Bebenburg, Bemberg

Burg Bebenburg, Bemberg

Deutschland / Baden-Württemberg

Auf einem kleinen Berg in einer Talenge liegt an einem Fluss die aus dem 12. Jahrhundert stammende Burg Bebenberg. Von der Anlage hat sich der Turmstumpf eines Bergfrieds erhalten, der sich auf einem steil abfallenden Hügel befindet. Zahlreiche Erdwälle deuten auf eine Ringmauer hin. Die Burg diente in der Talenge wahrscheinlich als Zollburg. Die Überreste sind relativ gering und schnell besichtigt.

Adresse

Burg Bebenburg, Bemberg
74585 Rot am See - Bemburg
Parken: im Ort, kostenpflichtig

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Ruine
Burgtyp: Spornburg
Nutzung: -
Lage: 400 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 03:37-19:15 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: offen
Eintrittspreise: frei

Baubestand & Beschreibung

Die recht kleine Burg Bebenburg oder auch wie der nächste Ort Bemberg genannt, beläuft sich auf einen etwa 6m hohen Stumpf eines Bergfriedes. Links und rechts neben diesem erkennt man noch ein größeres Plateau, das vollkommen überwucherte Erdhaufen beherbergt, die sich zu keinem Gebäude und keiner Wehrmauer zuordnen lassen.
Wahrscheinlich bestand die Burg Bebenburg einst aus einem Wachturm mit umliegender Mauer, also einer Turmburg. Durch das in alle Richtungen steil abfallende Gelände und den Halsgraben in Richtung Westen war sie mehr oder minder vor Angreifern geschützt. Der Ringgraben führte vermutlich Wasser vom nahegelegenen Bach.
Um die Burg vor weiterem Verfall, vor Kletterern und Witterung zu schützen hat man die Mauern zum Teil wieder eben aufgebaut. Auch die Möglichkeit in das Innere der Ruine zu gelangen, wurde somit verwehrt. Der Turm war sehr schmal und vom Innenbereich zu klein um als Wohntumr gedient zu haben. Vor dem Turm befindet sich heute eine Informationstafel, die ausgiebig Aufschluss über die Geschichte der Burg gibt. Neben ihr sieht die Burg eher mittelalterlich aus und der Eingriff durch Sicherungs- und Restaurationsarbeiten ist so gut wie nicht zu erkennen.
Von der Atmosphäre wirkt Bebenburg sehr urig und leicht vergessen, sogar etwas mystisch.

Historie

Die Burg wurde wahrscheinlich um 1140 erbaut. Der Adel zur Burg wird um 1250 durch Ritter von Bebenburg genannt. Bei der Zerstörung streiten sich die Quellen: Die eine besagt, die Burg wurde im Städtekrieg 1449 zerstört. Die Andere beruht sich auf das Datum 1495. Erhalten sind die Reste des alten Bergfriedes.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Von der A6 Ausfahrt "Rot am See" auf die B270 Richtung Rot am See. Hinter Rot am See abbiegen Richtung Bemberg, Amlishagen. Innerorts sollte man zum Campingplatz fahren und dort neben der Brücke auf der anderen Seite des Flusses parken. Anschließend über die Brücke auf der anderen Seite dem Weg folgen. Die Burg ist ausgeschildert.

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Burgenarchiv.de
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Literatur

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- Alois Schneider, "Die Burgen im Kreis Schwäbisch Hall", Konrad Theiss Verlag, 1995, Stuttgart, ISBN: 3-8062-1228-7

Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 17.10.2013, 01.05.2005


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