Schwarzenberg

Burg Schwarzenberg

Deutschland / Baden-Württemberg

Hoch über dem Tal des Wegelbächles entstand in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts die Burg Schwarzenberg. Die heute abgeschieden gelegene Anlage hat sich nur bedingt erhalten. Man stößt auf die Überreste von zwei Wirtschaftsgebäuden, Teile der Ringmauer, die Außenmauer eines Wehrturms, die Grundmauern der alten Kapelle und den Palas. Ein kleiner Hügel erinnert an den Standort des Bergfrieds. Aufgrund ihrer Abgeschiedenheit ist Burg Schwarzenberg von Wanderern gerne besucht. Die Anlage lädt trotz des partiellen Erhalts zu einem Besuch ein.

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Adresse

Burg Schwarzenberg
79183 Waldkirch-Elztal
Parken: im Ort, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Ruine
Burgtyp: Gipfelburg
Nutzung: -
Lage: 650 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 07:06-16:13 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: offen
Eintrittspreise: frei

Noch in Arbeit

Dieser Text befindet sich noch in Arbeit. Durch die Anzahl der Burgen, die wir jährlich veröffentlichen, kann sich die Fertigstellung dieses Textes noch über einen sehr langen Zeitraum hinziehen. Wir haben Ihnen oben Bilder und eine Kurzinfo bereitgestellt.

Baubestand & Beschreibung

Burg Schwarzenberg befindet sich auf einem Bergrücken inmitten tiefer Wälder. Man betritt die Burg heute durch den inneneren Halsgraben. Vom Graben aus gelangt man zum eigentlichen Burggelände, das sehr einsam und verlassen auf dem Berg thront.
Schwarzenberg ist nur noch bedingt erhalten, wodurch die Anlage kleiner erscheint als sie in Realität ist. Außer den Resten, die man nach Eintritt auf das Gelände zu sehen bekommt, kann man über Trampelpfade zum Hügel, auf dem einst der Bergfried stand und zu der alten Vorburg (Bastion), von denen heute nichts mehr vorhanden ist. Betreten tut man die Kernburg über den alten Wirtschaftsbereich, der einst aus zwei Häusern bestand. Es existieren noch die Grundmauern der Wirtschaftshäuser, ein Teil eines äußeren Wehrturms sowie ein weiterer fast vollständiger Turm. Am besten erhalten, ist die alte Kapelle, dessen Türrahmen (Ansätze des gemauerten Sturzes) und die alte Altarnische noch gut erhalten sind. Vom alten Palas ist nur noch der unterste Teil der Mauern erhalten und so stößt man auf den oft benutzten und typischen Rücksprung in der Hofwand, der zur Abhebung und Zierde des Palas diente. Bis auf die Türme und Turmstümpfe beläuft sich das Höhenniveau aller Mauern auf weniger als zwei Meter. Trotz der geringen Überreste ist Burg Schwarzenberg ein schöner Ort zum Verweilen und lädt zum Entdecken vieler kleinen Details ein. Besonders im Sommer wird das Einheitsgrau der Anlage durch das Grün der dichten Bäume etwas aufgehoben und gibt der Anlage einen ruhigen und leicht urigen Reiz, der die ohnehin schon angenehme Atmosphäre verstärkt. Vom Erhalt her ist Schwarzenberg relativ unspektakulär.

Historie

Die Burg stammt aus der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts und wurde in den Bauernkriegen 1525 zerstört.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Die Burg Schwarzenberg liegt nahe Waldkirch und sollte nicht mit der vom Ort aus sichtbare Kastellburg verwechselt werden. Waldkirch liegt nahe Freiburg an der B294. Nächste Ausfahrt geht von der Autobahn A5 ab und heißt "Freiburg-Nord". Man fährt hinter dem Tunnel von Freiburg kommend von der Bundesstraße nach rechts ab. Anschließend folgt man der Hauptstraße bis sie unter der Bundesstraße hindurchführt. Hier biegt man rechts ab und fährt immer weiter Richtung Süden. Nach kurzer Zeit beginnt die Ausschilderung zur Burg. Hilfreich ist eine blaue Raute, die ebenfalls zur Burg verweist.

Buchtipp: Burgen in Baden-Württemberg

Das heutige Baden-Württemberg weist eine der höchsten Burgendichten Europas auf. Wie haben sich die Burgen in Baden-Württemberg ausgebreitet? Mehr dazu in diesem Buch.

Burgenarchiv.de
VER Verlag
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Sonstige Einrichtungen

Im Mittelalter soll es einen Tunnel gegeben haben, der Schwarzenberg mit Kastellburg verband. Dieser wurde im Tal teilweise nachgewiesen.

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Literatur


- Diverse, Herausgeber: Karl Seith, Max Miller, "Historische Stätten VI- Baden-Württemberg- 6. Band", Alfred Kröner Verlag, 1965, Stuttgart S.716
- Alfons Zettler, Thomas Zotz, "Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau", Jan Tohrbecke Verlag, 2003, ISBN: 3-799573-6X-X

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