erwähnte Burgmannshaus mit Vorbau, neben dem ursprünglich ein weiteres Gebäude stand, dass sich bis heute nicht mehr erhalten hat. In der Nordwestecke trifft man auf den Eingang in den Keller des Palas und auf einen vorgelagerten Wohnturm, der wahrscheinlich aus dem 12. Jahrhundert stammt und im 14. Jahrhundert umgebaut wurde.
Vom Burghof der dritten Terrasse gelangt man in den Palaskeller. Dieser ist zweigeschossig und wird in den unteren Keller und den oberen Keller unterteilt. Von dem oberen Keller führt ein Weg in den hinteren Hofplatz, von dem man in den nördlichen Verteidigungstrakt gelangte. Dieser besaß eine Ausfallpforte und mehrere Wehrmauern, die diesen Bereich zum nördlichen Tal der Lieser verteidigten und flankierten.
Vom Burghof der dritten Terrasse eröffnet sich der Blick auf den Bergfried und den obersten Burghof. Neben der Treppe nach oben befindet sich an der Ostseite ein Gebäude, bei dem man heute vermutet, dass es sich um den Küchenbau handelte. Er liegt direkt gegenüber vom Zugang zum Palas.

Oberste Terrasse und Kernburg mit Palas und Bergfried
Die oberste Terrasse, die zeitgleich auch als Kernburg diente, setzt sich aus dem Bergfried und dem Eingang zum Palas zusammen. Über eine Wendeltreppe gelangte man ursprünglich in den Rittersaal im Palas, der eine Größe von 9 m auf 15 m aufwies und 1427 umgebaut wurde. Eine weitere Umgestaltung des Palas erfolgte im 16. Jahrhundert.
Über die oberste Terrasse bzw. den Burghof erfolgt der Zugang zum Bergfried. Er ist das älteste Gebäude der Burg und besitzt eine Grundfläche von 7,6 m auf 8,5 m. Seine Mauern sind mit 1,8 m Wandstärke relativ dünn. Von seiner Spitze eröffnet sich der Blick auf das gesamte Tal der Lieser und vor allem auf die Burg Obermanderscheid, die jahrhundertelang dem Erzbistum Trier gehörte. Der Turm beherbergt heute noch drei Geschosse. Im obersten Stockwerk sind die Ansätze eines ehemaligen vierten Obergeschosses erkennbar. Das Bauwerk weist heute noch eine Höhe von 18 m auf und war früher wahrscheinlich höher. Der ehemalige Eingang liegt auf 8 m über dem Hofniveau.
Die Ringmauer der Kernburg gehört zu den ältesten Elementen der Burg. Vermutlich bestand anfangs die Anlage nur aus einer kleinen Burg, die sich an dieser Stelle befand. In den Jahrhunderten darauf wurde sie stetig nach Süden hin erweitert.

Fazit
Burg Niedermanderscheid oder auch Niederburg von Manderscheid genannt, ist eine der eindrucksvollsten und sehenswertesten Burgen der Eifel. Die Anlage besteht aus mehreren Terrassen, die sich gegenseitig flankierten und ein Einnehmen nahezu unmöglich machten. Es haben sich unzählige Reste erhalten, die mit der wilden und unbewohnten Umgebung eindrucksvoll und urig wirken. Bei einem Besuch der Region sollte die Burg unbedingt mit eingeplant werden. Es lohnt sich!

Historie

Die Ortschaft Manderscheid wird 973 in einer Schenkungsurkunde von Otto II. an den Erzbischof von Trier erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt war die Oberburg vermutlich bereits existent. Die Niederburg, also Niedermanderscheid, wurde bekanntlich erst in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts durch die Brüder Albero und Theodorich von Manderscheid errichtet oder ausgebaut. Eventuell ist sie auch als Vorposten für die Oberburg entstanden. Die Entstehungszeit ist bisher größtenteils unbekannt.
1147 wird die Oberburg nach einer langjährigen Fehde zwischen Heinrich von Namur-Luxemburg und dem Erzbischof Albero von Trier mit dem Friedensschluss dem Erzbistum zugesprochen. In der Folge entstehen zahlreiche Auseinandersetzungen zwischen den Herrschern, die unter anderem Belagerungen und Zerstörungen beider Burgen nach sich ziehen.
1201 wird Theodorich von Manderscheid als Dominus minores urkundlich erwähnt. Anschließend stirbt das Geschlecht derer von Manderscheid aus. Schon 1250 übernimmt eine Seitenlinie der Herren von Kerpen die Burg und benennt sich in die Herren von Manderscheid um.
Ab Anfang des 14. Jahrhunderts ist die Niederburg von Manderscheid Lehen der Grafen von Luxemburg. 1332 versucht der Erzbischof von Trier seine Macht in der Region zu verfestigen, indem er der Ortschaft Obermanderscheid Stadtrechte vergibt. Das kleine Gebiet von Trier, zu dem die Burg und der Ort gehören, ist zum größten Teil von der Grafschaft von Luxemburg umgeben. Das Erzbistum sieht diese Situation sehr besorgniserregend und versucht mit allen Mitteln hier Fuß zu fassen.
Als Gegenreaktion sorgt Wilhelm V. von Manderscheid für eine erhebliche Vergrößerung der Burg Niedermanderscheid und bezieht die kleine niedere Siedlung unterhalb der Burg in der Befestigung mit ein.
Vom 6. Mai 1346 bis zum 21. Oktober 1348 wird die Anlage durch Erzbischof Balduin von Trier und Graf Wilhelm von Jülich belagert, kann aber nicht eingenommen werden. Bis 1427 werden die Schäden durch Dietrich I. von Manderscheid ausgebessert. Zudem wird der Eingang 1427 verlegt, um einen mächtigen Rundturm zu schaffen, der die Schwachstelle der Vorburg flankieren soll. Vorburg und Turm finden erstmals 1437 in einer Urkunde Erwähnung.
1457 erhebt der Habsburger Kaiser Friedrich III. den Burgherren Dietrich III. von Manderscheid in den Grafenstand. Derer von Manderscheid haben sich im Laufe der Zeit zu einem der angesehensten Geschlechter des Adels in der Eifel entwickelt. Zu seinem Tod hin teilt Dietrich III. von Manderscheid seine Herrschaft 1488 unter seinen drei Söhnen Wilhelm von Manderscheid-Kail, Kuno von Manderscheid-Schleiden und Johann von Manderscheid-Blankenheim auf. Anderen Quellen nach sollen Teile der Herrschaft bereits 1435-1445 an Schleiden und 1468 an Blankenheim vergeben worden sein.
In der Folge stirbt die ansässige Linie mit Dietrich IV. aus. Über die Herren von Manderscheid-Gerolstein gelangt die Burg an die Herren von Manderscheid-Kail. Die Nachkommen wohnen in ihren eigenen Ländereien, sodass Burg Niedermanderscheid nur verwaltet wird und unbewohnt bleibt.
Am 19.6.1606 zieht Gräfin Magdalena, Nichte von Dietrich IV. mit ihrem Ehemann Graf Steno von Löwenhaupt-Rasburg auf die Burg. Der Graf versucht die lutherische Religion einzuführen, was bei der katholischen Kirche für Unmut sorgt. 1618 lässt daher Kaiser Ferdinand II. Niedermanderscheid durch den österreichischen Erzherzog Albrecht belagern. Graf Steno von Löwenhaupt-Rasburg wird gefangen genommen. Während der Wirren des 30-jährigen Krieges kommt es mehrmals zu schweren Schäden an der Anlage. Anschließend beginnt der Verfall, auch wenn sie noch bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bewohnt ist.
1673 lässt Marschall Fourille Burg Niedermanderscheid vom Konstantinwäldchen aus in Brand schießen. Mit dem Aussterben der Herren von Manderscheid-Kail 1742 geht die Anlage an das verwandte Geschlecht Manderscheid-Blankenheim. 1780 erbt Augusta, Tochter von Johann Wilhelm Franz von Manderscheid-Blankenheim zusammen mit ihrem Gatten Graf Philipp Christian von Sternberg die Burg. Sie wohnen bis Ende des 18. Jahrhunderts auf der Anlage. Anschließend fliehen sie vor den französischen Truppen auf ihre böhmischen Besitztümer. Als die Franzosen eintreffen, ist Burg Niedermanderscheid verlassen. Sie wird 1794 endgültig von den Truppen zerstört. 1818 versucht Frankreich sie auf Abbruch zu versteigern.
Die Niederburg geht im Laufe des 19. Jahrhunderts durch zahlreiche private Hände und wird unter anderem von der Gräfin Paula von Brühl aus der Niederlausitz erworben. Sie ist mit den Grafen von Sternberg verwandt, die gegen Ende des 18. Jahrhunderts nach Böhmen auswanderten.
H. J. Thielen berichtet in seinem Führer zur Burg, dass eine arme alte Frau, Burg-Gretchen genannt, in einem mit Stroh ausgelegtem Anbau wohnte. Sie war die Gräfin von Spee, die mit derer von Manderscheid verwandt gewesen sein soll. Im Laufe ihres bescheidenen Lebens soll sie auf der Anlage viel für den Erhalt der Burg getan haben.
1899 erwirbt der Eifelverein die Niederburg und sichert sie. 1914 kommt es zu einer gründlichen Instandsetzung durch den Architekten Gustav Krause. 1950 restauriert und sichert man zahlreiche Mauern. Seit 1975 wird in ständiger Kleinarbeit die Burg konserviert, restauriert und erhalten. Für die finanziell aufwendigen Arbeiten wird ein Eintrittsgeld erhoben.

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Anfahrt

Von der A1 Ausfahrt "Manderscheid" über die L16 Richtung Manderscheid. Vor dem Ort erscheint unten im Tal auf der rechten Seite die Burg. Direkt vor der Burg gibt es Parkplätze.

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Legenden

Als man 1844 den Bergfried renovierte, entdeckte man ein winziges Verlies, dessen Eingang zugemauert war. In der Kammer befanden sich eine Leiche, eine kleine Schüssel und ein Stein zum Sitzen. Der Platz reichte gerade um zu stehen oder sich auf dem Stein niederzulassen. Unterhalb der Decke fand man eine kleine Öffnung, durch die Essen gereicht werden konnte.
Der Sage nach soll es einen hochmütigen und grausamen Grafen auf der Burg gegeben haben, dessen Tochter sich in einen Knecht verliebte. Das Paar wurde erwischt und der Graf ließ den Knecht sofort hinrichten. Seine Tochter mauerte er in der kleinen besagten Kammer ein. Durch die kleine Öffnung wurde ihr Essen gereicht. Sie lebte noch einige Zeit, bevor sie elendlich in der kleinen zugemauerten Kammer verstarb. Jahrhundertelang soll es auf der Burg Manderscheid gespukt haben, bis die Leiche entdeckt und christlich beerdigt wurde. Mit der Beisetzung hörte auch der Spuk auf.

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Literatur


- Georg Dehio, "Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler - Rheinland-Pfalz, Saarland", Deutscher Kunstverlag, 1984, Berlin, ISBN: 3-422-00382-7
http://www.eifelverein-manderscheid.de/tradition4.htm - letzter Aufruf: 15.10.2015

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 22.10.2015

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