Ambras

Burg Ambras

Österreich / Tirol

Das aus dem 11. Jahrhundert stammende Schloss Ambras liegt auf einem Berg hoch über Innsbruck. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Burg zu einem prachtvollen Schloss umgebaut und ist mit seinem detailreichen Museum zu einem Anlaufpunkt für Touristen geworden. Die Anlage beherbergt heute eine große Waffen- und Rüstkammer, majestätisch Räume, sowie zahlreiche Exponate, Gemälde und Möbel der einzelnen Schlossherren und Generationen.

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Adresse

Burg Ambras
6010 Innsbruck
Parken: Burg, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Schloss
Burgtyp: Spornburg
Nutzung: Gastronomie, Museum
Lage: 638 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 06:49-16:01 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: Ganzjährig
Garten:
mehr
Eintrittspreise: Burghof: kostenlos
Museum: kostenpflichtig

Baubestand & Beschreibung

Burg Ambras wurde im Laufe der Zeit zu einem Schloss ausgebaut und beherbergt heute ein Museum. Das Betreten der alten Vorburg, die mittlerweile in einen hübsch angelegten Garten verwandelt wurde, ist kostenlos. Neben einer Informationstafel, die einen Plan mit den Museumsgebäuden zeigt, befindet sich der Eingang zur Kasse. Im Inneren erwarten einen zahlreiche Rüstungen, Waffen und Gegenstände, sowie Mobiliar aus allen Epochen, die die Burg durchlebt hat.
Die ersten Räume der Ausstellung beherbergen sehr seltene Turnierharnische des 15. Jahrhunderts sowie epochal gegliederte Rüstungen, von denen viele einst im Besitz von Kaiser Maximilian I. waren. Die folgenden Räume präsentieren einige Korallenwerke (Statuen aus Korallen) und edle Holzschnitzereien, die in ihrer filigranen Art einzigartig sind. Nach den Ausstellungsräumen wird man über den Hof in die Kernburg geleitet. Hier beginnt die Ausstellung mit dem großen "Spanischen Saal", der von oben bis unten mit Portrais und griechischen Mythenfiguren bemalt wurde. Die Treppe führt höher in die zahlreichen Stockwerke des Schlosses, die Schränke, Waffen (hauptsächlich Jagdgewehre), Kachelöfen und vor allem Gemälde von vielen Königinnen, Königen, Papsten, Gräfinnen und Grafen beinhalten. Besonders sehenswert sind die alten Decken- und Fußbodenbalken sowie die zahlreichen alten Fenster, die es in den Räumen zu sehen gibt.

Bei der Burg Ambras hat man sich bei der Erhaltung und Rekonstruktion des alten Schlosses viel Mühe gegeben und z.B. den Boden mit seinen wuchtigen Dielen belassen. Die Burg im Schloss lässt sich aufgrund des Umbaus durch Erzherzog Ferdinands II. zum Renaissanceschloss nur noch sehr bedingt erkennen. Der Bergfried (war einst ein Wohnturm) ist zum Beispiel so gut integriert worden, dass man nur noch in den Ausstellungsräumen anhand des gotischen Kreuztonnengewölbes den aus dem 13. Jahrhundert stammenden Turm ausmachen kann. Auch der Palas und die Kapelle wurden mit Hilfe von Zwischenbauten zu einem großen Gebäudekomplex ausgebaut, das ein Erkennen vom detailreich bemalten Hof aus oder von außen her nicht möglich macht. Heute erinnert nur noch die hohe Lage und die umgebenden Mauern, sowie die Terrassierung der einzelnen Garten (einst Zwinger gewesen) an die alte Burg.
Auch wenn die Anlage nur noch in den Grundzügen die Burg erkennen lässt, bildet das Schloss einen interessanten Punkt in der Burgenkette von Tirol. Das detailreiche und ausstellungsreiche Museum ist ein Muss für jeden Kunstinteressierten. Die Rüstungskammer ist üppig und alleine schon eine Besichtigung wert.

Historie

Erstmalige Erwähnung der Burg war 1078 im Zusammenhang mit "Otto de Umeraz". 1123 tritt Ulrich von Ambras als Ministeriale der Grafen von Andechs-Dießen auf. Die Ringmauer ist der älteste Bestandteil der Burg. Der fünfeckige Wohnturm und der Palas stammen aus dem 13. Jahrhundert. 1564-1569 hat Erzherzog Ferdinand II. die Burg in ein Schloss umbauen lassen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss ein weiteres Mal unter Erzherzog Karl Ludwig großzügig umgebaut.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Die Burg Ambras befindet sich südöstlich von Innsbruck und ist von allen Seiten einfach zu erreichen. Ab dem Zentrum Innsbrucks beginnt eine Ausschilderung zur Burg. Man folgt einfach den braunen, bzw. weißen Schildern mit der Aufschrift "Ambras" , bzw. "Schloss Ambras".

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