Schloss Bürresheim

Schloss Bürresheim

Deutschland / Rheinland-Pfalz

Unweit von Mayen liegt in einem kleinen Seitental das märchenhafte Schloss Bürresheim. Die Anlage geht auf eine Doppelburg zurück, die im Zuge des Mittelalters entstand. Heute beherbergt das Schloss ein Museum, das sich nur in Form einer Führung besuchen lässt.
Schloss Bürresheim geht auf einen großen originalen Baubestand zurück. Die Anlage wurde nie zerstört und auch nicht in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt. Ihre heutige Gestalt hat sie zum größten Teil aus dem 15. Jahrhundert. Von der äußeren Wehranlage, die die Doppelburg in alle Richtungen stark schützte, ist nahezu nichts mehr erhalten. Von den beiden Kernburgen lässt sich noch viel erkennen.
Schloss Bürresheim unterteilt sich in die Kölner und die Trierer Burg. Die Kölner Anlage wurde durch den Erzbischof von Köln Philipp I. von Heinsberg 1339 errichtet. Die Trierer Burg entstand in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts durch die Vögte von Leutesdorf. Während die Trierer Burg über die Jahrhunderte weiter ausgebaut wurde und heute einzigartigen Baubestand beherbergt, ist die Kölner Burg nach 1659 langsam verfallen und nur noch ruinös vorhanden. Leider steht sie der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung.
Schloss Bürresheim gehört mit den barocken Gärten und der bunten Gebäudekulisse aus Fachwerk und festen Mauern zu den Perlen der Region. Die Führung ist sehr lehrreich und für Kinder geeignet. Ein Besuch lohnt sich!

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Adresse

Burg Bürresheim L83
56727 Mayen Parken: Parkplatz, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Burg
Burgtyp: Spornburg
Nutzung: Museum
Lage: 280 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 04:21-18:49 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: Saisonal
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Eintrittspreise: Außenanlage, Burghof: frei
Burg: Führung
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Baubestand & Beschreibung

Keine Informationen vorhanden.

Historie

12. Jahrhundert
In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts vermutlich errichtet.

1157
Urkundlich erwähnt im Zusammenhang mit den Edelfreien Eberhard und Mettfried von Burgenesem.

1189
Eberhards Sohn Philipp verkauft Anteile der Burg an den Erzbischof von Köln Philipp I. von Heinsberg. Er erhält die Anlage als Lehen zurück. Kurze Zeit später erwirbt der Erzbischof von Trier Heinrich II. von Finstingen die andere Hälfte.

1359
Das Kölner Lehen geht an die Vögte von Leutesdorf, nachdem derer von Bürresheim nahezu ausgestorben sind. Der Trierer Anteil wird den Herren von Schöneck zugesprochen. Die Burg wird zur Ganerbenburg.

1473
Kuno von Schöneck und sein Sohn verkaufen ihre Anteile von Burg und Herrschaft Bürresheim an Gerlach von Breidbach.

1477
Der Sohn von Gerlach, genannt Johann von Breidbach, erwirbt 1477 Teile des Leutesdorfer Lehens.

16. Jahrhundert
Die Burg gehört derer von Breidbach und Emmerich von Lahnstein.

1572
Es kommt zum Streit um den Besitz derer von Lahnstein. Das Reichskammergericht scheitert bei einer Schlichtung.

1659
Der Streit wird geschlichtet. Derer von Breidbach werden alleinige Besitzer der Burganlage. Die Familie benennt sich um in derer von Breidbach-Bürresheim.

1691
Die Herren von Breidbach-Bürresheim werden in den Reichsfreiherrenstand erhoben.

1763-1774
Emmerich Joseph von Breidbach-Bürresheim ist Kurfürst und Erzbischof von Mainz. Die Herrschaft umfasst die Dörfer Sankt Johann, Rieden und Waldesch, den Weiler Nitz sowie die Mühlen um Bürresheim.

1796
Mit Franz Ludwig Anselm Freiherr von Breidbach-Bürresheim stirbt das Geschlecht aus. Er war Oberamtmann zu Koblenz und Ehrenbreitstein und verstarb auf der Flucht vor den Franzosen. Schloss Bürresheim wird vererbt an den Enkel der Schwester Graf Klemens Wenzeslaus von Renesse. Seine Nachkommen wohnen ebenfalls auf dem Schloss.

1921
Die letzte Bewohnerin stirbt im Alter von 32 Jahren elf Tage nach ihrer Hochzeit bei einem Autounfall. Die Grafen von Westerholt erben die Burg.

1938
Derer von Westerholt müssen das Schloss Bürresheim an den Provinzialverband der Preußischen Rheinprovinz verkaufen.

1948
Schloss Bürresheim geht über in die Staatliche Schlösserverwaltung Rheinland-Pfalz.

1998
Übergabe des Schlosses an die Nachfolge-Organisation "Burgen, Schlösser, Altertümer Rheinland-Pfalz".

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Sonstige Einrichtungen

Die Besichtigung ist nur mit einer Führung möglich. Für den Aufenthalt sollte man ca. 2 Stunden einplanen.

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Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 13.06.2018


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