Hohenentringen

Burg Hohenentringen

Deutschland / Baden-Württemberg

Oberhalb von Ammerbuch steht heute auf einem Sporn die Burg Hohenentringen. Die Anlage stammt ursprünglich aus dem 11. Jahrhundert, wurde aber im Laufe der Zeit großzügig abgerissen und umgebaut. Anstelle des Palas stößt man heute auf einen Steinbau mit Walmdach. Der Graben wurde mit Zugbrücke und Torhaus zerstört. Von der ehemaligen Burg haben sich nur wenige Reste erhalten. Die Burg ist privat, kann aber vom Hof und der Gastronomie her besichtigt werden.

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Adresse

Burg Hohenentringen
72070 Tübingen-Hohenentringen
Parken: Burg, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Halbruine
Burgtyp: Spornburg
Nutzung: privat, Gastronomie
Lage: 510 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 07:01-16:10 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: Ganzjährig
Di-Sa:
mehr
Eintrittspreise: frei
Website: Hohenentringen.de

Baubestand & Beschreibung

Burg Hohenentringen thront auf einem Bergsporn oberhalb von Ammerbuch und dem Tal des Käsbachs. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr Hohenentringen mehrere Umbauten, so dass es heute eher einem Schloss, als einer Burg gleicht.
Der Zugang erfolgt heute von Osten her. Jenseits des Halsgrabens hat man einen Parkplatz geschaffen. Den Eingang bilden heute die Rückseiten zweier Gebäude. Die alte Wehrmauer ist gänzlich verschwunden und nur der Halsgraben deutet auf eine mittelalterliche Wehranlage hin, die einst das Innere der Burg beschützte. Auch der Halsgraben wich zum Teil einer Zufahrtsstraße, die aufgeschüttet wurde, um das Burggelände mit Kraftfahrzeugen ebenerdig befahren zu können.
Die Schlossanlage besteht insgesamt aus drei Gebäuden und einen großen Burghof. Im Südosten stößt man auf einen älteren Bau, der zum Teil leicht verwinkelt, die alten Wehrmauern als tragende Elemente nutzt. Vom einstigen Burgtor, das direkt am Gebäude angelehnt haben soll, fehlt heute jede Spur. Besterhaltenste und älteste Teil von Hohenentringen ist der nördliche Gebäudekomplex, der zudem auch der älteste Teil der Burg ist. Einst Palas wurde er im Laufe der Jahrhunderte ausgebaut und erscheint heute in Form eines frühen Schlossbaus. Neben kleinen Fenstern und Bogentüren im Erdgeschoss weist er einen Treppenturm mit spitzem Dach auf, der im oberen Bereich aus Fachwerk besteht. Neben dem Schloss stößt man auf einen kleinen Bau, der anscheinend auf alten Fundamenten eines Wirtschaftsgebäudes basiert. Das Gebäude flankierte das ehemalige Eingangstor nach Norden hin und bildete mit dem Schloss zusammen einen Gebäudekomplex, der die Anlage nach Norden abschloss. Hohenentringen weist nach Westen und somit zum Tal eine niedere Mauer auf. Das herrschaftliche Schloss und seine Anbauten wirken heute eher gutshofartig, strahlen aber dennoch die Standfestigkeit und Atmosphäre einer Burg aus.

Historie

Die Burg Hohenentringen wurde in den Jahren 1293-1295 erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich stammt sie aus dem 11. Jahrhundert. Einst war sie durch eine Zugbrücke und ein Tor gesichert, die heute nicht mehr existent sind. Der heutige Palas seht auf den Grundmauern alter Fundamente und stammt aus dem Jahre 1720. Es handelt sich um einen Steinbau mit drei Stockwerken und Walmdach. Die beiden Wirtschaftsgebäude am Zugang sind von 1724 und 1727. Auf dem Burghof existiert ein Brunnen, der einst in sechs Meter Tiefe einen geheimen Gang beherbergte, der aus dem Schloss führte.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Burg, bzw. Schloss Hohenentringen befindet sich östlich des Ortes Ammerbuch. Über die A81 Ausfahrt "Herrenberg" folgt man der B28 über Ammerbuch nach Tübingen, sofern man den Burgparkplatz ansteuert. In Tübingen folgt man der Ausweisung nach Hagelloch, ein kleiner Ort, in dem die Ausschilderung zur Burg beginnt und direkt zur Anlage führt.

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Gastronomie

Die Burg beherbergt heute eine kleine Gaststube, die im Sommer zahlreiche Tische und Stühle an der Westseite aufzuweisen hat, um den Besuchern einen einmaligen Blick über das Ammertal zu gewährleisten. Im Inneren stößt man auf Wandmalereien aus der Neogotik.

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Literatur

- Diverse, Herausgeber: Karl Seith, Max Miller, "Historische Stätten VI- Baden-Württemberg- 6. Band", Alfred Kröner Verlag, 1965, Stuttgart

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 11.01.2012

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