Burg Rotenburg

Burg Rotenburg

Deutschland / Baden-Württemberg

Inhaltsverzeichnis

Kurz & gut

Burg Rotenburg liegt auf einem einzelnen Berggipfel inmitten des Schwarzwaldes. Die Anlage stammt aus der Zeit um 1200 und wurde 1356 durch ein starkes Erdbeben beschädigt. Bis heute haben sich nur wenige Reste erhalten. Man stößt auf den tiefen Graben, einige Mauern und den Stumpf des Bergfrieds. Aufgrund des fortgeschrittenen Verfalls ist eine Zuteilung der Reste und eine Rekonstruktion des Grundrisses nahezu unmöglich.

Bilder

Burg Rotenburg 1
Burg Rotenburg 2

Baubestand & Beschreibung

Die durch ein starkes Erdbeben zerstörte Burg steht auf einem Felsplateau unter Bäumen, Moos und Humus begraben. Das Burggelände ist von weitem immer noch an dem mächtigem Wall, dem Graben und dem hohen Felsen zu erkennen. Die Anlage selber befindet sich in weitaus schlechterem Zustand.
Existent ist noch der zentral gelegene Stumpf des Bergfriedes. Circa fünf Meter südlich des Bergfrieds stößt man auf eine gut erhaltene und vor allem dicke Mauer, die wahrscheinlich zu einem der Gebäude (Palas) gehörte. Diese ist neben dem Rest einer Wehrmauer, die einzige erhalte Mauer. Teile der umlaufenden Wehrmauer sind noch weiter im Süden zu finden, können aber nur vom Graben aus betrachtet werden. Nahe der Wehrmauer ist noch ein Rundbogen zu erkennen, dessen Spitze aus der Erde schaut. Ein dahinter liegendes Schwarz, lässt vermuten, dass es hier noch Kellergewölbe gibt, die aufgrund der brüchigen Statik nach ihrer Entdeckung wieder eingegraben wurden.
Von der Atmosphäre ist Burg Rotenburg sehr urig. Die Reste der Ruine sind bis auf die erwähnten Mauern und dem Stumpf des Turmes so zerfallen, dass ein Rekonstruieren des Grundrisses im Kopf sehr schwer fällt. Zudem erfordert das ungesicherte Gelände volle Aufmerksamkeit, gibt der Burg aber eine gewisse Ausstrahlung.

Historie

Erbaut wurde die Burg wahrscheinlich um 1200. Der Name stammt von einem Zweig der Familie von Rötteln aus dem 13. Jahrhundert, mit denen die Burgherren später verfeindet gewesen sein sollen. Um 1356 wird die Burg Opfer eines stärkeren Erdbebens und ab dem 16. Jahrhundert aufgegeben.

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Anfahrt

Die Burg Rotenburg liegt tief im Wald zwischen den Ortschaften Niedertegernau und Wieslet. Letzteres liegt näher an der Burg. Die Burg ist nur von Süden her gut zu erreichen. Die nächste Bundesstraße ist die B317 und führt von Lörrach nach Norden. In Wieslet sollte man sich Richtung Enkenstein halten und am Ortsausgang nach Enkenstein die letzte Straße links hineinfahren (aus dem Ort kommend). Nun folgt man zu Fuß dem Baumgartenweg bis man schließlich zu den Ausschilderungen kommt, die den Weg zur Burg weisen (oder man folgt einfach immer der gelben Route).

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Geschichten & Legenden

Der Legende nach soll Burg Rotenburg einst tagsüber sehr gut bewacht und nachts von einem Nebel umringt gewesen sein, den der Burgzauberer herbeirief. Die alte Anlage war durch diesen Schutz uneinnehmbar und hinderte den Erzfeind Burgherr von Rötteln daran sich der Burg zu nähern. Mit einem Trick lockte dieser das Burggefolge von Rotenburg weg und nahm die Burg des Nachts mit einer Horde Barbaren ein, die es schafften den Nebel zu durchwandern. Es wurden alle Bewohner, bis auf das Burgfräulein getötet. Die Barbaren wollten den sagenumwobenen Schatz der Burg haben und versuchten die Burgprinzessin zu zwingen dessen Standort zu verraten. Sie hingegen sprach:"Der Schatz liegt im Umkreis des Burggeländes zwischen sieben Bäumen, die in einem Kreis stehen. Doch ihr werdet den Schatz nie finden, weil ich ihn beschützen werde!". Mit diesen Worten sprang sie von der Burgmauer. Es heißt, dass die Barbaren begannen den Schatz zu suchen und spurlos verschwanden. Es heißt auch, dass der Schatz heute noch dort liegen soll. Des Nachts soll es in dieser Gegend spuken und viele Menschen kehrten von ihrer Suche nie zurück.

Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 31.03.2014, 24.10.2004


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