Ebernburg

Burg Ebernburg

Deutschland / Rheinland-Pfalz

Oberhalb des Flusses Alsenz und des Ortes Bad Münster thront auf einem steil abfallenden Sporn die Burg Ebernburg. Die Anlage wurde im Laufe der Jahrhunderte zu einer großen Festung ausgebaut und bietet vom Tal aus einem imposanten Anblick. Heute beherbergt sie eine Bildungsstätte, eine Gastronomie und ein Hotel. Von der Anlage aus der Zeit um 1200 haben sich zahlreiche Elemente der Erweiterung von 1482 erhalten. Die wieder aufgebauten Bereiche und Gebäude stammen von 1883. Es lassen sich noch deutlich die eindrucksvollen Festungsanlagen und Türme erkennen, die heute teilweise als Aussichtsplattformen genutzt werden oder in Gebäuden integriert wurden. Die Anlage wirkt sehr eindrucksvoll und lädt zu einem Besuch ein.

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Adresse

Burg Ebernburg
Burgstr.
55583 Bad-Münster, Ebernburg
Parken: Parkplatz, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Burg
Burgtyp: Spornburg
Nutzung: Gastronomie, Hotel
Lage: 164 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 03:18-19:42 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: offen
Eintrittspreise: frei

Baubestand & Beschreibung

Burg Ebernburg befindet sich auf einem Sporn oberhalb des Flusses Alsenz und des Ortes Bad Münster. Die Anlage wurde im Laufe der Jahrhunderte zu einer großen Festung ausgebaut und bietet vom Tal aus einen eindrucksvollen Anblick. Heute beherbergt die Anlage eine Bildungsstätte, ein Hotel und ein Restaurant.
Burg Ebernburg liegt auf einem zu allen Seiten stark abschüssigen Ende eines Bergrückens. Die Anlage weist heute wie damals nur vom Bergrücken aus einen Zugang auf, der mit zwei Halsgräben und einem zwischen ihnen liegenden Vorwerk gesichert war. Die Brücken (wahrscheinlich einst Zugbrücken) sind heute aus Stein und das ehemalige Vorwerk wurde eingeebnet um Platz für einen Parkplatz zu schaffen. An den Steilwänden des Vorwerks lassen sich unter anderem Mauerwerke und Reste des ersten großen Hindernisses erkennen.
Gesichert war die Festungsanlage durch ein großes Torhaus. Dieses wurde im Zuge der Restaurationen in der Neuzeit wieder aufgebaut und beherbergt heute die Stiftung der Burg. Neben dem Torhaus stößt man auf der linken Seite auf eine Angriffsplattform, die wahrscheinlich einst einen Batterieturm trug. Auf der anderen Seite beherbergt das Torhaus einen auslagernden Turm, der zusammen mit dem gegenüber liegenden Batterieturm den Angreifer ins Kreuzfeuer nehmen konnte.
Zwischen dem Torhaus und dem ehemaligen Tor der Kernburg trifft man heute wie damals auf einen Torzwinger, der an der Nordwand der Kernburg entlangführt. Der Torzwinger ist heute aufgrund des Fehlens des zweiten Torturms direkt mit den Hof der Kernburg verbunden. Flankiert wurde das ehemalige Tor von einem recht dicken Turm, der an der Südwestseite anschloss.
Die Kernburg nimmt den größten Bereich der Burganlage ein. Sie beherbergt einen lang gezogenen Hof, um den sich alle Gebäude an der äußeren Wehrmauer entlangziehen. Die Gebäude sind unterschiedlichen Ursprungs und weisen verschiedene Stadien des Erhalts auf. Neben dem ehemaligen Tor der Kernburg befindet sich ein wieder aufgebautes privates Gebäude mit Fachwerkaufsatz. Die Nordseite nimmt ein Restaurant ein, dessen Bauten zum Teil aus der Renaissance, zum Teil aus der Neuzeit stammen. In den Gemäuern sind zahlreiche Reste von Maßwerken und verzierten Steinen verbaut, die an unterschiedlichen Gebäudefassaden für kleine Überraschungen sorgen. Vor den Gebäuden trifft man auf einen Brunnen.
Der südliche Bereich der Kernburg beherbergt den ehemaligen Palas, sowie ein im 19. Jahrhundert wieder aufgebautes Gebäude mit Bogenfries. Der Neubau wurde dem Palas größtenteils von den Fassaden her angepasst. Heute weisen beide Bauten eine evangelische Familienferien- und Bildungsstätte auf. Im Hof vor dem Palas stößt man auf die Überreste mehrerer Gebäude, zu denen erhaltene Außenmauern mit Türstürzen und Ansätzen von Fenstern gehören. Nach Südosten hin geht die Kernburg in drei Batterietürme über, die zum Teil aus der ehemaligen äußeren Wehrmauer herausragen. Die ehemaligen Batterietürme wurden auf ein einheitliches Niveau gebracht, das dem des Burghofs entspricht. Sie wurden zu Aussichtsplattformen umfunktioniert und liefern eine weite und interessante Aussicht, die unter anderem den Blick auf weitere Burgen ermöglicht.
Nach Norden hin stößt man auf ein vorgelagertes Vorwerk, das die Kernburg zu dieser Seite hin schützte. Es besteht aus einem runden Zwinger und einer Art Bastion. Im unteren Bereich wurde eine Statue in Gedenken an derer von Sickingen aufgestellt.
Von der Atmosphäre her ist Burg Ebernburg sehr angenehm. Erhaltenes und Restaurationen lassen die Anlage urig und leicht imposant wirken. Die wirtschaftliche Nutzung fällt kaum auf, wodurch ein Ort der Ruhe und Entspannung entsteht. Zahlreiche Sitzmöglichkeiten bei den ehemaligen Batterietürmen laden zum Verweilen und Entspannen ein.

Historie

Burg Ebernburg wird erstmals in einer Urkunde 1209 genannt. Hierbei handelt es sich um eine Vorgängerburg, die 1338 durch die Grafen Rupprecht und Johann von Sponheim-Kreuznach erneuert bzw. umgebaut wird. Ab 1448 geht die Burg Ebernburg und die dazugehörigen Güter in den Besitz der Sickinger über. 1481 wird der bekannte Franz von Sickingen auf der Burg geboren. Ein Jahr später beginnt sein Vater mit dem Ausbau zur Festung, was von Franz von Sickingen fortgeführt wird. 1523 stirbt Franz von Sickingen und die Burg wird durch einen Brand zerstört. 1542 beginnt man mit einem Wiederaufbau und einer Verstärkung. Burg Ebernburg wird 1697 geschliffen, bleibt aber zum größten Teil erhalten. 1849 und 1883 rekonstruierte man die Anlage großflächig. Heute beherbergt sie ein Hotel sowie eine Stiftung und eine Bildungsstätte.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Burg Ebernburg befindet sich im Ort Bad Münster, südlich von Bad Kreuznach. Über die A61 Ausfahrt " Bad Kreuznach"auf die B41 nach Bad Kreuznach und weiter nach Bad Münster. In Bad Münster ist die Burg ausgeschildert.

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Gastronomie

Burg Ebernburg beherbergt ein Restaurant mit Veranstaltungsräume, die gemietet werden können.

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 06.03.2008

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