Eibach

Burg Eibach

Deutschland / Nordrhein-Westfalen

Burg Eibach befindet sich bei dem Gutshof Eibach östlich von Scheel in einem kleinen See. Die Kernburg ist heute nur noch als Ruine erhalten, liegt auf einem Privatgrundstück und ist aufgrund fehlender Erschließung nicht zugänglich. Die schöne Wasserburgruine lässt sich somit nur von der Straße aus besichtigen. Der Gutshof steht auf der ehemaligen Vorburg. Ein Gebäude hat sich erhalten. Ursprünglich stammt die Anlage aus der Mitte des 10. Jahrhunderts und ist somit sehr alt. Trotz der fehlenden Möglichkeit das Grundstück zu begehen, ist Eibach sehenswert.

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Adresse

Burg Eibach
Eibachstr.
51789 Lindlar-Eibach
Parken: an Straße, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Ruine
Burgtyp: Niederburg, Wasserburg
Nutzung: Privat
Lage: 263 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 07:17-16:06 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: privat, geschlossen
Eintrittspreise: nicht zugänglich

Baubestand & Beschreibung

Burg Eibach befindet sich bei dem Gutshof Eibach östlich von Scheel in einem kleinen See. Die Kernburg ist heute nur noch als Ruine erhalten, liegt auf einem Privatgrundstück und ist aufgrund fehlender Erschließung über nicht zugänglich.
Zur Blütezeit bestand Burg Eibach aus einer Vorburg und einer Kernburg. Von der Vorburg ist nur noch ein Gebäude erhalten, das sich direkt neben dem ehemaligen Eingang befindet. Der Bau und der ehemalige Zugang liegen heute auf Privatbesitz. Die Dimensionen, die die Vorburg einst aufwies, lassen sich heute noch im umliegenden Gelände erkennen.
Die Kernburg weist vom Grundriss her eine ausgeprägte Donjonform mit vier Ecktürmen auf, die in dieser Form in Deutschland eher sehr selten ist. Die südliche Hälfte der Kernburg ist größtenteils im ruinösen Zustand erhalten, während die nördliche Seite nur noch aus Grundmauern besteht. Der Zugang erfolgte über eine Brücke von Westen und wurde durch die beiden Osttürme flankiert. Neben den vier Ecktürmen, von denen der südöstliche eine runde und die anderen eine eckige Form aufweisen, lassen sich zahlreiche kleine konstruktive Details erkennen. So stößt man vor allem an den erhaltenen Mauern auf Schießscharten, Fenster und einen spitzbogigen Durchgang. Durch die Zufahrtsstraße gibt es die Möglichkeit sich die Burg von Süden und von Osten aus nächster Nähe anzusehen.
Von der Atmosphäre her ist die Anlage trotz der Unzugänglichkeit sehr urig und angenehm.

Historie

Burg Eibach hat ihren Ursprung in einem adligen Haus, das zur Mitte des 10. Jahrhunderts errichtet wurde. Ein Freiherr von Neuenhoff, der das Amt Steinbach bekleidete, ließ die Anlage errichten. Die erste urkundliche Nennung fand 1352 statt. Eigentümer war ein Engelbrecht van Eybach. Spätere Besitzer waren die Familie von Steprath und die Familie von Seraing.
In der Nacht vom 16. zum 17. Dezember 1782 brannte die Anlage ab. 1785 wurde der Wiederaufbau durch den Kurfürsten bewilligt, kam aber aufgrund eines Verkaufs 1788 an den Grafen von Wallmoden zu Gimborn nicht zustande. 1809 versteigerte man Baumaterial und Inventar und beließ die Burg als Ruine. Heute ist die Anlage im Besitz der Freiherren von Fürstenberg. Instandhaltung, Konservierung und Sicherung unterliegen dem Oberbergischen Kreis.

Events in der Nähe

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Anfahrt

Burg Eibach befindet sich beim gleichnamigen Ort, nordöstlich von Lindlar. Von Süden her über die A4 Ausfahrt "23 Engelskirchen" auf die L302 Richtung Lindlar und über Bickenbach und Freilingsdorf nach Eibach fahren. Dazu in Freilingsdorf in die Jan-Wellen-Straße abbiegen und dem Straßenverlauf bis Eibach folgen.

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 26.03.2008

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