Hohenecken

Burg Hohenecken

Deutschland / Rheinland-Pfalz

Burg Hohenecken liegt auf einem Sporn oberhalb des Hoheneckener Mühlbachs. Von der Spornburg aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts haben sich eindrucksvolle Überreste erhalten. Die Kernburg steht auf einem 5 m hohen Felsen, der zu allen Seiten steil abfällt. Es haben sich die Grundmauern der Gebäude, große Teile der Ringmauer und die über 3 m dicke und 11 m hohe Schildmauer mit 21 m hohem, anlehnenden Bergfried erhalten. Heute lädt die recht kleine, aber imposante Ruine zu einem Aufenthalt ein. Von der Kernburg eröffnen sich zahlreiche Blicke über die benachbarten Täler. Ein Besuch lohnt sich.

Adresse

Burg Hohenecken
67655 Kaiserslautern - Hohenecken
Parken: an Straße, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Ruine
Burgtyp: Spornburg
Nutzung: -
Lage: 363 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 03:21-19:41 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: offen
Eintrittspreise: frei

Baubestand & Beschreibung

Das Burggelände liegt auf einem Bergsporn oberhalb der Kirche des Ortes Hohenecken. Beim Betreten der Burg fällt ein länglicher Fels auf, der Halsgraben von Vorburg trennte. Während der Expansion der Burg bediente man sich des Felsens, der wie eine natürliche Schildmauer die Vorburg schützte. Direkt dahinter befand sich die Vorburg, die heute nur noch in Form von Balkenauflagerlöchern und Ausbuchtungen in der Felswand existent ist. Einige Mauerreste zum Hang hin, erinnern an eine Zwingeranlage, die die Burg einst vollständig umgab und den Felsen integrierte. Heute gibt der Zwinger die Möglichkeit die Burg vollständig zu umrunden.
Die Kernburg von Hohenecken liegt auf einem fünf Meter hohen Felsen. Neben der imposanten Schildmauer trifft man auf die Reste des einstigen Tores, die links und rechts rekonstruiert wurden und den Ansatz vom einstigen Bogen andeuten. Direkt im Anschluss beginnt die Treppe, die über einen Knick in die Kernburg führt. Die Treppe ist neueren Datums. Vorgänger war eine Treppe aus Holz, die im Falle der Belagerung abgeworfen, eingezogen oder abgebrannt werden konnte. Der Eingang war somit ohne Leiter unüberwindbar.
Die Kernburg ist im Grundriss aufgrund des Erhalts teilweise schwer nachvollziehbar. Direkt am Eingang befinden sich Fundamente eines Baus. Die Reste gehören zu einer Art zweites Torhaus mit Nebenbau, das im Laufe der Jahrhunderte fast vollständig verloren ging. Von dem nicht mehr existenten Gebäude führt eine Treppe auf den Hof. Über zahlreiche Wege gibt es die Möglichkeit die einzelnen Bauten, wie z.B. den Palas zu durchwandern. Hierbei fallen neben Fensteröffnungen und Balkenauflager verzierte Hoffassaden und zahlreiche Details auf. Die Balkenauflager deuten auf die Geschosshöhen hin und geben dem ehemaligen Innenraum Dimension. Im westlichen Part stößt man auf architektonische Kunst in Form vieler Details und auf Mauern, die neben kleinen romanischen Säulen zahlreiche Verzierungen aus unterschiedlichen Epochen aufweisen. Die Reste des Bergfrieds im Osten lassen sich von der Innenseite der Schildmauer begutachten, sind aber nicht zugänglich.
Von der Atmosphäre her ist die Burg angenehm. Teilweise stark verwinkelt und mit zahlreichen Verzierungen und Erhaltenem versehen, lädt sie zum Entdecken und Durchwandern ein.

Historie

Erbaut wurde der Bergfried und die Ringmauer in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. 1525 wurde die Burg zerstört aber anschließend wieder aufgebaut. Im Jahre 1669 zerstörten Franzosen die Burg. Die Schildmauer besteht hauptsächlich aus Buckelquadern, die Vorburg nutzte einen großen Felsen als natürliche Schildmauer.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Die Burg Hohenecken liegt in dem gleichnamigen Ort bei Kaiserslautern. Über die A6 Ausfahrt "Kaiserslautern West" auf die B270 und durch den Ort Hohenecken. Innerorts sollte man stets Richtung Kirche, bzw. Friedhof fahren. Ab der Kirche ist die Burg ausgeschildert und kann durch einen zehn minütigen Fußmarsch erreicht werden.

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 22.06.2005

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