Wolfenbüttel

Burg Wolfenbüttel

Deutschland / Niedersachsen

Im 13. Jahrhundert entstand direkt am Fluss Oker die Wasserburg Wolfenbüttel. Nach einer Zerstörung 1546 wurde sie in ein prächtiges Renaissanceschloss umgebaut, das wiederum 1691 eine Renovierung im Barockstil erfuhr. In der heutige Schlossanlage lassen sich noch zahlreiche Reste der Wasserburg erkennen. So findet man im Treppenhaus, direkt in der Toreinfahrt, die Grundmauern des Bergfrieds. Das prächtige Schloss ist heute Mittelpunkt der Stadt und lädt zu einem Besuch ein.

Adresse

Burg Wolfenbüttel
38300 Wolfenbüttel
Parken: Parkplatz, kostenpflichtig

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Schloss
Burgtyp: Niederburg, Wasserburg
Nutzung: Museum, Verwaltung
Lage: 81 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 03:22-19:26 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: Ganzjährig
Schlosshof: offen
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Eintrittspreise: Schlosshof: frei
Museum: kostenpflichtig
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Website: SchlossWolfenbuettel.de

Baubestand & Beschreibung

Schloss Wolfenbüttel befindet sich inmitten des Ortes am Fluss Oker. Das Schloss hat seinen Ursprung in einer Wasserburg, die direkt von zwei Seiten durch den Fluss, der Teil eines Ringgrabens war, geschützt wurde. Bis heute haben sich der östliche, sowie der nördliche Wassergraben und der schmalen Bergfried, der mit seinem weißen Putz aus dem Schloss herausragt, erhalten. Der Turm weist einen verzierten Aufbau und eine Uhr auf.
Das Schloss, das an der Stelle der Kernburg entstand, ist vom Grundriss her polygonal und besitzt zur Eingangsseite eine rote, verzierte Barockfassade. Damals wie heute betritt man die Anlage über eine steinerne Brücke. Im Inneren des langgezogenen Tores stößt man auf eine Informationstafel und den Eingang ins Museum. Durch das Tor gelangt man auf den heutigen Schlosshof, der mit Arkaden und verzierter Fassade das äußere Erscheinungsbild fortsetzt. Der Hof ist polygonal. Die Hoffassade steht heute auf den Grundmauern der Gebäude der alten Burg. Im Treppenhaus des Museums (im Inneren des Bergfrieds) erkennt man noch deutlich die Grundmauern der Wasserburg, die aus gesetzten Feldsteinen bestand.
Von der Atmosphäre her ist Schloss Wolfenbüttel angenehm. Man stößt auf die typische Ausstrahlung einer barocken Anlage, die Prunk und Verspieltheit in einer Ordnung widerspiegelt. Von der alten Wasserburg zeugen nur noch der Turm und die polygonale Grundform des Schlosses.

Historie

Die ältesten Teile stammen anscheinend aus der Zeit vor 1118. Wolfenbüttel wurde in einer Urkunde mit dem Namen "Wulfersbutle" erwähnt. Heinrich der Löwe eroberte die Anlage 1191. Das Geschlecht zerstörte die Burg 1255 nach dem Tode Gunzehns von Wolfenbüttel. 1283 kam es zum Bau einer neuen Burg für die Herzöge zu Braunschweig und Lüneburg. Diese nutzten zwischen 1432 bis 1753 die Residenz als Landesmittelpunkt. 1754 verlegten sie ihre Residenz nach Braunschweig. Braunschweig war zu diesem Zeitpunkt größer als Wolfenbüttel und bildete ein größeres Machtzentrum. Laut einer weiteren Quelle wurde die Anlage 1546 großflächig zerstört, so dass es zu einem Wiederaufbau als Renaissance-Schloss kam. Um 1691 kam es zum Umbau zum Barock-Schloss. Der Bergfried verlor an Höhe und erhielt ein anderes Dach.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Das Schloss Wolfenbüttel befindet sich inmitten des gleichnamigen Ortes. Über die A395 "Wolfenbüttel Nord" auf der B79 nach Wolfenbüttel und der Ausschilderung zum Parkplatz am Schloss folgen. Alternativ kann man über die Straße "Rosenwall" direkt zum Schloss gelangen.

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Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 16.09.2006


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