Lauenstein

Burg Lauenstein

Deutschland / Niedersachsen

Burg Lauenstein stammt wahrscheinlich aus dem 13. Jahrhundert. Die Anlage liegt auf einem zu allen Seiten steil abfallenden Burgberg, der in den letzten Jahrhunderten immer wieder abgerutscht ist und Teile der Burg mit sich genommen hat. Bis heute haben sich einige Fundamente, wenige Reste der Ringmauer und die Kapelle erhalten. Die Fundamente des Bergfrieds weisen auf einen runden Turm hin. Lauenstein ist mittlerweile stark einsturzgefährdet und kann nicht mehr besucht werden.

Burg Lauenstein
Burg Lauenstein

Adresse

Burg Lauenstein 31020 Salzhemmendorf-Lauenstein Parken: an Straße, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: ehemalige Burg
Burgtyp: Gipfelburg
Nutzung: -
Lage: 234 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 05:04-17:25 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: geschlossen
Eintrittspreise: nicht zugänglich

Baubestand & Beschreibung

Burg Lauenstein

Das Betreten der Burg ist verboten. Es herrscht Einsturzgefahr. Burg Lauenstein betritt man noch heute wie damals über den selben Zugang. Der Weg windet sich langsam den einzeln, stehenden Berg hoch und führt hier und da an einigen ausgegrabenen Mauern vorbei. Kurz vor der Mündung in das Burgareal wird der Pfad eng und erinnert stark an eine Schlucht, die sich wahrscheinlich leicht verteidigen ließ. Der Weg war der einzige Zugang. Der Berg war zu allen Seiten hin sehr steil und wies auf dem ersten Drittel einen Wall und einen Graben auf.
Ein Blick nach oben zeigt die wiederaufgebaute und mittlerweile gesicherte Burgkapelle, die mit ihren großen Fenstern keinen besonders wehrhaften Eindruck hinterlässt.
Der Weg mündet auf ein großes Plateau: dem ehemaligen Burghof. Zur Nordseite lassen sich Vertiefungen und teilweise die Reste einiger Gebäude erkennen, die die Anlage zu dieser Seite hin abgeschlossen haben. Nach Osten hin stößt man auf einen Teil der äußeren Wehrmauer, die die Burg zu allen abfallenden Seiten hin schützte. Erkannbar sind unter anderem eine Schießscharte und kleinere Ausbuchtungen. In direkter Verlängerung nach Süden hin befindet sich heute ein Hügel, der den Stumpf eines Wehrturms beherbergt. Einige Quellen gehen davon aus, dass es sich um den Bergfried handelt. 1842 wurde er ausgegraben und vor einigen Jahren notdürftig gesichert. Heute ist nur noch ein kleiner Stumpf vorhanden, aus dem sich nichts mehr ablesen lässt. Folgt man der ehemaligen Wehrmauer weiter, gelangt man zur Burgkapelle. Diese ist polygonal und weist die typische, längliche Form einer Kapelle auf. Sie wurde zum Teil ausgebessert, wieder aufgebaut und gesichert. Größere Fenster weisen auf einen späteren Umbau hin.
Die Topographie macht seit einigen Jahren der Burg stark zu schaffen. Der durch Menschenhand stark abschüssig gewordene Berg, auf dem die Anlage liegt, rutscht durch Regenfälle kontinuierlich ab, so dass große Teile der äußeren Wehrmauer mittlerweile vollständig verloren gegangen sind. Auch die Gebäude sind größtenteils abgerutscht oder dienten als Steinbruch für Anwohner. Heute kämpft man um den Erhalt des einen Wehrturms und der Kapelle, die beide zum Teil schon über den Hang hinausragen.

Historie

Es ist nicht viel über die Burg bekannt. 1247 wird sie urkundlich im Zusammenhang mit dem Homburger Grafen Heinrich II. genannt.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Burg Lauenstein befindet sich unweit des Ortes Salzhemmendorf-Lauenstein nahe der B1. Über die A7 Ausfahrt "Hildesheim" und weiter über die B1 über Hildesheim und Elze bis nach Hemmendorf. Von Hemmendorf von der B1 ab nach Lauenstein. Innerorts folgt man der Hauptstraße bis am Ortsende rechts die "Renneberg" abgeht. In der "Renneberg" geht in dem Knick der Straße ein Weg ab, der relativ privat aussieht. Dieser Weg führt hoch zur Burg. Alternativ kann man der "Hinter der Burg" folgen und von dieser nach links hoch zur Burg abbiegen.

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Sonstige Einrichtungen

DIE BURG IST EINSTURZGEFÄHRDET! DAS BETRETEN IST SEIT VERBOTEN!

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Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 16.09.2006


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