Unterriexingen

Burg Unterriexingen

Deutschland / Baden-Württemberg

Auf einem steil abfallenden Sporn oberhalb der Enz liegt die Burg Unterriexingen aus dem 12. Jahrhundert. Die kleine Anlage wurde später zu einem Schloss umgebaut. Es hat sich der eindrucksvolle und hohe Bergfried erhalten, der mit Eckquadern verziert ist. Im Garten sollen noch Reste des Grabens und der Ringmauer erkennbar sein. Das Grundstück ist heute privat und kann nicht besucht werden.

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Adresse

Burg Unterriexingen
71706 Markgröningen-Unterriexingen
Parken: im Ort, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Ruine
Burgtyp: Spornburg
Nutzung: privat
Lage: 210 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 07:03-16:07 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: privat, geschlossen
Eintrittspreise: nicht zugänglich

Baubestand & Beschreibung

Auf einem steil abfallenden Sporn oberhalb der Enz liegt die Burg Unterriexingen. Die Reste der Anlage sind heute in einer Schlossanlage zu finden, die sich mitsamt einiger Wirtschaftsgebäude aus jüngerer Zeit in Privatbesitz befinden. Die Aussicht auf die Anlage beschränkt sich auf einen kleinen Blick auf die Südfassade des ehemaligen Schlossbaus und auf Teile des Schlossgartens, sowie auf einige Wirtschaftsgebäude, die direkt in der Einfahrt stehen. An einigen Stellen öffnet sich der Blick auf den Bergfried, der von weiter südlich, also aus dem Ort heraus besser zu erkennen ist, da der Ort höher als die Burganlage liegt.
Die Anlage war im frühen Mittelalter recht klein. Sie bestand nur aus einem festen Haus, das heißt einem Gebäude aus Stein. Im 14. Jahrhundert sollen der Bergfried, ein weiteres Steinhaus und ein Wehrturm am Hang entstanden sein. Heute ist nur noch der Bergfried existent. Der Rest wurde im Schlossbau und dem Gehöft integriert. Der Bergfried ist heute noch das höchste Gebäude des Ortes. Er weist schöne Eckquader auf und deutet auf eine solide Bauart hin.
Ursprünglich war die Anlage von drei Seiten durch Gräben geschützt, die sich im Garten noch erkennen lassen. Im Norden und im Osten stößt man heute noch auf steile, 20m hohe Hänge, die sich unter anderem vom Sportplatz im Tal aus besichtigen lassen. Nach Westen hin wurde die Anlage durch die Glems vom Berg getrennt, die hier ihren Zufluss in die Ems besitzt und ebenfalls einen natürlichen Graben gebildet hat. Der Hang zur Enz hin ist heute bewaldet und ermöglicht kaum Blicke auf die Burg.
Von der Atmosphäre her ist Burg, bzw. Schloss Unterriexingen eher uninteressant. Der unüberwindbare Nordhang hingegen wirkt vom Tal aus eindrucksvoll. Die Enz lädt mit zahlreichen kleinen Plätzen sehr zum Verweilen ein. Ein Besuch der Region alleine des Schlosses wegen lohnt sich nicht, da es im Privatbesitz liegt und gut abgeschottet wird.

Historie

Der Burgadel wird 1190 erstmals urkundlich erwähnt. Die Wasserburg ist vom Kern her staufisch. Im 14. Jahrhundert entstanden Bergfried, ein Steinhaus und ein Wehrturm zum Hang hin. 1447 kaufte Schwarzfritz von Sachsenheim die Burg und die Hälfte des Dorfes. 1493 gehörte die Burg Ludwig von Nippenburg. Weitere Besitzer waren in späterer Zeit die Herren von Lützelburg, Württemberg, Sperberseck und Ertingen. Nach dem Umbau zum Schloss waren Hopfer, Bremer, wieder das Geschlecht der Ertingen und Retibor, sowie Corvey Besitzer. 1809 wurde sie klassizistisch umgebaut und erhielt den Meierhof, der heute ein privater landwirtschaftlicher Betrieb ist.

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Anfahrt

Die Burg Unterriexingen liegt in der gleichnamigen Ortschaft nordwestlich von Stuttgart. Über die A81 Ausfahrt "Ludwigsburg-Nord" der Ausweisung über Asperg nach Markgröningen und weiter nach Unterriexingen folgen. Innerorts auf der Hauptstraße bleiben bis diese eine Linkskurve macht. In der Linkskurve rechts in die Schlossparkstr. fahren. Am Ende der Schlossparkstr. befindet sich das Privatgrundstück, auf dem die Burg liegt.

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Literatur


- Walther-Gerd Fleck, "Burgen und Schlösser in Nordwürttemberg- Ein Handbuch mit 95 Aufnahmen und 8 Farbtafeln", Weidlich Verlag, 1979, Frankfurt am Main, ISBN: 3-8035-1014-7 S.137
- Diverse, Herausgeber: Dt. Burgenvereinigung, "Burgen in Mitteleuropa- Ein Handbuch", Band 2, Konrad Theiss Verlag GmbH, 1999, Stuttgart, ISBN: Bestellnummer 14464-3

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 11.02.2014, 24.07.2006

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