Burg Schauenburg (Donau)

Burg Schauenburg (Donau)

Deutschland / Baden-Württemberg

Inhaltsverzeichnis

Kurz & gut

Hoch über dem Donautal lag direkt an einer Steilwand die kleine Burg Schauenburg. Der Name deutet auf eine Wachburg hin. Von der Anlage ist heute nur noch der Halsgraben existent. Sie bestand ursprünglich aus mindestens einem Gebäude und einer Ringmauer. 1270 wird ein Ritter als Eigentümer genannt, 1470 ist die Burg bereits eine Ruine. Von der Anlage eröffnet sich eine herrliche Aussicht über das Donautal.

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Kategorie: offen
Die Burg oder das Schloss sollte zugänglich sein. Einrichtungen wie Museen, Hotels und Gastronomien sind geschlossen. Es sollte die Möglichkeit geben zumindest auf den Hof zu gelangen. Bergfriede und Türme sind vermutlich aufgrund der Enge geschlossen. Gebäude lassen sich nicht betreten.*

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Baubestand & Beschreibung

Burg Schauenburg (Donau)

Burg Schauenburg befindet sich auf einem Bergrücken oberhalb des Donautals, nördlich der Burg Falkenstein. Die Anlage ist nach Westen hin durch eine Steilwand zum Tal geschützt gewesen, die sich bis heute hufeisenförmig um das ehemalige Burgareal zieht und die Funktion als Graben übernimmt. Nach Osten und Norden hebt sich die Burg durch eine leichte Erhöhung ab, weist aber keinen Graben mehr zu dieser Seite hin auf. Vom Ursprung her war Burg Schauenburg nicht größer als 15 auf 15 Meter. Sie besaß vermutlich weder Vorburg noch Zwingeranlagen. An der Ostseite lassen sich Vertiefungen im Fels erkennen, die auf ein Bauwerk hindeuten. An der Nordseite befinden sich nur schwer erkennbare Reste einer Mauer. Von der Burg ist nichts mehr erhalten.

Historie

1270 wird erstmals ein Ritter "Gotwinus de Schowenberc" genannt. Vermutlich war er Dienstmann der Hohenberger. 1430 wird die Burg durch die Grafen von Sigmaringen zerstört und 1470 als Burgstall Schowenberg als Besitz der Herren von Hausen genannt.

Anfahrt

Über die A81 Ausfahrt "Tuningen" auf die B523 nach Tuttlingen und weiter Richtung Mühlheim. Über Mühlheim, Fridingen, Beuron und Hausen nach Thiergarten. In Thiergarten hält man sich gleich links und folgt der Straße "Zum Steinbruch". Am Steinbruch parkt man und geht zu Fuß die Straße geradeaus am linken Feldrand am Wald entlang. Der Weg führt in den Wald (hier rechts halten) und später wieder an einer Wiese vorbei. Am Ende der Wiese halte man sich rechts dem Weg am Wiesenrand folgend. Der Weg kreuzt zwei Forstraßen, die man überquert. Nach mehreren Serpentinen gelangt man zur Burg. Eine kleine Informationstafel deutet auf den Standort der Burg hin. Fußmarsch: 2km Der Wegverlauf ist auf der Karte einsehbar.

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Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 31.01.2012


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*Anmerkung
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