Argenschwang, Rosenburg

Burg Argenschwang, Rosenburg

Deutschland / Rheinland-Pfalz

Burg Arnschwang liegt auf einem steilen Sporn oberhalb der Mündung des Geisheckerbachs in den Gräfenbach. Von der Anlage haben sich heute nur noch das Torhaus aus dem 17. Jahrhundert und Teile der eindrucksvollen Ringmauer erhalten. Das Torhaus wurde in der Neuzeit wieder instandgesetzt. Die Burg ist heute privat und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Aus dem Tal eröffnen sich zahlreiche Blicke auf die ehemalige Ringmauer.

Adresse

Burg Argenschwang, Rosenburg
Auf dem Schloss
55595 Argenschwang
Parken: im Ort, kostenlos

Kurzinfo

Punkte:
Zustand: Ruine
Burgtyp: Spornburg
Nutzung: Privat
Lage: 307 m.ü.NN.
Sonnenlicht: 03:19-19:44 Uhr Info

Zugang

Öffnungszeiten: privat, geschlossen
Eintrittspreise: nicht zugänglich

Baubestand & Beschreibung

Burg Argenschwang, auch bekannt als Rosenburg, liegt oberhalb der gleichnamigen Ortschaft auf einem Sporn, der stark in das Tal hervorsteht. Die Anlage befindet sich in Privatbesitz und kann nur von außen besichtigt werden.
Die Burg bestand zur Blütezeit aus einer recht kompakt bebauten Kernburg und einem länglichen Torzwinger, der zur Erschließung diente. Noch gut zu erkennen ist der Halsgraben, der zur Angriffsseite hin den Bergrücken vom Sporn trennte. Der Zugang erfolgte über den Graben, der wahrscheinlich im Laufe der Jahrhunderte aufgeschüttet wurde und eine Zugbrücke als Vorgängerin hat. Im 17. Jahrhundert errichtete man ein neues Torhaus, das heute bewohnt ist und den stets verschlossen gehaltenen Zugang zur Burg beherbergt. Der Rest der Anlage ist als Ruine erhalten.
Sowohl vom Tal, wie auch vom Halsgraben aus lassen sich die äußeren Mauern der Kernburg erkennen. Diese weisen unter anderem große Fensteröffnungen und einen Erker auf, der wahrscheinlich als Abort diente. Zur Angriffsseite, also zum Bergrücken hin, sind die Überreste einer Art Bastion und eines runden Flankierungsturms zu erkennen. Durch erhaltene Illustrationen ist bekannt, dass der Bergfried im 17. Jahrhundert nicht mehr existent war. Krahe vermutet diesen an der Stelle der heutigen Bastion, bzw. dass diese auf den Grundmauern dessen errichtet wurde und der Bergfried ebenfalls eine bastionsartige Form aufwies. Hinter der Bastion, die die Burg vor einschlagenden Geschossen schützte, schloss ein Gebäudekomplex an, bestehend aus zwei Gebäuden, von denen der südwestliche Bau vermutlich der Palas war. Große Fensteröffnungen und ein Erker Richtung Südosten weisen auf eine günstig belichtete Lage für einen Bau dieser Art hin.
Von der Atmosphäre her ist Burg Argenschwang zwar vom Ort aus eindrucksvoll, doch aufgrund der geringen Möglichkeiten einen Einblick zu gewinnen eher unspektakulär.

Historie

Gegründet wurde die Burg im 12. Jahrhundert durch die Herren von Sponheim. Erstmals wird sie 1195 in einer Verkaufsurkunde genannt und 1332 an einen Simon von Argenschwang verpfändet. 1416 ist sie im Besitz derer von Leyen und an 1758 Eigentum von den Markgrafen von Baden. Sie wird 1793 durch die Franzosen zerstört.

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Anfahrt

Burg Argenschwang befindet sich im gleichnamigen Ort, westlich von Bad Kreuznach. Über die A61 Ausfahrt "Waldlaubersheim" über Windesheim Richtung Hargesheim und abbiegen nach Wallhausen. Durch Wallhausen und Dalberg nach Argenschwang fahren. In Argenschwang ist die Burg nicht zu übersehen. Der Fußweg führt von der "Im Schlossgarten" hoch zur Burg.

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Letzte Aktualisierungen dieser Seite: 19.03.2008

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