Passee

Burg Passee

Deutschland / Mecklenburg-Vorpommern

Von der Burg Passee haben sich bis heute nur ein paar Erdwälle erhalten, die nur schwer zugänglich sind. Es gibt keinen Weg zur Burg. Die Anlage stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert und war als kleiner Adelssitz mit Rückzugsmöglichkeit gedacht. Sie bestand aus einer Kern- und einer Vorburg, die durch Wälle und Wassergräben geschützt wurden. Da die Gebäude aus Holz bestanden, haben sich keine Bauwerke erhalten.
Bei einem Besuch von Burg Passee sollte man festes Schuhwerk und ordentliche Kleidung tragen. Aufgrund des Feuchtbiotops gibt es hier Schlangen und Frösche, die Menschen nicht gewohnt sind. Das Betreten der Kernburg und der Wälle sollte man vermeiden, damit die Anlage noch weiterhin lange erhalten bleibt.

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Adresse

Burg Passee
23992 Passee
Parken: Parkplatz, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: ehemalige Burg
Burgtyp: Hügelburg
Nutzung: -
Lage: 90 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 07:12-15:37 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: offen
Eintrittspreise: frei

Baubestand & Beschreibung

Unweit der kleinen Ortschaft Passee liegen in einem Wäldchen die Reste der Burg Passee. Es handelt sich um eine Wallanlage, die noch von Gräben durchzogen ist. Von Gebäuden lassen sich heute keine Reste mehr finden.
Die Anlage entstand im Zuge der vermehrten mecklenburgischen Burgengründungen des Niederadels im 13. Jahrhundert. Sie diente zum Schutz des hier ansässigen Adels und beherbergte nur wenige Bewohner, so dass die Kernburg recht klein ausfiel.
Von der Anlage zeugen heute nur noch ein paar Hügel im Wald, die sich aber deutlich von der flachen Umgebung abheben. Die Kernburg bestand im Ursprung aus einem Turmhügel (Motte), auf dem nur ein Turm stand. Der Turmhügel hat sich bis heute erhalten und weist noch einen wasserführenden Ringgraben auf, der sehr morastig ist und nach starken Regenfällen heute noch Wasser führt.
Um die Kernburg waren mehrere Wälle errichtet worden, die weitere Gräben aufwiesen. Sowohl die Gräben, wie auch die Wälle lassen sich deutlich erkennen. Die Wälle haben sich teilweise sehr gut erhalten. Sie bestehen zum größten Teil aus Erde, weisen aber vielerorts große Steine und Findlinge auf, die sie stabiler machen. Sie sind bis heute sehr stark verfestigt, was recht unüblich für so alte Wälle ist und auf einen professionellen Erbauer verweist. An einigen Stellen wurden sie durch Baumwurzeln aufgebrochen.
Der Zugang zur Kernburg erfolgt von Osten her. Im Graben lässt sich eine Aufschüttung erkennen, die sich direkt an der Stelle der alten Holzbrücke befindet. Die Aufschüttung stammt aus neuerer Zeit und hat keinen Ursprung im Mittelalter. Die Holzbrücke war ursprünglich der einzige Zugang zur kleinen Kernburginsel und konnte von der Burg aus verteidigt werden. Wallanlagen vor der Zugangsseite schützten die Kernburg zu dieser Seite hin.
Plassee bestand ursprünglich fast nur aus Holz. Aus diesem Grund lassen sich auch keine Gebäudereste mehr finden. Die Topographie des Geländes deutet aber auf eine kleine Burg mit großer Vorburg hin.
Im Osten befand sich auf einem Plateau ein kleiner Wirtschaftshof, bzw. eine Vorburg. Diese wurde nach außen hin durch einen weiteren Wall gesichert, der Palisaden trug. Das eingeebnete Gelände hebt sich heute noch vom Waldboden ab. Der Wirtschaftshof war deutlich größer als die Kernburg und beherbergte vermutlich mehrere Gebäude. Über die Aufstellung der Gebäude und welchen Funktionen sie genau unterlagen, ist nicht bekannt.
Burg Passee ist heute die Heimat vieler Tiere. In ihren feuchten, morastigen Gräben sammelt sich immer wieder Wasser, so dass man auf unzählig viele Tiere und Pflanzen stößt. Vor allem Schlangen und Frösche sind hier in großer Zahl vertreten. Der fehlende Weg auf das Burggelände macht einen Besuch schwierig. Die Anlage sollte nur mit gutem Schuhwerk und ordentlicher Kleidung besucht werden. Das Betreten der Kernburg und der Wälle sollte man vermeiden, damit die Anlage noch weiterhin lange erhalten bleibt.

Historie

Burg Passee wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Die Anlage war nur wenige Jahrhunderte in Benutzung, hatte sich aber bis in das 19. Jahrhundert teilweise erhalten. Zur Jahrhundertwende soll noch eine Zugbrücke erkennbar gewesen sein. Die Auflager der Brücke, bestehend aus großen Findlingen, sind im Zuge der Neuzeit erst verschwunden. Der Ort wird 1317 erstmals in mecklenburgischen Urkundenbüchern genannt. Der Name der Ortschaft und der Burg Passee gehen, so vermutet man, auf den Gründer zurück, der zeitgleich auch der Erbauer der Burg gewesen sein könnte.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Von der A20 Ausfahrt "Neukloster" über Glasin und Goldberg nach Passee. In Passee in der langgezogenen Rechtskurve vor der Kirche parken und über das Feld im Norden (Außenseite Kurve) in den Wald auf der rechten Seite gehen. Hier befindet sich die Burg. Es gibt keinen Weg zur Burg.

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 17.09.2014

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