Weikersheim

Burg Weikersheim

Deutschland / Baden-Württemberg

Burg des Monats

Burg Weikersheim wurde bei Burgenarchiv.de von den Besuchern zur "Burg des Monats April 2017" gewählt.
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Das schöne Schloss Weikersheim stammt ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert und ruht auf den Resten einer Wasserburg. Heute beherbergt die Anlage ein Museum und kann im Zusammenhang mit einer Führung besucht werden. Sehenswert ist vor allem der Rittersaal, der mit 40 m Länge und einer freitragenden Decke ohne Stützen eine statische Meisterleistung für das 16. und 17. Jahrhundert darstellt. Der weitläufige und gepflegte Schlossgarten lädt zusammen mit der teilweise schönen Altstadt zu einem Spaziergang ein. Ein Besuch lohnt sich.

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Adresse

Burg Weikersheim
Marktplatz 11
97990 Weikersheim
Parken: Parkplatz, kostenpflichtig

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Schloss
Burgtyp: Wasserburg
Nutzung: Museum
Lage: 530 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 03:12-19:33 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: Ganzjährig
Führung und Garten:
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Eintrittspreise: Burg: kostenpflichtig
Museum: kostenpflichtig
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Kontakt: Tel.: 07934 / 9 92 95-0
Fax: 07934 / 9 92 95-12
Website: Schloss-Weikersheim.de

Baubestand & Beschreibung

Schloss Weikersheim liegt am westlichen Ende der Altstadt und gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Region. Die Anlage geht aus einer alten Wasserburg hervor, die an selbiger Stelle Anfang des 12. Jahrhunderts gegründet wurde. Im Laufe der Zeit haben zahlreiche Umbaumaßnahmen Weikersheim das heutige Aussehen im Stil der Renaissance und des Barocks verliehen. Der dreieckige Grundriss macht das schöne Schloss zu einer Seltenheit.
Weikersheim bestand ursprünglich aus einer viereckigen Kernburg mit einer vermuteten Vorburg nach Osten, also zur Altstadt hin. Ein Ringgraben schützte das Ensemble in alle Richtungen. Der Graben wurde von der Tauber mit Wasser gespeist.
Mit dem Umbau zum Schloss verschwand die Burg und der Wassergraben wurde trockengelegt. Im Süden wurde er zugunsten des dreieckigen Schlosses und des barocken Gartens vollständig beseitigt. Heute erinnern nur noch Spuren im Gelände, sowie das Teilstück zur Stadt hin an den alten Graben.
Das Schloss besteht aus drei Schlosssflügeln, die in einem Dreieck angeordnet sind und teils auf den Grundmauern der alten Burg beruhen. Der Gebäudekomplex wird von einem dreieckigen Bastionsring umschlossen, der an den Ecken im Norden, Südosten und Südwesten jeweils eine Rundbastion aufweist.

Eingang, Vorburg und Marstall
Der Zugang erfolgt heute wie damals von Osten, also vom Marktplatz her. Zum Marktplatz hin trifft man auf einen Zirkelbau, bestehend aus zwei Gebäuden, die im Halbkreis zum Marktplatz hin geöffnet sind. Zwischen ihnen befindet sich der Zugang zur Schlossbrücke. Hier stößt man unter anderem auf das Marstallportal von 1683 und das Wächterhäuschen von 1729.
Über die steinerne Schlossbrücke gelangt man durch ein Tor im Marstall vor das Schloss. Neben der Schlossbrücke steht der 1679 bis 1684 umgebaute, sechseckige Torturm, der ursprünglich als fünfeckiger Wehrturm die Brücke und das Tor flankierte. Direkt dahinter befindet sich der lange Marstall, der den Platz der ehemaligen äußeren Wehranlage und einer vermuteten Vorburg einnimmt. Der lange Riegelbau weist ein Walmdach auf. Vor seiner Entstehung befanden sich hier noch Fachwerkhäuser aus dem 16. Jahrhundert.
Hinter der Tordurchfahrt vom Marstall eröffnet sich der Blick auf einen länglichen, kleinen Hof. Dieser war ursprünglich größer, wurde aber durch den Prinzessinnenbau verbaut. Ursprünglich befand sich hier ein Wassergraben, der die Kernburg schützte. Dieser ist aber zugunsten des Baus der Schlossgebäude verschwunden. Über ein weiteres Tor im Langenburger Bau gelangt man auf den großzügigen Schlosshof. Das Tor des Langenburger Baus ist zum Marstalltor hin versetzt, so dass man es nicht vom Marktplatz aus einschießen konnte.

Schloss und Schlosshof
Der nördliche Bereich der Schlossanlage steht auf den Grundmauern der alten Wasserburg. Direkt neben dem heutigen Tor stößt man rechts auf den Bergfried, der das älteste erhaltene Gebäude der Burg ist. Er hat einen runden Grundriss mit einem Durchmesser von 7 m. Seine Mauern sind im Erdgeschoss 2 bis 3 m dick. Er stand ursprünglich direkt neben dem Tor und flankierte dieses. Das Tor lag nördlich des jetzigen Tores im heutigen Prinzessinnenbau. Teile des Prinzessinnenbaus verlaufen auf den Fundamenten der ehemaligen mittelalterlichen Ringmauer. Auch der Langenburger Bau wurde auf die mittelalterliche Wehrmauer gebaut und ragt über diese hinaus. Der Nordwestflügel (rechts gegenüber vom Tor aus gesehen) beruht ebenfalls auf den Grundmauern von Gebäuden aus dem 13. Jahrhundert. Sie gehören heute zum Hausmeisterbau. Seit ihrer Entstehung dienten diese Gebäude als Wirtschaftsbauten.
Schloss Weikersheim beherbergt heute ein Museum. Der Besuch ist im Zusammenhang mit einer Führung möglich, die durch alle Sehenswürdigkeiten der Anlage führt. Sehenswert ist vor allem der Rittersaal, der sich im Saalbau befindet.

Saalbau mit Rittersaal und Schlosskapelle
Der Saalbau schließt das dreieckige Schloss nach Süden hin ab. Er ist das jüngste und prächtigste Gebäude der inneren Schlossanlage und stammt aus der Zeit um 1600. Im Inneren beherbergt er den Rittersaal und die Schlosskapelle, die zu den größten Sehenswürdigkeiten der Anlage gehören. Sowohl zum Hof, wie auch zum Garten hin zeigt sich das Gebäude in repräsentativen Stil und hebt sich deutlich von den restlichen Bauten ab.
Die Hoffassade wird durch einen mächtigen Altan eingenommen, der an der Westseite in einem großen Treppenturm endet. Im ersten Obergeschoss lassen sich die großzügig gestalteten Fenster des Rittersaals erkennen.
Der Rittersaal nimmt große Bereiche des Saalbaus ein. Es handelt sich um einen über 40 m langen Raum, der keine Stützen aufweist. Die freitragende Kassettendecke hängt vollständig am Dachstuhl und bildet ein technisches Meisterwerk für die Zeit um 1600. Balthasar Katzenberger aus Würzburg entwarf die Konstruktion und realisierte sie. An der Decke und den Wänden lassen sich zahlreiche Malereien und Stuckplastiken erkennen, die Jagdbilder zeigen. Unter anderem findet man Andeutungen auf die Alchemie, die eine große Leidenschaft von Graf Wolfgang II. war.
Der große Kamin im Raum wurde von Michael Juncker geschaffen. Kamin und Eingangsportal zeigen mithilfe von Symbolen und Malereien, wie sich ein guter christlicher Herrscher in damaliger Zeit zu verhalten hatte.
Carl Ludwig, der später das Schloss noch einmal umbaute, ließ die Sockelzonen mit Bildern von verschiedenen Schlössern und Gärten des 18. Jahrhunderts verzieren. Es handelt sich vor allem um Schlossanlagen, die der Graf als Junge zu sehen bekommen hat.
Abseits des Rittersaals befindet sich die Schlosskapelle, die ebenfalls um 1600 entstanden ist. Der protestantische, sakrale Raum wird schlicht in drei Farben gehalten. Während die Wände weiß sind, tragen schwarze Säulen die Empore. Verzierungen aus Gold stammen aus der Renaissance. An der Ostseite lässt sich die Herrschaftsloge mit verglasten Fenstern erkennen. Die Orgel stammt aus dem 18. Jahrhundert. Bei der Errichtung der Kapelle legte man Wert darauf, dass die äußere Fassade des Gebäudes nicht durch Kirchenfenster gestört wird. Dadurch findet man in der Kirche nur normale Schlossfenster. Von außen lässt sich die Kapelle nicht erkennen.

Küchenbau, Westflügel
Im Nordwesten des Saalbaus schließt der Küchenbau an. Hier findet man eine Dauerausstellung zum Thema Alchemie und zahlreiche Exponate, unter denen auch barocke Kunstschätze des Schlosses zu finden sind.
Der Küchenbau wurde nie fertiggestellt. 1595 wurde das Bauwerk begonnen und später schließlich in seiner Form belassen. Es wird die Frage gestellt, ob das Bauwerk ursprünglich den dreieckigen Hof im spitzen Winkel schließen, also mit dem Hausmeisterbau verbunden werden sollte.
Im Inneren des Gebäudes stößt man im Obergeschoss heute auf eindrucksvolle Stuckdecken, die in sechs ovale Bildfelder eingeteilt sind. Die Bildfelder zeigen antike und römische Geschichten, die vor allem im Verlauf der Neuzeit gern als Motiv für Deckenmalereien genutzt wurden.
Das Erdgeschoss wird durch die große Hofküche eingenommen. Unter anderem findet man hier auch Vorratsräume und den Küchenkeller. Im ersten Obergeschoss wohnte ursprünglich die Schwester von Graf Carl Ludwig. Das Dachgeschoss beherbergte die Wohnung der Hofdame Fräulein von Ilten. Alle Stockwerke sind über den Treppenturm miteinander verbunden.

Langenburger Bau
Der Langenburger Bau, der den heutigen Zugang zum Schlosshof aufweist, beherbergte ursprünglich die Wohnräume des Grafen. In dem Schlossflügel (Ostflügel) entstand unter dem Stadtbaumeister Johann Jacob Börel aus Esslingen im zweiten Obergeschoss eine Enfilade (spezielle Zusammensetzung von Zimmern). Diese war in vier Zimmer aufgeteilt, die hintereinander lagen und mit Türen verbunden waren. Das vorderste Zimmer war das sogenannte Vorzimmer, auf das der Empfangsraum folgte. Direkt dahinter befanden sich die beiden Schlafzimmer für den Grafen und die Gräfin. Die Zimmer lassen sich heute zusammen mit einer Führung besichtigen. Im Schloss haben sich nahezu alle Betten aus dem 18. Jahrhundert erhalten, was eine Seltenheit ist.

Spiegelkabinett
Unweit der Gemächer des Grafen befindet sich das Spielkabinett, das 1718 fertiggestellt wurde. Es gehört zu den frühsten Exemplaren eines solchen Raums im deutschsprachigen Raum. Ursprünglich wurde es für die Fürstin Elisabeth Friederike Sophie geschaffen, die hier unzählige Kostbarkeiten aufhob und ausstellte. Das edel eingerichtete Zimmer ist mit einer Glastür zum Audienzzimmer verbunden, damit Gäste den beeindruckenden Raum sehen konnten ohne ihn betreten zu können. Die Spiegel und Konsolen, die den Raum in Fülle zieren, sind unter dem Bildhauer Sommer aus Künzelsau entstanden. Das Glas für die Spiegel wurde vom Hofschreiner Johann Heinrich Vogt aus einer Glashütte im Schwäbischen Wald in Spiegelberg bestellt. In dem Raum befinden sich heute alle kostbaren Sammelstücke des Schlosses. Ursprünglich waren sie verteilt und zierten mehrere Räume der Anlage.

Schlossgarten
Der Schlossgarten erhielt sein heutiges Aussehen um 1990. Die Orangerie wurde erneuert, um sie für Feste und Hochzeiten nutzen zu können. Bei dem Bauwerk handelt es sich um zwei getrennte Gebäudeflügel, die links und rechts von der Sichtachse den Garten im Süden abschließen. Der streng geometrische Garten ist dem Barock nachempfunden und könnte ursprünglich so ausgesehen haben. Im Garten und im Park gibt es mehr als 100 Statuen, die nach barockem Vorbild genau gegliedert sind. Sie sind thematisch nach den vier Elementen, den Jahreszeiten, der Astronomie und den Göttern und Helden der antike angeordnet.
Abseits der Sichtachsen stößt man auf das Gewehrhaus, das Gärtnerhaus und den oberen und unteren Pavillon. Die Gebäude beherbergen unter anderem Konzerträume, die in den Sommermonaten für Aufführungen genutzt werden.

Fazit
Schloss Weikersheim hat viel zu bieten. Die schöne Anlage, die bis in das 18. Jahrhundert stetig erweitert und verschönert wurde, ist heute eine Perle an der Tauber. Der weitläufige Park und das Schloss mit der Führung laden zu einem längeren Besuch ein. Für einen kleinen Wochenendausflug und vor allem für Schlossliebhaber lohnt sich.

Historie

Schloss Weikersheim geht auf eine Burg aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts zurück. Die Anlage wird als Wasserburg in Verbindung mit Konrad und Heinrich von Wighartesheim 1153 genannt. Wahrscheinlich wurde sie schon um 1100 errichtet.
Im Laufe der Zeit änderten die beiden urkundlich genannten Adeligen ihre Namen. Konrad behielt eine Abwandlung von Wighartesheim, genannt Weikersheim bei. Heinrich nahm den Namen der Ortschaft Hohenloch an, aus der später das Geschlecht derer von Hohenlohe hervorging.
Bis in das 16. Jahrhundert blieb die alte Burg in ihrer Form erhalten und erfuhr nur wenige Umbauten. Erster großer Eingriff ist der Bau des Prinzessinnenbaus, der an der Außenseite der Wehrmauer der Kernburg angesetzt wird. Es folgt die Errichtung des äußeren Bastionenrings mit Eckbastionen. Der dreieckige Grundriss entstand schließlich 1586 (1595: Quellen weichen ab) durch zunehmend bauliche Veränderungen. Nachdem die Burg mehrfach verpfändet wurde, gelangte sie in jenem Jahr an Graf Wolfgang II. und seine Ehefrau Magdalena von Hohenlohe-Langenburg. Die beiden nutzen Schloss Weikersheim als Hauptresidenz und wohnten zukünftig hier.
Die Entwürfe zum Schloss stammen vom Grafen persönlich. Wolfgang II. von Hohenlohe-Langenburg reiste durch Frankreich, England und Österreich. Auf seinen Reisen setzte er sich mit der Architektur der Länder auseinander und nahm prägende Elemente der Renaissance und des Frühbarocks mit, die er in seinem Schloss Weikersheim vereinte. Unter der Leitung von Georg Robins wurde zwischen 1595 und 1603 die alte Burganlage weitestgehend abgetragen und durch das dreiflügelige Schloss ersetzt. Aus dieser Zeit stammen der Saalbau mit Hofaltane, der Treppenturm, der Kapellenbau und der Küchenbau. Der Ostflügel war nur zur Hälfte errichtet worden. Die Form der alten Burg blieb im nördlichen Bereich partiell beibehalten, sodass das die Form im Grundriss heute noch erhalten ist.
Das Schloss entspricht seit dem Umbau dem Vorbild eines idealen Renaissanceschlosses. 1605 waren die Bauarbeiten beendet. Graf Wolfgang von Hohenlohe-Langenburg konnte den Bau aber nur kurz genießen. Er verstarb 1610 im Alter von 64 Jahren.
1634, während des Dreißigjährigen Krieges, plünderten Truppen unter Johann Werth die Anlage, zündeten sie aber nicht an. Die Bausubstanz überlebte den Dreißigjährigen Krieg sehr gut.
1679 beginnt Siegfried von Hohenlohe-Langenburg, Enkel von Graf Wolfgang II., mit der Fortführung des Ausbaus. Nach den Plänen Robins wurde der Ostflügel (Langenburger Bau) schließlich zwischen 1679 und 1684 von Paul Platz auf seine heutige Länge gebracht. Während das Schloss errichtet wurde, integrierte man den Bergfried in den Bau und gab ihm eine barocke Haube. Siegried ließ zudem den Marstall an der Stelle alter Fachwerkhäuser errichten. Neben der Brücke wurde der fünfeckige Torturm in einen sechseckigen Torturm umgeformt. Die Zwiebelhaube stammt aus der Zeit.
Nach dem Tod von Siegfried von Hohenlohe-Langenburg übernimmt Graf Carl Ludwig von Hohenlohe-Weikersheim mit seiner Ehefrau Elisabeth Friederike Sophie 1709 das Schloss. Es entsteht der Zirkelbau mit prächtigem Vorplatz zur Stadt hin. Im Zuge der zahlreichen Jahrzehnte, die das Paar auf dem Schloss lebten, kam es zu vielen Veränderungen. So wurde auch der barocke Park in seiner heutigen Form geschaffen.
Carl Ludwig von Hohenlohe-Langenburg war der letzte männliche Nachkomme der Linie. Mit ihm starb die Seitenlinie aus. Das Schloss ging anschließend an eine andere Hohenloher Linie, die Weikersheim kaum nutzten. Sie besaßen zahlreiche Schlösser in der Gegend (Langenburg, Neuenstein und Göringen), auf denen sie sich lieber aufhielten. Schloss Weikersheim wird nur im Sommer genutzt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg ist das Schloss in einem recht desolaten Zustand. Constantin zu Hohenlohe-Langenburg nimmt sich der Anlage an und beginnt mit der Instandsetzung. Er richtet eine Malschule ein und erschafft einen neuen Park. Eine Schule für Kammermusik entsteht.
Nach seinem Tod kauft das Land Baden-Württemberg Schloss Weikersheim 1967 für 5.500.000 D-Mark und richtet ein Museum ein.

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Anfahrt

Von der A7 Ausfahrt "Bad Windsheim über Adelshofen, Archshofen, Creglingen nach Weikersheim. Innerorts der Ausweisung zum Schloss folgen. Kostenlose Parkmöglichkeiten findet man auf den Parkplätzen Heiliges Wöhr und Tauberwiesen.

Buchtipp: Burgen in Baden-Württemberg

Das heutige Baden-Württemberg weist eine der höchsten Burgendichten Europas auf. Wie haben sich die Burgen in Baden-Württemberg ausgebreitet? Mehr dazu in diesem Buch.

Burgenarchiv.de
VER Verlag
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Literatur

- Friedrich-Wilhelm Krahe, "Burgen des deutschen Mittelalters- Grundriss-Lexikon", Stürtz Verlag, 2000, Würzburg, ISBN: 3-88189-360-1
- Diverse, Herausgeber: Karl Seith, Max Miller, "Historische Stätten VI- Baden-Württemberg- 6. Band", Alfred Kröner Verlag, 1965, Stuttgart
- Schloss-Weikersheim.de (letzter Aufruf: 12.11.2014)
- Informationstafeln

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 12.11.2014

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