Urnburg, Dalenburg

Burg Urnburg, Dalenburg

Deutschland / Baden-Württemberg

Die Urnburg liegt in einem Seitental des Neckars. Die Anlage sollte ursprünglich recht groß gewesen sein und hatte eine bedeutende Stellung als Stammsitz der Familie von Weitingen. Bis heute haben sich nur einige Erdwälle, ein Teil einer Grabenanlage und ein Turm erhalten. Der Turm wurde in der Neuzeit mit einem Dach versehen. Die Überreste sind schnell besucht.

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Adresse

Burg Urnburg, Dalenburg
72184 Eulingen - Rohrdorf
Parken: an Straße, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Ruine
Burgtyp: Spornburg
Nutzung: -
Lage: 455 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 07:02-16:11 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: privat, offen
Eintrittspreise: frei

Baubestand & Beschreibung

Die Urnburg liegt in einem Seitental des Neckars. Das Tal diente damals als Abstieg und zum Transport von Waren in das Neckartal und war somit eine lukrative Einnahmequelle. Burg Urnburg soll ursprünglich recht groß gewesen sein. Sie bestand aus einem großen Bau mit umliegender Ringmauer. Bei dem Bau handelte es sich um einen Palas oder einen Wohnturm. Direkt daneben stand ein Rundturm. Ein Plan von 1705 deutet auf das Aussehen der Anlage hin.
Heute belaufen sich die Reste nur auf den Rundturm und auf einen Teil der Ringmauer, der sich im tiefsten Gestrüpp befindet. Erdwälle lassen den Verlauf der Ringmauer erkennen. Das Gelände um den Turm sieht nicht natürlichen Ursprungs aus und lässt durchaus auf eine größere Anlage schließen. Der Turm wurde mit einem Dach versehen und ist nicht betretbar. Bei den Mauerresten kann es sich durchaus um eine Schildmauer handeln. Spärliche Vertiefungen zeugen von Grabenanlagen. Ein ausgeprägter Halsgraben ist zum Bergrücken hin erkennbar.
Von der Atmosphäre her ist Burg Urnburg eher unspektakulär. Sie hat eine leicht urige Ausstrahlung aufgrund der Legenden, die sie umgeben. Da sie aber wegen des Erhalts eher weniger zum Verweilen einlädt, recht kurz aus.

Historie

Urnburg war einst Stammsitz der Herren von Weitingen. 1381 wird sie jedoch von Graf Rudolf von Hohenberg an Herzog Leopold von Österreich verkauft. Die Ritter von Weitingen hatten damals schon ihre Stammburg verlassen. Ab 1398 war die Burg an Benz von Bochingen verpfändet. 1429 erhielt sie Herzog Friedrich Konrad von Wehingen. Schließlich kam sie in den Besitz von Hans Truchsess von Höfingen, der mit Graf Eberhard im Bart im Streit lag. Der Graf belagerte die Burg, die sich verbissen verteidigte, dennoch der Belagerung nicht standhielt. In einem Eintrag vom 8. Juni 1546 wird die Burg unter Sebastian Späth als Schloss und als renoviert aufgeführt. Zeitgleich wird sie aber anderswo als Burgstall genannt. 1705 ist sie in einer Karte als intakt dargestellt. Ihr Beiname ist Dalenburg.

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Anfahrt

Die Burg Urnburg liegt nahe dem Ort Rohrdorf bei Eutingen. Über die A81 Ausfahrt "Rottenburg" auf die B14 nach Eutingen. In Eutingen nach Rohrdorf und der Holzgasse / L4711 Richtung Neckartal folgen. Hinter dem Ort macht die Straße eine scharfe Links- und anschließend eine scharfe Rechtskurve. Hinter der Rechtskurve links in den Waldweg fahren und am Anfang parken. Die Burg ist mit einem kleinen Schild an einem Baum ausgeschildert. Am besten parkt man auf dem Feldweg und geht zu Fuß weiter.

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Literatur


- Diverse, Herausgeber: Karl Seith, Max Miller, "Historische Stätten VI- Baden-Württemberg- 6. Band", Alfred Kröner Verlag, 1965, Stuttgart S.740

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 03.04.2014, 11.02.2014, 04.05.2005

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