Burg Saarburg

Burg Saarburg

Deutschland / Rheinland-Pfalz

Inhaltsverzeichnis

Kurz & gut

Burg Saarburg liegt auf einem hohen Bergrücken, oberhalb der gleichnamigen malerischen Stadt. Die Anlage stammt aus dem 10. Jahrhundert und wurde in der Folgezeit immer wieder erweitert. Sehenswert ist der Bergfried, der mitten in der Ruine eines Wohnturms errichtet wurde. Von seiner Spitze eröffnet sich eine uneingeschränkte Sicht über das weite Saartal und vor allem auf die Altstadt, die auf jeden Fall besucht werden sollte. Hier verläuft in einer durch Menschenhand geschaffen Schlucht der Leukbach direkt durch die Innenstadt und mündet schließlich in der Saar.
Von den weiteren Resten der Saarburg haben sich bis heute nur Grund- und Umfassungsmauern erhalten. Diese wurden im Laufe der Zeit saniert und verdeutlichen nur bedingt das ehemalige Aussehen der Burg. Vor allem von außen erkennt man die ehemals hohen und eindrucksvollen Mauern. Zusammen mit der Altstadt und ihrer Schlucht sollte ein Besuch der Saarburg beim Aufenthalt in der Region nicht fehlen.

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Kategorie: offen
Die Burg oder das Schloss sollte zugänglich sein. Einrichtungen wie Museen, Hotels und Gastronomien sind geschlossen. Es sollte die Möglichkeit geben zumindest auf den Hof zu gelangen. Bergfriede und Türme sind vermutlich aufgrund der Enge geschlossen. Gebäude lassen sich nicht betreten.*

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Burg Saarburg

Historie

10. Jahrhundert
Burg Saarburg wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts errichtet.

964
Erstmalige urkundliche Nennung der Burg. In der Urkunde erhielt sie der Graf Siegfried von Luxemburg vom Erzstift Trier als Lehen. Zu Lebzeiten verpfändet er vermutlich Teile der Burg an die Herren von Reuland.

1046
Siegfried Sohn Adelbero von Luxemburg stirbt. Burg Saarburg fällt zurück an das Erzstift Trier.

1300
Arnold von Reuland erhebt Ansprüche auf die Anlage und besetzt sie.

1313
Erzbischof Balduin von Trier kauft Arnold von Reuland die Rechte an der Burg ab. Arnold zieht daraufhin die Truppen ab. In der Folge verzichtet Johann von Luxemburg (Johann von Böhmen, Johann der Blinde) verwandt mit Adelbero von Luxemburg, auf Besitzansprüche, sodass die Anlage vollständig in den Besitz von Kurtrier übergeht. Sie bauen die Saarburg immer wieder aus.

1431
Ulrich von Manderscheid überfällt die Burg und zerstört sie. Johann II. von Baden baut sie wieder auf und lässt sich 1464 in der hiesigen Burgkapelle zum Erzbischof von Trier weihen.

1522
Die Burg wird gegen die Truppen von Franz von Sickingen erfolgreich verteidigt.

1552
Markgraf Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach zerstört die Saarburg.

2. Hälfte 16. Jahrhundert
Es kommt zu einem Wiederaufbau.

Ende 17. Jahrhundert
Die Burg wird mehrmals durch Franzosen und Spanier besetzt.

1702
Im Spanischen Erbfolgekrieg erobern die Franzosen die Saarburg.

1704
Die preußische Legion Schwerin erobert die Burg.

1734
Die kaum noch bewohnbare Burg verfällt.

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Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 11.07.2018



*Anmerkung
Die Angaben bzgl. Öffnungszeiten im Lockdown sind ohne Gewähr. Wir haben nach bestem Wissen und Gewissen alle Burgen versucht zu kontaktieren und zu kategorisiert. Burgenarchiv.de und der Autor übernehmen keine Haftung für Richtigkeit. Bitte beachten Sie zudem, dass Privatgrundstücke weiterhin nicht betreten werden dürfen. Diese Angaben sind nur als Empfehlungen zu sehen. Sie erhalten hiermit keine Rechte, die über die Gesetzeslage hinausgehen. Bitte halten Sie sich an die Vorschriften (auch mit UAVs) und wahren Sie bitte die Privatsphäre der Besitzer. Sollten Sie weitere Informationen haben oder mehr wissen, würden wir uns über eine Mail freuen: Hier klicken Danke!

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