Königsburg, Hochkönigsburg

Burg Königsburg, Hochkönigsburg

Frankreich / Elsass

Die mächtige Festung mit dem ursprünglichen Namen Staufenburg aus dem 12. Jahrhundert wurde zwischen 1899 und 1908 für Kaiser Wilhelm II . in neogotischer Form neu errichtet. Heute ist die Anlage weltweit bekannt und gerne besucht. Ihre neogotische Form sorgt bei einem Besuch für ein Wechselspiel aus Fantasie und authentischer Burganlage. Von Hochkönigsburg können 80 Prozent über einen Rundgang besichtigt werden. Viele Bereiche wirken durch ihre Massivität oder ihr Auftreten imposant und eindrucksvoll. Hochkönigsburg ist heute in jeder Hinsicht sehenswert. Ein Besuch lohnt sich!

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Adresse

Burg Königsburg, Hochkönigsburg
F 676 Orschwiller
Parken: Parkplatz, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Burg, Festung
Burgtyp: Spornburg
Nutzung: Gastronomie, Museum
Lage: 721 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 07:07-16:17 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: ganzjährig:
Nov-Jan:
mehr
Eintrittspreise: Burg: kostenpflichtig
Website: Haut-Koenigsbourg.fr

Baubestand & Beschreibung

Die eindrucksvolle Burg Hohkönigsburg liegt am Ende eines hohen Bergrückens Richtung Rheinebene. Heute gehört sie zu den bekanntesten Burgen der Region und wird gerne besucht. Im Inneren befindet sich ein Museum, das einen Rundgang durch die gesamte Anlage bietet. Die Burg wurde im 16. Jahrhundert in eine Festung verwandelt und um 1900 erneut aufgebaut. Heute erstrahlt sie im neogotischen Glanz und zieht aufgrund ihres leicht märchenhaften Aufbaus viele Touristen an.
Der Zugang erfolgt heute wie damals vom Bergrücken her. Über ein Tor mit dahinter liegender Zwingeranlage gelangt man Richtung Vorburg. Die Wehrmauern und Tortürme sind reichlich verziert und deuten deutlich auf die Neogotik hin.
Die Vorburg beinhaltet heute noch einige Gebäude, die hervorragend restauriert wurden. Vorhanden sind ein Souvenirladen, eine Gaststätte und eine Windmühle. Von außen ähneln sie den typisch neogotisch geprägten Wirtschaftsgebäuden, die spätmittelalterlichen Gebäuden nachempfunden sind. Früher wurden sie als Schmiede, Ställe und vor allem zur Nahrungsmittelgewinnung wie Brot genutzt.
Dem Besucher ist ein fester Rundgang vorgelegt, der ihm keine Möglichkeiten bietet abzuweichen und so dem Besucherstrom zu entgehen. Der Weg führt durch den sehr kleinen Hof der Kernburg weiter in die einzelnen Gebäude, Räume und sinnvoll angelegten Wehranlagen, die von Wehrgängen bis zu kleinen Zugbrücken und Gräben reichen. Die unterschiedlichen Räume beherbergen Mobiliar aus dem 19. Jahrhundert. Der Rundgang führt gut angelegt und sehr abwechslungsreich nach draußen in die Höfe und wieder in die Gebäude, teilweise auch auf die rekonstruierte Wehranlage.
Von der Atmosphäre her ist Burg Hohkönigsburg eine typische Touristenburg. Ähnlich wie bei Schloss Neuschwanstein geht die Faszination von der Rekonstruktion aus, die die Anlage eindrucksvoll und imposant erscheinen lässt. Obwohl die originale Bausubstanz sich in Grenzen hält, lohnt sich ein Besuch. Vor allem für Kinder ist die Anlage sehr interessant.

Historie

Ursprünglich hieß die Burg Staufenburg. Als sie 1147 als "castrum Estufin" erstmals genannt wird, gehört sie König Konrad III. v. Staufen und dem Herzog des Elsass, ebenfalls ein Staufer. 1192 wird sie Königsberg, 1479 Hohkönigsberg genannt. 1462 wird die Burg als Raubnest zerstört und ab 1479 durch die Grafen v. Thierstein wieder aufgebaut. Aus dieser Zeit stammen viele Teile der Burg, die im 16 Jahrhundert zur Festung ausgebaut wurden. 1633 wurde sie durch Schweden zerstört. 1899-1908 hat Bodo Ebhardt sie für Kaiser Wilhelm II. wieder aufgebaut. Heute zählt sich die Burg zu den wenig vollständig wiederaufgebauten Burgen der Welt.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Die Burg Hohkönigsburg liegt nahe der Stadt Sélestat. Sie ist weiträumig ausgeschildert und der Touristenjuwel Nr. 1 in dieser Region. An der Burg gibt es einen sehr großen Parkplatz, der eine wundervolle Aussicht und reichlich Kapazität aufweist. Ein Wanderweg führt weiter direkt zur Burg.

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sonstige Bemerkungen

In unmittelbarer Umgebung befindet sich eine Falknerei und ein Affenwald, die zusammen mit dem Burgmuseum einen schönen Aufenthalt garantieren.

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 21.02.2005

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