Bönnigheim

Burg Bönnigheim

Deutschland / Baden-Württemberg

In Bönnigheim liegt direkt an der alten Stadtmauer die Burg Bönnigheim. Die Niederungsburg aus der 12. Jahrhundert ist heute nur noch partiell erhalten. Ein Gebäude, verbunden mit der ehemaligen Stadtmauer, weist noch mittelalterliche Gemäuer und einen Treppenturm auf. Die weiteren Gebäude und der Graben wurden nach der Zerstörung in den Bauernkriegen 1525 und im Dreißigjährigen Krieg nicht wieder aufgebaut. An ihrer Stelle findet man heute einen Parkplatz. Von den letzten Gebäude ist nur eine Außenbesichtigung möglich. Durch den umliegenden Parkplatz gewährt das private Grundstück einen guten Einblick.

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Adresse

Burg Bönnigheim
74357 Bönnigheim
Parken: im Ort, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Ruine
Burgtyp: Stadtburg
Nutzung: privat
Lage: 230 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 07:03-16:06 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: privat, offen
Burghof: offen
mehr
Eintrittspreise: frei

Baubestand & Beschreibung

In der Nordwestecke der Stadtmauer von Bönnigheim lag ab dem 12. Jahrhundert eine Burg. Von der Anlage hat sich heute nur noch ein Gebäude mit Treppenturm und abgehender Stadtmauer erhalten.
Vor dem Gebäude befindet sich heute ein langgezogener Platz. Am nördlichen Ende des Platzes lag die Burg, von der die Stadtmauer abging, deren Restean der Südwestseite zu finden sind. Von der Stadtburg existiert heute nur noch ein Gebäude, das im Laufe des letzten Jahrhunderts ein Satteldach erhielt und an seiner Seite einen runden, filigran wirkenden Treppenturm aufweist. Sowohl Graben, wie auch weitere Gebäude und die Wehrmauer zur Stadt hin sind verschwunden oder wurden überbaut. Ein großer Teil wurde zudem 1679 abgerissen. Aufgrund der Größe des Gebäudes gehen einige Quellen davon aus, dass es sich um den ehemaligen Palas handeln müsste. Das Gebäude gehört heute zu einem Privatgrundstück und lässt sich nur von außen besichtigen.
Wer sich vom Burgplatz auf die Burgstraße begibt, durchwandert die ehemalige Stadtmauer, die Altstadt von Vorort trennt. An den hier noch teilweise vorhandenen Resten lassen sich die Stufen einer Treppe erkennen, die auf den einstigen Wehrgang führte. Die Stadt war mit dieser Mauer in quadratischer Form umgeben. Mit einer Höhe von 9m und Breite von 1,6m umschloss sie die Stadt ab dem Jahre 1286. Weiter östlich lässt sich in der Stadt noch ein wieder aufgebautes Tor finden.
Von der Burgstr. aus erkennt man noch Teile eines Erkers, ein ehemaliger Zugang in den Treppenturm und Balkenauflager. Die Auflager trugen wahrscheinlich einen Wehrgang, der mit der Stadtmauer verbunden war.

Historie

Laut Krahe stammt der Wohnturm der Garnerbenburg wohl aus dem 12. oder 13. Jahrhundert. Eine Informationstafel vor Ort behauptet die Burg habe es schon unter Kaiser Barbarossa im Jahre 1188 gegeben. Sie gelang später in den Besitz der Ganerben. 1525 wurde sie in den Bauerkriegen zerstört und 1546 wieder aufgebaut. Große Teile wurden 1679 abgerissen. Im Turm ist noch eine Warnglocke aus dem Jahre 1359 zu finden.

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Anfahrt

Die alte Ganerbenburg Bönnigheim liegt inmitten des gleichnamigen Ortes am Burgplatz in unmittelbarer Nähe der Burgstraße. Bönnigheim liegt westlich der B27 und ist von dieser über eine Landstraße, die nördlich von Kirchheim abgeht, gut zu erreichen. Die nächsten Autobahnen sind die A81 und die A6, die beide etwas abseits von Ort und Bundesstraße verlaufen.

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Literatur


- Jörg Weikert, Günther Jungnickl, Günter Bächle, Gisela Trampusch, Silvia von Hahn, "Burgen und Schlösser im Kreis Ludwigsburg", Ungeheuer + Ulmer KG GmbH + Co, 1981, Ludwigsburg
- Diverse, Herausgeber: Karl Seith, Max Miller, "Historische Stätten VI- Baden-Württemberg- 6. Band", Alfred Kröner Verlag, 1965, Stuttgart S.87
- Walther-Gerd Fleck, "Burgen und Schlösser in Nordwürttemberg- Ein Handbuch mit 95 Aufnahmen und 8 Farbtafeln", Weidlich Verlag, 1979, Frankfurt am Main, ISBN: 3-8035-1014-7 S.130ff

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 21.10.2013, 29.10.2005

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