Liebenzell

Burg Liebenzell

Deutschland / Baden-Württemberg

Im 12. Jahrhundert entstand auf einem Sporn über dem heutigen Bad Liebenzell die gleichnamige Burg. Die Burg bestand aus mehreren Gebäuden und einer dicken Schildmauer mit integriertem Bergfried. Der Halsgraben dient heute als Parkplatz. Bergfried und Schildmauer haben sich erhalten und können innerhalb der Öffnungszeiten besucht werden. Dei Burg dient heute als Tagungszentrum und Gastronomie. Von dem Bergfried eröffnet sich eine weitreichende Sicht über die anliegenden Täler, die von der Burg aus überwacht wurden.

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Adresse

Burg Liebenzell
75378 Bad Liebenzell
Parken: Burg, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Halbruine
Burgtyp: Spornburg
Nutzung: Jugendzentrum, Gastronomie
Lage: 445 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 06:17-16:59 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: Ganzjährig
Vorburg: offen
mehr
Eintrittspreise: Burg: frei
Turm: kostenpflichtig

Baubestand & Beschreibung

Burg Liebenzelll thront auf einem Berg oberhalb des gleichnamigen Kurortes. Heute beherbergt sie einige Räume für Konferenzen, eine Jugendbildungsstätte, ein Medienzentrum und ein Gasthaus. Bis auf das Gasthaus sind alle Gebäude nur im Zusammenhang mit Konferenzen betretbar. Der normale Besucher hat nur bedingt Einblicke in die Anlage.
Burg Liebezell war ursprünglich eine klassische Spornburg, die direkt über der Mündung eines Seitentals in das Nagoldtal liegt. Sie wurde durch einen tiefen Halsgraben vom Bergrücken getrennt, der heute den Parkplatz beherbergt. Direkt hinter dem Graben schließt eine hohe Schildmauer mit integriertem Bergfried an, die unter anderem den ehemaligen Eingang flankierte. Die Schildmauer war Teil einer Ringmauer, die sich zum Teil in den Gebäudewänden der Gastronomie nachvollziehen lassen. Im Inneren standen mehrere Bauten, die heute größtenteils überbaut sind.
Die Anlage wurde in der Jugendausbildungsstätte stark integriert und zum Teil großflächig durch neuzeitliche Gebäude aus den 50ern und 60ern ersetzt. Von der alten Burg stammen nur der Bergfried, der alte Wehrgang des Zwingers unter dem Wirtshaus und der ehemalige Eingang zur Burg, der sich einst an der Stelle des Eingangs zum Restaurant befand. Andeutungsweise sind zudem der weitere Verlauf des Zwingers und die Ringmauer zu erkennen. Der Wehrgang ist heute durch die auskragende Terrasse des Gasthauses überbaut. Von den damaligen äußeren Wehrmauern existieren heute nur noch einige Reste am Hang. Die neuen Gebäude hat man versucht der alten Burg anzupassen. So wurden einige Gebäude zum Teil mit Fensterläden und Fachwerkschmuck ausgestattet. Den Bergfried hat man in altem Stil, ganz wie er einst gewesen zu sein schien, belassen.
Die Burg ist bis auf den Turm das ganze Jahr besuchbar. Der Bergfried ist nur in den Sommermonaten März bis Oktober für die Öffentlichkeit zugänglich.

Historie

Die Burg stammt aus der ersten Hälte des 12. Jahrhunderts und wurde durch die Grafen von Eberstein erbaut. Der letzte Ebersteiner, genannt Ludwig von Liebenzell, übergab 1273 die Anlage an den Deutschen Ritterorden. Dieser verkaufte sie an Rudolf von Baden. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts zogen die Markgrafen in die Stadt, die Burg begann zu verfallen. Nach Krahe wurde sie 1692 durch die Franzosen zerstört. Bei dem Wiederaufbau 1953 halfen Jugendliche aus aller Welt.

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Anfahrt

Über die A8 Ausfahrten "Pforzheim" auf die B463 Richtung Calw. Der B463 folgen bis nach Bad Liebenzell. In Bad Liebenzell abbiegen Richtung Schömberg. Kurz nah Ortsende geht rechts die Auffahrt zur Burg ab. Der Weg ist ausgeschildert. Parkplätze sind in 50m Entfernung zur Burg.

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Gastronomie

In der Burg gibt es ein Restaurant.

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Literatur


- Diverse, Herausgeber: Dt. Burgenvereinigung, "Burgen in Mitteleuropa- Ein Handbuch", Band 2, Konrad Theiss Verlag GmbH, 1999, Stuttgart, ISBN: Bestellnummer 14464-3

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 17.01.2014, 24.04.2004

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