Limburg, Salierburg

Burg Limburg, Salierburg

Deutschland / Rheinland-Pfalz

Oberhalb einer S-Kurve des Flusses Isenach thront auf einem lang gezogenen Sporn die Salierburg, die nach 1024 zu einem Kloster umgebaut wird und anschließend den Namen Limburg trägt. Konrad II . verbrachte hier seine Jugend. Nach ihrer Zerstörung 1525 diente sie ab 1790 als Steinbruch, so dass sich nur bestimmte Bereiche erhalten haben. Man stößt heute auf eine eindrucksvolle und große Kirchenruine des Klosters und einigen wenige Mauerverläufe. Die Burg beherbergt eine Gastronomie.

Burg Limburg, Salierburg 1
Burg Limburg, Salierburg 2

Baubestand & Beschreibung

Burg Limburg liegt auf einem lang gezogenem Bergrücken oberhalb von Hausen und Seebach. Bei der Anlage handelt es sich um die Reste einer mittelalterlichen Burganlage, die einst den Namen Salierburg trug. Später errichtete man in den Wehrmauern der Anlage ein Kloster, das mit vier Gebäudekomplexen und einer Kirche die ehemalige Burg vollständig einnahm und über die ehemaligen Maße hinausging. Die Klosterburg liegt auf einem lang gezogenem Bergrücken und sondert sich durch die Höhe stark von der Stadt und vom Rest des Berges ab.
Von der alten Burg sind nur noch wenige Reste erhalten, die in der darauf folgenden Klosteranlage integriert wurden. Die Burganlage gehört zu den ältesten Burgen der Pfalz und war wohl eher ein befestigter Hof mit zweigeschossigem Palas.
Heute betritt man das Grundstück über eine angelegte Zufahrt, die auf einen großen Parkplatz endet, der sich im Osten der Anlage befindet. Es eröffnet sich ein Blick auf die mächtige Klosterfront, vor dem sich einst das nicht mehr existente Brunnenhaus befand. Der Brunnen wurde im Zuge der Rekonstruktionen wieder ausgegraben und gesichert. Er hat heute eine Tiefe von knapp 60 Metern und führt Wasser.
Der Besucher hat zwei Möglichkeiten vom Parkplatz in die alte Anlage zu gelangen. Die eine führt an dem Brunnen vorbei und von dort durch einen Durchbruch in die Kirchenruine. Der andere Durchgang führt am Restaurant vorbei und endet auf dessen Terrasse, die die Möglichkeit liefert, den gut erhaltenen Kreuzgang zu durchwandern. Das Restaurant wurde im alten Seitenflügel untergebracht, der noch heute an das Seitenschiff der Kirche anschließt.
Von der Terrasse und dem erst genannten Weg gelangt man in die alte Kirche. Am westlichen Ende sind die Reste der Säulen auszumachen, die die Schiffe von einander trennten und das Dach, sowie die Gewölbe und Obergaden getragen haben. In späteren Jahren hat man sie mit Hilfe von kleinen, stämmigen Bäumen fortgesetzt um Abstände und Höhe zu symbolisieren.
Direkt dahinter ist das große mittlere Portal zu erkennen, das in der ehemaligen Eingangsfassade lag. Einziger Rest, der an die enorme und imposante Höhe dieser Fassade erinnert, ist der südliche Glockenturm. Im Anschluss befinden sich statt einiger Gebäude, die hier im Mittelalter standen, nur eine große Wiese, die Fundamente aufweist. Auch der alte originale Zugang ist noch andeutungsweise zu erkennen.

Historie

Der Vorgänger des Klosters war die Salierburg. Die Anlage gehört zu den ältesten Burgen der Pfalz. Auf der Burg verbrachte Konrad II. wahrscheinlich seine Jugend. Nachdem Konrad 1024 zum Nachfolger von Heinrich II. wird, soll die Burg zum Kloster umgebaut werden. 1504 wird das Kloster zerstört, teilweise wieder aufgebaut und in den Bauernkriegen 1525 ein weiteres Mal zerstört. 1790 wird die Burg als Steinbruch versteigert.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Burg Limburg liegt an der B37, mitten im Ort Bad Dürkheim. Die nächste Autobahn ist die A61, von der am Kreuz Ludwigshafen die A65 abgeht. Diese endet in Bad Dürkheim. Innerorts ist die Burg weiträumig ausgeschildert.

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Sonstige Einrichtungen

Erwähnenswert ist das Grab der Königin Gunhild, erste Gemahlin von Heinrich III. Es befindet sich in der Kirche.

Gastronomie

Das Restaurant befindet sich im ehemaligen Seitenflügel der Burg.

Querverweise

Bei folgenden Burgen wird Limburg, Salierburg erwähnt:

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Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 20.06.2005


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