Stargard

Burg Stargard

Deutschland / Mecklenburg-Vorpommern

Burg Stargard ist eine sehr schöne Backsteinburg im gleichnamigen Ort. Die Anlage entstand um 1250 als Hofburg der Markgrafen von Brandenburg. Sie war bis in die Neuzeit bewohnt oder unterlag unterschiedlichen Funktionen. Bis heute haben sich die meisten Elemente der Kernburg und viele Bereiche der Vorburg erhalten. Die Burg wird gut gepflegt und gehört zu den größten und besterhaltenen Anlagen Mecklenburg-Vorpommerns. Sie kann besichtigt werden und lädt zum Verweilen und Entdecken ein. Der Zutritt ist kostenpflichtig. Ein Besuch lohnt sich.

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Adresse

Burg Stargard
17094 Burg Stargard
Parken: Parkplatz, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Burg
Burgtyp: Hügelburg
Nutzung: Museum
Lage: 91 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 07:03-15:32 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: Saisonal
Mai-Okt:
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Eintrittspreise: Außennlage: kostenpflichtig
Burg: kostenpflichtg
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Kontakt: Infos:
Tel: 039603 / 20 89 5

Baubestand & Beschreibung

Burg Stargard liegt auf einer Erhöhung am südlichen Ende des gleichnamigen Ortes. Die Anlage besteht aus einer erhöht gelegenen Kernburg und einer nach Osten ausgerichteten Vorburg. Beide wurden von einer Grabenanlage umgeben, die heute teilweise verlandet ist.
Der Zugang erfolgt über die gut erhaltene und restaurierte Frontfassade des einstigen Tores der Vorburg, das in der Verlängerung einen Torzwinger aufweist. Hinter dem Tor eröffnet sich der Blick auf den großen Hof der Vorburg. Die Vorburg hat sich im Laufe der Jahrhunderte vergrößert und so wird das Bild durch zahlreiche Neubauten und fehlende Bebauungen stark geprägt. Die meisten erhaltenen Gebäude wurden auf alten Grundmauern neu errichtet. Heute enthält die Vorburg ein Museum und einen Turnierplatz, der bei Veranstaltungen, wie Burgfesten, rege in Betrieb ist und von Turnierteilnehmern genutzt wird.
Die Kernburg befindet sich auf einem künstlichen Hügel oberhalb der Vorburg und sondert sich durch eine höhere Lage von dieser ab. Man hat die Möglichkeit die Anlage über eine schöne Parklandschaft zu umrunden oder sie zu betreten. Der Park setzt sich aus der äußeren Verteidigungsanlage zusammen, die Teile des Grabens, einige Wälle und äußere Wehrmauern enthält.
Die Kernburg geht aus einer runden Randhausburg hervor. Sie besteht heute aus zwei Neubauten, dem Torhaus, dem Bergfried und den Resten des Palas, bzw. des Krummen Hauses. Das ehemalige Tor war damals mit einer Zugbrücke zur Vorburg hin gesichert. Durch den heutigen Höhenunterschied ist dieser nicht mehr in Gebrauch.
Neben dem alten Torhaus, entstand das Obere Tor. Es wurde um 1540 als Torturm errichtet und im 19. Jahrhundert nach einem Brand auf die heutige Höhe gekürzt, bzw. in den Gebäudeflügel integriert.
Die Südseite der Kernburg wird durch den runden Bergfried dominiert. Der 27m hohe Turm wurde 1245 errichtet und ruht auf den Fundamenten eines Vorgängerbaus. Der wuchtige Turm wurde über den alten Eingang mithilfe einer Stahltreppe erschlossen. Im Inneren befindet sich ein Verlies und eine weitere Treppe, die an der Außenmauer nach oben führt.
Direkt unterhalb des Bergfrieds liegt das Krumme Haus. Es lehnt an der Ringmauer und weist daher eine konkave Krümmung auf. Der Name kommt durch die Form. Der Bau geht aus einem Wohnturm hervor und diente ab dem 13. Jahrhundert als Palas.
An der Nordseite der Kernburg existiert heute eine Gaststätte, in deren Gemäuern sich von 1745-1749 eine Münzprägestelle befand.
Burg Stargard ist eine recht untypische Backsteinburg, die zahlreiche Gebäude und alte Überreste aufzuweisen hat. Die schöne Anlage lädt heute zum Erkunden und Verweilen ein. Der Burgverein gibt sich redlich Mühe, die Anlage in einem guten Zustand zu halten. Ein Besuch lohnt sich!

Historie

Die Backsteinburg entstand zwischen 1236 und 1258 als Hofburg der Markgrafen von Brandenburg. Von 1352 bis 1471 war sie in den Händen der Herzöge von Mecklenburg - Stargard. Nach 1471 wurde die Burg schwer beschädigt und anschließend wieder aufgebaut. 1520 bis 1547 hat man Stargard unter Albrecht VII. großzügig ausgebaut. 1631 kam es zu schweren Schäden bei den Auseinandersetzungen zwischen General Tilly und Neubrandenburg. 1646 schlug in den Bergfried der Blitz ein. Der Turm brannte aus.
Anfang des 18. Jahrhunderts wurde Burg Stargard zum Teil abgebrochen.1726 fand der letzte Hexenprozess auf mecklenburgischem Grund auf Burg Stargard statt. Zwischen 1882 und 1895 kam es zum großen Umbau von Burggebäuden zu Wohn- und Wirtschaftshäusern. 1963 - 1990 beherbergte Burg Stargard eine Jugendherberge.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Burg Stargard liegt in dem gleichnamigen Ort Burg Stargard . Dieser liegt südlich von Neubrandenburg in einem Dreieck zwischen der B198, der B104 und der B96. Die nächste Autobahn ist die A20 Ausfahrt "Neubrandenburg". Die Burg ist weiträumig ausgeschildert.

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 27.03.2005

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