Hambach, Maxburg, Kästenburg

Burg Hambach, Maxburg, Kästenburg

Deutschland / Rheinland-Pfalz

Das Hambacher Schloss liegt auf einem Berggipfel an der Rheinebene. Im 11. Jahrhundert errichtete man eine Burg in einer älteren, ruinösen Fluchtburg. Über die Zeit baute man die Anlage aus, bis sie 1689 durch die Franzosen endgültig zerstört wurde. Am 27.5.1832 fand in der Burgruine das Hambacher Fest statt, bei dem erstmals die deutsche Flagge auf dem Turm gehisst wurde. Als Denkmal an dieses Ereignis wurde 1844 der Palas in neogotischer Form wieder aufgebaut und in ein Schloss verwandelt. Heute beherbergt die Anlage eine Gastronomie und ein Museum zur deutschen Geschichte. Von der großen, mittelalterlichen Burg haben sich zahlreiche, eindrucksvolle Reste erhalten, die zu einem Besuch einladen.

Adresse

Burg Hambach, Maxburg, Kästenburg
67434 Neustadt an der Weinstraße
Parken: Parkplatz, kostenpflichtig

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Schloss, Ruine
Burgtyp: Gipfelburg
Nutzung: Museum, Gastronomie
Lage: 364 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 03:40-19:26 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: Saisonal
Burg: offen
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Eintrittspreise: Burg: frei
Schloss: kostenpflichtig
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Kontakt: Info und Anmeldung:
Tel: 0180/5 85 85 85 Fax: 06321 / 43 26 72
Website: Hambacher-Schloss.de

Baubestand & Beschreibung

Schon aus der Ferne heben sich die hohen Gebäude des Hambacher Schlosses von der Umgebung ab. Die Anlage, bestehend aus einem Schloss, gebaut in eine Burgruine ist heute Anziehungspunkt vieler Besucher. Von der mittelalterlichen Anlage sind sowohl Vor- wie auch Kernburg gleichermaßen erhalten.
Die Vorburg war einst riesig und umrundete fast vollständig die Kernburg. Heute existieren noch Reste vom Stall, einigen Wirtschaftsgebäuden und die Kapelle. Die Wehrmauer beherbergt einige Turmruinen, in denen viele Details zu entdecken sind, wie z.B. Treppenaufgänge und Balkenauflager. Vorsprünge und Überreste der alten Wehrmauer deuten zum Teil auf einen einstigen Wehrgang hin, der die Burg zur Angriffseite umrundete.
Die Kernburg besteht heute aus dem Schloss, das zur späterer Zeit in die alte Ruine der mittelalterlichen Burg hineingebaut wurde. Nach Süden hin ist die Burg sehr gut erhalten. Um das Schloss herum stößt man auf die Reste der Kernburg, wie z.B. die große, imposante Schildmauer mit integriertem Bergfried, die das Schloss fast überragt, der Abortturm und zahlreiche Tür- und Fensterbögen, sowie Mauerreste und Grundmauern, die das Schloss vollständig umgeben. Alles wurde anschaulich restauriert und steht dem Besucher zur Verfügung.

Das Schloss: Das Schloss wurde gezielt in die alte Ruine integriert. Heute beinhaltet es zahlreiche Tagungsräume, den Turmzugang, einen Souvenirladen und eine Ausstellung zur Geschichte und dem Fest der Freiheit.

Historie

Ursprung war eine Fluchtburg von etwa 900, in die eine salische Burg hineingesetzt wurde. Die Burg war seit etwa 1100 bis zum Ende des 17. Jahrhunderts im Besitz des Domkapitels Speyer und wurde durch die Ministeriale des Bischofs gehalten, die sich 1179 von Kestenberg nannten. Die Burg wurde während des Mittelalters ausgebaut. 1525 wurde sie zerstört und wieder aufgebaut. 1689 wurde sie durch die Franzosen zerstört. 1844 hat man die Ruine neugotisch von August von Voit wieder aufbauen lassen. Sie enthält heute ein Museum zum Thema Hambacher Fest und über die Burschenschaft vom 27.5.1832. Die Reste des Turms an der Nordseite gehören zu einem Abortturm, der keine Wehranlage beherbergte.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Über die A65 Ausfahrt "Neustadt" auf die B39 Richtung Hambach. Die Anlage ist in Ortsnähe weiträumig ausgeschildert.

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Sonstige Einrichtungen

Das Fest der Freiheit - Die Ausstellung
In der Ausstellung werden hauptsächlich durch Multimedia der geschichtliche Ablauf Deutschlands bis zur Wiedervereinigung geschildert und dokumentiert. Alles beginnt am 27.Mai 1832, an dem sich 30.000 Menschen am Hambacher Schloss versammeln um die bis dahin verbotene deutsche Flagge (schwarz-rot-gold) auf dem Turm zu hissen und somit zur nationalen Einheit aufzurufen. Eine interessante Ausstellung, die vor allem im Zusammenhang mit der Führung über die Geschichte Deutschlands informiert.

Gastronomie

Die Kernburg beherbergt heute ein kleines Restaurant.

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Aktualisierung

Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 04.08.2004


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