Burg Ramburg

Burg Ramburg

Deutschland / Rheinland-Pfalz

Burg Ramburg liegt auf einem einzelnen Berg oberhalb der Mündung des Dorfwiesenbächel in den Dernbach. Von der Anlage, die 1163 das erste Mal urkundlich erwähnt wird und im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde, haben sich eindrucksvolle Reste erhalten. Ramburg war recht klein und lag auf einem 9 m hohen Felsblock. Die heute noch erhaltene Schildmauer ist 16 m hoch und 2,57 m dick. Zum Tal hin lassen sich noch die Außenmauern eines Gebäudes mit großen Fensteröffnungen erkennen. Der Eingang lag ursprünglich in 5 m Höhe und konnte nur über eine Leiter erreicht werden. Unter dem Felsen befindet sich noch eine kleine Kammer zur Lagerung von Lebensmitteln. Die Ruine ist einen Besuch wert.

Burg Ramburg 1
Burg Ramburg 2

Baubestand & Beschreibung

Burg Ramburg befindet sich auf einem Berg, hoch über dem Ort Ramburg. Die Anlage wurde im Laufe der Jahre großflächig restauriert und wieder vollständig zugänglich gemacht. Der Besucher hat die Möglichkeit die Burg zum Teil zu umrunden und sich die ovale Anlage von außen genauestens anzusehen. Die kompakte Burganlage steht auf einem neun Meter hohen Felsen und wird durch einen noch zu erkennenden Halsgraben zum Bergrücken hin geschützt. Von einer äußeren Wehranlage fehlt jede Spur.
Den Fels, auf dem Burg Ramburg steht, hat man mit der Erbauung unterkellert. Von Süden her führt eine Rampe in einen rechteckigen Raum, der ganzjährig eine niedere Temperatur aufzuweisen hat. Er diente ursprünglich als Lager für Lebensmittel und war somit ein wichtiger Bestandteil der Burg.
Unweit der Höhle befindet sich der Aufstieg in die Burg. Einst handelte es sich um einen Torturm, der im Inneren eine Treppe zum Felsplateau trug. Diese Treppe war der einzige Zugang und konnte im Mittelalter leicht verteidigt werden. Heute trifft man auf die Fundamente des Turmes und eine neue Treppenkonstruktion.
Burg Ramburg wurde großzügig restauriert. Es haben sich eindrucksvolle Reste der äußeren Wehrmauer erhalten, die im Zuge der letzten Jahrzehnte vor dem Einsturz konserviert wurden.
Vor allem die Schildmauer, die mit ihrer Höhe von über 15m eine gewisse Wehrhaftigkeit ausstrahlt, steht zum größten Teil noch vollständig. Balkenauflager an ihrem oberene Ende weisen darauf hin, dass die Schildmauer von der Rückseite ganzflächig bebaut war und durch ihre Höhe zeitgleich als Aussichtspunkt und Bergfried diente. Die Ringmauer, von der auch die Schildmauer ein Bestandteil war, setzt sich in oktogonaler Form um die Kernburg fort. Im Süden trifft man auf gut erhaltene ca. 15m hohe Elemente, die unter anderem große Fenster aufzuweisen haben. Nach Osten hin fehlt die Wehrmauer fast gänzlich.
Der innere Bereich von Ramburg ist etwas unübersichtlich. Erhaltene Mauern wurden auf ein hüfthohes Niveau rekonstruiert, weisen aber keinen schlüssigen Grundriss auf. Es lassen sich unter anderem Gebäude zuordnen, doch dessen Funktion und Höhe kann man meistens nur erraten.
Von der Atmosphäre her ist Burg Ramburg sehr imposant. Auch wenn die Burg nicht sonderlich groß und sehr kompakt ist, wirken die hohen Mauern standhaft und urig und geben der Burg einen gewissen Charme, der Ramburg unvergesslich macht.

Historie

1163 wird "Ramesberc" urkundlich das erste Mal erwähnt. Die Felsenburg ist nur über ein Eingangsloch 5m über dem Boden zugänglich gewesen, von dem eine Treppe nach oben führte. 1525 wurde Ramburg zerstört und wieder aufgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg endgültig zerstört.

Events in der Nähe

Zu dieser Burg und den Nachbarburgen liegen uns keine Veranstaltungen vor. Sie können hier gerne eine eintragen:

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Anfahrt

Burg Ramburg liegt etwas oberhalb des Ortes Ramberg. Über die A65 Ausfahrt "Edenkoben" auf die B10. Vom Ort aus geht ein ungefähr 20 bis 30 minütiger Fußweg hoch zur Burg. Die Burg ist weitreichend ausgeschildert.

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Gastronomie

Auf halbem Wege zur Burg befindet sich ein Restaurant.

Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 07.08.2004


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2 thoughts on “Burg Ramburg”

  1. Der Neukastelerhof wurde nach dem Landshuter Maler Max Slevogt auch Slevogthof genannt. In dessen ehemaliger Gaststätte befinden sich zahlreiche Bilder des Malers. Da das Haus in Privatbesitz ist, ist leider keine Besichtigung möglich. Die neuen Eigentümer des Slevogthofs lassen das Anwesen total verkommen. Schade!

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