Zavelstein

Burg Zavelstein

Deutschland / Baden-Württemberg

Burg Zavelstein thront auf einem exponierten Sporn oberhalb des Teinachtals. Die Anlage aus dem Anfang des 13. Jahrhunderts hat sich gut erhalten und gehört trotz ihrer geringen Größe zu den schönsten Burgen der Region. Bis heute sind zwei Gräben, der eindrucksvolle Bergfried, die komplette Ringmauer, zahlreiche Gebäudereste und Teile der Zwingeranlage existent. Aufgrund ihrer verwinkelten Form und den zahlreichen Überresten lädt die Burg zum Verweilen und Entdecken ein. Ein Besuch lohnt sich.

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Adresse

Burg Zavelstein

75385 Zavelstein - Bad Teinach
Parken: im Ort, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Ruine
Burgtyp: Spornburg
Nutzung: -
Lage: 560 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 04:18-18:28 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: Saisonal
Burg: offen
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Eintrittspreise: Burg: frei
Turm: kostenpflichtig
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Baubestand & Beschreibung

Burg Zavelstein thront auf einem exponierten Sporn oberhalb des Teinachtals. Die Anlage besteht aus einer kompakten Kernburg, die durch zwei Halsgräben von der Stadt getrennt wird. Zwischen den Gräben befand sich ursprünglich ein Vorwerk, bzw. eine Vorburg. Der Zugang erfolgt heute über eine steinerne Brücke, die über einen der beiden Burggraben führt. Der erste Graben und die Vorburg zwischen den Gräben existiert nicht mehr. Ursprünglich befand sich im Vorwerk, bzw. der Vorburg ein Tor mit Zugbrücke. Direkt dahinter lag das Tor der Kernburg, das ebenfalls eine Zugbrücke besaß. Der Zugang zur Burg erfolgt über ein Doppeltor, in dem sich einige nachgebaute, mittelalterliche Handwerksgeräte befinden.
Die Kernburg von Burg Zavelstein war relativ großzügig gebaut. Typisch für die Region lag der Bergfried als Teil der Schildmauer neben dem Tor und flankierte dieses. Ein doppelter Halsgraben, der die Vorburg einschloss, stellte ein größeres Hindernis dar und war nur schwer zu überwinden. Der Hof war von zwei Gebäudekomplexen eingerahmt. Im Süden befand sich der Palas, dessen Keller und Hoffassaden noch erhalten sind. Umgeben war die Kernburg von einem Zwinger mit doppelter Ringmauer, der nur noch zum Teil existent ist.
Der Hof lädt sehr zum Verweilen ein. Die Atmosphäre auf Zavelstein ist sehr angenehm und friedlich. Für Kinder und natürlich auch Erwachsene gibt es eine Menge zu entdecken, wie z.B. zwei alte Kellergewölbe oder das Torgebäude, an dessen Vorsprüngen sich im Winter Eiszapfen bilden. Viele kleine Details, wie Fenster und Balkenauflager sorgen für Blickfänge und Abwechslung. Hier und da geben die alten Mauern die weitreichende Aussicht frei, so dass man den Blick über den Ort und das Land schweifen lassen kann.
Am Eingang des Bergfriedes befindet sich ein kleiner Kiosk, der Postkarten von der Burg verkauft. Der Bergfried ist in den Wintermonaten geschlossen, hat aber die sonstige Zeit des Jahres geöffnet und gibt somit eine Sicht von oben auf die Burg frei.

Historie

Burg Zavelstein wurde um 1200 durch die Grafen von Calw als Vogtsburg errichtet. Burg und Ort wurden gleichzeitig gebaut. 1345 ging die Burg durch den Verkauf an die Grafen von Württemberg. 1367 wurde Zavelstein durch Eberhardt II. zur Stadt ernannt. 1616 wurde das Schloss (ehemaliger Palas) durch "Buwinghausen von Walmerode" erneuert. 1692 wurde die Burg durch Melac zerstört.

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Anfahrt

Burg Zavelstein liegt am Rande des Ortes Bad Teinach-Zavelstein. Über die A8 über eine Ausfahrt von Pforzheim Richtung Pforzheim. Innerorts auf die B463 Richtung Bad Liebenzell / Calw. Hinter Calw abbiegen nach Teinach-Zavelstein.
Die Burg befindet sich am Ende einer Nebenstraße, die direkt von der Hauptstraße aus abgeht. Die Straße heißt "Am Städtle". Parkmöglichkeiten findet man an der Hauptstraße.

Buchtipp: Burgen in Baden-Württemberg

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Burgenarchiv.de
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Literatur


- Diverse, Herausgeber: Karl Seith, Max Miller, "Historische Stätten VI- Baden-Württemberg- 6. Band", Alfred Kröner Verlag, 1965, Stuttgart S.765
- örtliche Informationstafel

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 08.02.2014, 15.8.2004

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