Koliburg, Üsenburg

Burg Koliburg, Üsenburg

Deutschland / Baden-Württemberg

Die Üsenburg, auch Koliburg genannt, ist eine kleine Burganlage aus dem 10. bis 12. Jahrhundert. Die Burg liegt auf einem abgeschnittenen Berggipfel, umgeben von einem Graben. Von der Anlage haben sich keine oberirdischen Reste erhalten. Es führt kein Weg zur Burg. Sie liegt tief im Wald und ist von Gestrüpp und Büschen umgeben. Ein Besuch ist nicht möglich.

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Adresse

Burg Koliburg, Üsenburg
79346 Endingen-Amoltern
Parken: Parkplatz, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: ehemalige Burg
Burgtyp: Spornburg
Nutzung: -
Lage: 345 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 07:07-16:13 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: offen
Eintrittspreise: frei

Baubestand & Beschreibung

Von der Burg Koliburg, auch Üsenburg genannt, ist heute nicht mehr viel erhalten. Es handelt sich um eine recht kleine Spornburg in suboptimaler Lage. Die Burg ist vollständig überwuchert und nicht mehr zugänglich.
Der Erhaltungsgrad der Anlage ist größtenteils unbekannt. Aufgrund der frühen Zerstörung von 1321 sind nur noch sehr wenige Reste existent. Vom Ende der Forststraße aus erkennt man eine runde Anlage, die mit einem flachen Graben zum Tal und einem sehr tiefen Halsgraben zum felsigen Hang hin geschützt wurde. Sie liegt deutlich tiefer als der Bergrücken, lehnt sich also in eine Felsenlücke, die nachträglich bearbeitet und steiler gehauen wurde, so dass man sie von oben her schlecht überwinden konnte. Die Anlage bestand wahrscheinlich aus mehr als einem Gebäude und einem Turm, umgeben von einer Ring- oder Wehrmauer. Eine Schildmauer kann man höchstwahrscheinlich ausschließen, da der Bergrücken deutlich höher liegt und die Mauer über 30m hätte hoch sein müssen, um Geschosse abfangen zu können.
Von der Atmosphäre her ist die Anlage völlig unspektakulär. Man erkennt die Grundzüge einer frühmittelalterlichen Anlage, die keinen Anreiz schafft, sich durch Dornenbüsche und dichte Vegetation zu kämpfen.

Historie

Errichtet wurde die Anlage wahrscheinlich zwischen 1000 und 1200. Erstmalige urkundliche Nennung des Geschlechts von Üsenburg war 1286. 1319 erhielt Endingen eine Stadtmauer. Die Burg war zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich schon vollständig ausgebaut. 1321 zerstörten die Üsenberger die Koliburg mit der Hilfe der Endinger Bürger. Sie war zu dieser Zeit im Besitz der Herren von Endingen. Die Burg war unter anderem Lehen des Klosters St. Margareten in Waldkirch. Sie wurde 1973 bei einer Flurbereinigung erfasst.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Die Burg Üsenburg liegt nahe der Ortschaft Endingen, südöstlich von Amoltern. Über die A5 Ausfahrt "Riegel" über die L113 durch Riegel nach Endingen. In Endingen nach links in den Marktplatz einbiegen und über den Lindenplatz auf den Freiburger Weg einbiegen. Diesem bis in die Weinberge folgen. Nach Ortsende die zweite Straße rechts einbiegen und dieser bis zum Ende, also bis zum Waldanfang folgen. Im Wald der Straße durch die langgezogene Rechts- und anschließend durch die Linkskurve folgen. Hinter der Linkskurve rechts in den ersten Pfad einbiegen und diesem folgen bis er auf einem Plateau endet. Unterhalb des Plateaus in der Verlängerung des Weges befand sich einst die Burg, die noch deutlich am Graben zu erkennen ist.

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Literatur

Diverse, Herausgeber: Karl Seith, Max Miller, "Historische Stätten VI- Baden-Württemberg- 6. Band", Alfred Kröner Verlag, 1965, Stuttgart S.150
- Alfons Zettler, Thomas Zotz, "Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau", Jan Tohrbecke Verlag, 2003, ISBN: 3-799573-6X-X

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 17.01.2014, 21.07.2006

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