Kaiserslautern

Burg Kaiserslautern

Deutschland / Rheinland-Pfalz

Die Stadtburg von Kaiserslautern stammt ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert und wird im Zusammenhang mit Kaiser Friedrich Barbarossa genannt. Heute liegt sie in einer kleinen Parklandschaft inmitten des Ortes an einer viel befahrenen Straße. Von der Anlage haben sich zahlreiche Mauern erhalten, die auf einen wehrhaften und dekorierten Bau hinweisen. Die meisten Elemente gehören zu einem Schloss von 1569, das in der Burg entstand und 1813 abgerissen wurde.

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Adresse

Burg Kaiserslautern
67655 Kaiserslautern
Parken: Parkplatz, kostenpflichtig

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Ruine
Burgtyp: Stadtburg, Niederburg, Pfalz
Nutzung: -
Lage: 237 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 07:12-16:07 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: offen
Eintrittspreise: frei

Baubestand & Beschreibung

Burg Kaiserslautern steht heute inmitten der Innenstadt auf einem großen Platz. Sie ist auf dem ältesten Siedlungspunkt Kaiserslauterns entstanden. Die Ruine wurde vom gleichnamigen Förderungsverein gesichert und restauriert. Teile wurden wieder vollständig aufgebaut, andere dienen oder dienten als Freilichttheater. Man findet heute z.B. eine karolingische Grabstätte, salische Burgmauerreste, die aber mittlerweile überbaut wurden, Teile einer alten Pfälzer Kapelle und Bereiche des Renaissanceschlosses des Pfalzgrafen Johann Casimir, die aber für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Etwas abseits wurden noch Fahrrinnen und ein Geheimgang freigelegt.
Die Burgruine ist zum Teil wieder aufgebaut worden. Es handelt sich hierbei um einen Flügel des Schlosses von 1569. Andere Bereiche sind wiederum gesperrt, so dass der Besucher sich hauptsächlich nur auf den Wegen aufhalten kann, aber dennoch viel von der kleinen übersichtlichen Ruine zu sehen bekommt. Es gibt unter anderem noch zahlreiche kleine Details zu entdecken, wie z.B. alte Fensterstreben und Schießscharten sowie die eine oder andere Türschwelle.
Die Burg wird heute viel von Jugendlichen genutzt, die in der Parkanlage Skateboard fahren oder sich etwas von dem Straßenlärm der naheliegenden B37 zurückziehen. Positiv ist die Instandhaltung und der Respekt der Bevölkerung vor der Ruine. Nirgendwo stößt man auf Vandalismus und Schmierereien an den alten Gemäuern.

Historie

Die Burg wurde auf dem ursprünglichen Gründungsort Kaiserslauterns errichtet. In spätsalischer Zeit begann man mit der Befestigung und Bebauung durch eine starke Wehrmauer aus Quadersteinen (Vorläufer der Buckelquader - ähnliche Steinmetztechnik) Durch Kaiser Friedrich I. Barbarossa um 1160 entstand die erste Burganlage. An den schon vorhandenen Saalbau (war wahrscheinlich ein Wohnturm) wurde die Pfalzkapelle angebaut. Im 13. Jahrhundert wurde diese zur Doppelkapelle ausgebaut und von der Wehrmauer gelöst. Im 12. und 13. Jahrhundert war die Burg Sitz der Reichsschultheißen und diente später als Kaiserpfalz für kurpfälzische Oberamtleute. Unter diesen erfuhr die Burg eine rasche Veränderung durch die Integration eines Renaissanceschlosses durch Pfalzgraf Johann Casimir in den Jahren 1570 bis 1580. Die Gebäude wurden im 18. Jahrhundert stark beschädigt und 1792 durch französische Revolutionäre niedergebrannt. 1813 wurden die Reste als Nationalgüter versteigert und zum Teil abgebrochen. Anschließend erbaute man ein Gefängnis, eine Brauerei und weitere Wohn- und Wirtschaftsgebäude, die zu einer fast vollständigen Beseitigung der historischen Bausubstanz führten. Erst durch Ausgrabungen aus den 30ern und den 60ern konnte man die heutigen Reste freilegen und für die Nachwelt sichern.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Die Kaiserpfalz Kaiserslautern befindet sich direkt im Stadtzentrum. Die Burg liegt an der B37. Vor der Anlage findet man eine Bushaltestelle und eine Art großer Kreisverkehr, der um mehrere Parkplätze führt, auf denen man kostenlos parken kann. Die Burgruine ist nicht zu übersehen, da sie sich mit ihren dunklen Steinen sehr von der Umgebung abhebt und sofort sichtbar ist. Erreichbar ist die Burg über die nördlich verlaufende A6 .

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 27.07.2004

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