Boizenburg Tiefburg

Burg Boizenburg Tiefburg

Deutschland / Mecklenburg-Vorpommern

Boitzenburg bestand ursprünglich aus zwei Burgen. Die südliche Anlage war eine Tiefburg im Ort, deren Gräben mit Wasser von der Boize gespeist wurden. Von der ehemaligen Wasserburg hat sich nur ein Plateau erhalten, das nach dem Krieg in eine Kleingartensiedlung umgewandelt wurde. Die Form des Grundstücks lässt sich anhand der Grabenverläufe noch deutlich erkennen. Genau wie die Hochburg wird die Tiefburg im 12. Jahrhundert errichtet und 1158 erstmals erwähnt. Von der Anlage aus beginnt der Wall der ehemaligen Stadtmauer von Boitzenburg, heute eine Parkanlage, die zum Spazieren einlädt.

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Adresse

Burg Boizenburg Tiefburg
19258 Boizenburg
Parken: im Ort, kostenpflichtig

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: ehemalige Burg
Burgtyp: Wasserburg
Nutzung: privat
Lage: 9 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 07:13-15:43 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: privat, geschlossen
Eintrittspreise: nicht zugänglich

Baubestand & Beschreibung

Kurz vor der Mündung der Boize in die Elbe liegt der Ort Boizenburg. Die Stadt besaß zwei Burgen, die im Norden und im Süden der Altstadt lagen. Die Tiefburg war die Südburg.
Von der ehemaligen Wasserburg ist nur noch ein Plateau erhalten, das nach dem Krieg in eine Kleingartensiedlung umgewandelt wurde. Das größere Plateau ist von einer Grabenanlage umgeben, die noch heute durch die Boize gespeist wird. Die Burg war mit der Stadtmauer verbunden. Nach einem Brand von 1709, der die gesamte Stadt zerstörte, hat man Gräben um den Stadtwall gezogen, um schnell an Löschwasser zu kommen. Dabei zapfte man den Burggraben an um das Wasser ableiten zu können. Eine kleine Schleuse reguliert den Zufluss in den mittlerweile größer gewordenen Graben und gewährleistet so dessen und den Erhalt der Wallanlage.
Bei genauer Betrachtung der Burg lässt sich die Form noch sehr deutlich erkennen. Zu allen Seiten war der Graben mindestens doppelt so breit wie zur Stadt hin. Durch die Gartensiedlung sind keine oberirdischen Grundmauern und Wälle mehr erhalten. Der Graben lässt sich zum Teil durch das örtliche Straßensystem ablaufen.

Historie

Die erste urkundliche Erwähnung eines "Territorium Boizenburg" stammt aus den Jahren 1158 und 1241. Über die Stadtgründung liegen keine Daten vor, so dass man sich auf die erste Urkunde aus dem Jahre 1255 beruft. 1267 wird das Lübische Recht in Boizenburg eingeführt. Die Tiefburg war um 1150 wahrscheinlich schon existent gewesen. Die letzten Reste der Anlage gingen wahrscheinlich im großen Brand von 1709 verloren. Anschließend wurde die Burg zum Wiederaufbau der Stadt abgebrochen.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Die Burg Boizenburg befindet sich im gleichnamigen Ort unweit der Elbe. Über die A24 Ausfahrt "Zarrentin" auf die B195 nach Boizenburg. Innerorts sollte man sich immer Richtung Süden begeben um zur Anlage zu gelangen. Die Straße, die an der die Burg anschließt, nennt sich "Bollenberg". Von hier führt ein Weg auf das ehemalige Grundstück, heute Kleingartensiedlung.

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Sonstige Einrichtungen

Sehr interessant ist die alte Wehranlage, die die Stadt umgab. Noch heute ist der Graben von 1709 vollständig erhalten. Es besteht die Möglichkeit den Wall mitsamt der Grabenanlage, der heute in einer ansehnlichen Parkanlage liegt und knapp zwei Drittel der Stadt umrundet, abzuwandern.

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 15.09.2005

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